Tesla, Optimus

Tesla Optimus Gen 3: Der Roboter soll endlich greifen lernen

09.02.2026 - 09:13:12

Tesla stellt im Frühjahr 2026 die dritte Generation seines Optimus-Roboters vor, die mit menschenähnlicher Handgeschicklichkeit für die Massenproduktion ausgelegt ist.

Tesla enthüllt im Frühjahr 2026 eine neue Generation seines menschenähnlichen Roboters mit revolutionären Händen. Das Ziel: die Massenproduktion.

Austin, 09. Februar 2026 – Der Elektroauto-Pionier Tesla macht Ernst mit seiner Roboter-Offensive. Im ersten Quartal 2026 will das Unternehmen die dritte Generation seines humanoiden Roboters Optimus Gen 3 vorstellen. Insiderberichten zufolge bringt das Modell bahnbrechende Fortschritte in der Handgeschicklichkeit und im Tastsinn mit. Damit vollzieht Optimus den entscheidenden Schritt weg vom Labor-Prototypen hin zu einer für die Serienfertigung konzipierten Einheit. Für Tesla markiert dies einen strategischen Großangriff auf den boomenden Markt der KI-gesteuerten Robotik.

Die Hand als Schlüssel zum Durchbruch

Im Zentrum des Upgrades steht eine komplett neu entwickelte Roboterhand. Sie soll über die gleiche Anzahl an Freiheitsgraden verfügen wie ihre menschliche Vorlage. Ein ehrgeiziges Ziel, denn die Nachbildung der komplexen Mechanik und des sensorischen Feedbacks der Hand galt lange als größtes Hindernis für den praktischen Einsatz humanoider Roboter.

Um dies zu erreichen, setzt Tesla konsequent auf Eigenentwicklungen. Statt Standard-Komponenten zu verbauen, hat das Unternehmen eigene Aktuatoren, Motoren, Leistungselektronik und Sensoren entwickelt. Dieses integrierte System soll feinere Motorsteuerung und nuancenreichere Bewegungen ermöglichen. Gerüchten zufolge verfügt die neue Hand über bis zu 22 Freiheitsgrade. Kombiniert mit fortschrittlichen Tastsensoren in den Fingerspitzen kann der Roboter seinen Griff dynamisch anpassen – eine Voraussetzung, um zerbrechliche Objekte zu handhaben oder komplexe Montagearbeiten durchzuführen.

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KI aus dem Autobau steuert den Roboter

Die mechanischen Neuerungen werden von Teslas leistungsstarker KI-Infrastruktur angetrieben. Optimus nutzt einen eigenen Arm-basierten KI-Prozessor und die gleichen End-to-End-Neuronalen Netze wie die „Full Self-Driving“-Software der Fahrzeuge. Dieser Ansatz ermöglicht ein „Sehen und Wiederholen“-Lernen: Der Roboter erfasst neue Aufgaben durch visuelle Daten und die Beobachtung menschlicher Aktionen, anstatt für jedes Szenario programmiert zu werden. Das soll seine Anpassungsfähigkeit in dynamischen Umgebungen stark beschleunigen.

Technische Berichte deuten zudem auf eine besondere Bauweise der Hände hin: Sie könnten von einer nahtlosen Elastomermembran umschlossen sein, ähnlich einem wasserdichten Handschuh. Dies würde die empfindliche Mechanik vor Staub und Flüssigkeiten schützen und den Einsatz in hygienesensiblen Bereichen erlauben.

Der Weg in die Fabrikhalle und darüber hinaus

Mit der Gen-3-Version verfolgt Tesla ein klares Produktionsziel. Es ist die erste Version, die explizit für die Massenproduktion designed wurde. Die Serienfertigung soll noch 2026 anlaufen. Dafür bereitet Tesla eigene Produktionslinien vor und könnte bestehende Kapazitäten der Modelle S und X umwidmen. Das ambitionierte Ziel: langfristig eine Million Roboter pro Jahr bauen.

Diese aggressive Timeline unterstreicht einen strategischen Kurswechsel. Tesla inszeniert sich zunehmend als führendes KI- und Robotik-Unternehmen. Das Optimus-Programm sei ein zentraler Baustein der Mission, eine „Welt des erstaunlichen Überflusses“ zu schaffen, so die Führungsetage. Der erste Einsatzort sind die eigenen Fabriken, etwa für Materialtransport. Ein Verkauf an die Öffentlichkeit könnte ab 2027 folgen.

Die Branche beobachtet die Enthüllung gespannt. Gelingt Tesla der Nachweis menschenähnlicher Geschicklichkeit, könnte dies die Adoption humanoider Roboter in Fertigung, Logistik und Pflege stark beschleunigen. Teslas großer Vorteil: Der Zugriff auf riesige Datensätze aus der Fahrzeugflotte und das Know-how in der Hochvolumenfertigung.

CEO Elon Musk denkt bereits weiter in die Zukunft. Eine später selbstreplizierende Version von Optimus könnte als „Von-Neumann-Maschine“ fungieren und eigenständig Infrastruktur – vielleicht sogar auf anderen Planeten – aufbauen. Diese Vision mag fern sein, doch mit dem Fokus auf den Tastsinn macht Optimus Gen 3 einen konkreten Schritt in eine Welt, in der intelligente Roboter Seite an Seite mit Menschen arbeiten.

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