Tesla Aktie: Terafab verändert alles
23.03.2026 - 17:31:38 | boerse-global.deElon Musk hat am Wochenende die Pläne für ein Megaprojekt konkretisiert, das die Investitionsdimension bisheriger Tesla-Ankündigungen weit übersteigt. Unter dem Namen „Terafab" sollen in Austin, Texas, gleich zwei hochmoderne Chipfabriken entstehen – eine für Fahrzeuge und humanoide Roboter, eine zweite für KI-Datenzentren im Weltraum. Für einen Autohersteller ist das ein radikaler Schritt in völlig neues Terrain.
Die Logik dahinter ist simpel: Musk zufolge würde die gesamte aktuelle globale Chipproduktion den künftigen Bedarf seiner Firmen nur zu einem Bruchteil decken. Terafab soll schließlich eine Rechenkapazität von einem Terawatt pro Jahr liefern – das entspricht etwa dem Doppelten der aktuellen US-amerikanischen Gesamtkapazität.
Milliarden, die noch keine Grenze kennen
Was Analysten aufhorchen lässt, sind die Dimensionen der erforderlichen Investitionen. Barclays, das die Aktie mit „Equalweight" und einem Kursziel von 360 Dollar bewertet, hatte in seinem Bull-Case bislang Kapitalausgaben von über 50 Milliarden Dollar für Terafab angesetzt – und räumt nun ein, dass die tatsächlichen Kosten ein Vielfaches davon betragen könnten. Konkrete Zeitpläne für das Projekt fehlen bislang.
Die Finanzierung soll gemeinsam von Tesla und SpaceX beziehungsweise xAI gestemmt werden. Tesla weist aktuell mehr Barmittel als Schulden in der Bilanz aus, mit einer Eigenkapitalquote, die wenig Anlass zur Sorge gibt. Dennoch: Der Kapitalaufwand dürfte das Unternehmen auf Jahre binden.
Optimus kommt – aber nach Zeitplan?
Parallel läuft das Robotik-Programm auf Hochtouren. Musk erklärte Mitte März auf dem Abundance Summit, dass Optimus 3 in den letzten Fertigungsschritten stecke und noch im Sommer 2026 in Kleinserie anlaufen soll. Die Hochvolumenproduktion ist für Sommer 2027 geplant. Goldman Sachs dokumentierte zuletzt Fortschritte bei den technisch anspruchsvollen Hand- und Unterarmkomponenten – Bereiche, die Tesla selbst als zentrale Herausforderung identifiziert hatte.
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Wedbush-Analyst Dan Ives sieht Tesla als Weltmarktführer im Bereich physischer KI und hält eine Marktkapitalisierung von zwei Billionen Dollar bis Ende 2026 für realistisch, getrieben durch FSD und Robotik. Für Ende 2027 nennt er sogar drei Billionen Dollar.
Musk hat allerdings eine lange Geschichte ehrgeiziger Ankündigungen mit verschobenen Terminen. Die NHTSA hat zudem ihre Untersuchung des „Full Self-Driving"-Systems auf rund 3,2 Millionen Fahrzeuge ausgeweitet – ein Risiko, das GLJ Research zum Anlass nahm, die Verkaufsempfehlung zu bekräftigen. Auf der anderen Seite bescheinigte eine Testfahrt der DZ Bank dem Assistenzsystem ein positives Ergebnis.
Die Aktie notiert aktuell bei rund 368 Dollar – und damit knapp über dem Barclays-Kursziel, das die Bank trotz aller Terafab-Fantasie unverändert lässt.
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