Telegram startet mit KI-Netzwerk und Passkeys ins neue Jahr
31.12.2025 - 14:51:12Während Millionen Nutzer weltweit Neujahrsgrüße über Telegram verschicken, setzt die Plattform mit einem umfassenden Update auf Sicherheit, KI und einen eigenen digitalen Marktplatz. Die Neuerungen könnten die App zum zentralen Hub für das digitale Leben machen.
Die auffälligste Neuerung an diesem Silvester ist die Verwandlung von Grüßen in handelbare Assets. Seit Mitte Dezember ermöglicht die Funktion „Gift Purchase Offers“ direkte Kaufangebote für digitale Geschenke in den Profilen anderer Nutzer. Bezahlt wird mit der hauseigenen Kryptowährung TON oder mit Telegram Stars.
Ein digitaler Sticker oder ein Sammelobjekt wird so zum potenziellen Finanzprodukt – pünktlich zur Feiertagssaison. Nutzer können ein Geschenk im Profil eines Freundes sehen, ein Kaufangebot mit Preis und Zeitlimit stellen. Das Geld wird während der Angebotsfrist reserviert und bei Ablehnung sofort zurückerstattet. Ein integriertes Betrugspräventionssystem soll beide Seiten schützen.
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„Das überbrückt die Lücke zwischen sozialer Interaktion und digitaler Ökonomie“, analysieren Branchenbeobachter. Der Neujahrsgruß 2026 ist kein flüchtiges Bild mehr, sondern ein handelbares Asset mit potenziellem Wert.
Passkeys ersetzen SMS-Codes zum Login
Damit die Konten auch zum Hauptandrang um Mitternacht erreichbar bleiben, hat Telegram sein Login-System grundlegend überholt. Seit der Dezember-Aktualisierung unterstützt die Plattform Passkeys – passwortfreie Anmeldung per biometrischer Daten wie Face ID, Touch ID oder Android-Fingerabdruck.
Die Bedeutung dieses Schrittes unterstrich am 29. Dezember die FIDO Alliance, ein Branchenverband mit Mitgliedern wie Apple, Google und Microsoft. Sie hob Telegrams Umstieg auf den modernen, Phishing-resistenten Standard hervor.
Für Nutzer bedeutet das: Kein Warten mehr auf verzögerte SMS-Codes bei überlasteten Netzen. Ein biometrischer Scan genügt. Das System nutzt Public-Key-Kryptografie, bei der verschlüsselte Schlüssel sicher auf dem Gerät des Nutzers gespeichert werden. Dritte können die Login-Daten so nicht abfangen.
Audio für Stories und die KI-Infrastruktur dahinter
Zur festlichen Stimmung passt eine verfeinerte Medienfunktion. Die Dezember-Aktualisierung erlaubt es, Audio direkt vom Gerät oder der Profil-Playlist zu Stories hinzuzufügen. Nutzer können ihre Lieblingssongs nun per „Drag-and-Drop“ über Videos von Feuerwerken oder Countdowns legen.
Die Grundlage für diese und andere KI-Funktionen wie automatische Übersetzungen legte Telegram bereits am 1. Dezember. Damals startete offiziell Cocoon, ein dezentrales KI-Rechennetzwerk auf der TON-Blockchain. Es verbindet KI-Entwickler mit GPU-Anbietern und verarbeitet Daten, ohne sie Zwischenhändlern preiszugeben.
Durch diese Dezentralisierung verringert Telegram seine Abhängigkeit von zentralen Cloud-Anbietern wie Amazon oder Microsoft und stärkt die Nutzer-Privatsphäre. Analysten sehen darin eine kohärente Strategie: „Die Plattform bewegt nicht mehr nur Nachrichten, sondern auch Wert, Rechenleistung und digitale Assets.“
Ausblick: Telegram als Super-App für Web3
Die Konvergenz aus sicherer Authentifizierung, dezentraler Infrastruktur und eigener Ökonomie deutet auf ein Jahr hin, in dem Telegram zum zentralen Hub wird. Experten prognostizieren, dass „Gift Purchase Offers“ nur der Vorläufer eines breiteren Marktplatzes für digitale Güter ist – von exklusiven Inhalten bis zu komplexeren NFTs.
Mit dem live geschalteten Cocoon-Netzwerk dürften 2026 zudem mehr datenschutzfreundliche KI-Tools folgen, möglicherweise sogar persönliche Assistenten, die komplett innerhalb des sicheren TON-Netzwerks laufen. Für den Moment aber steht die Feier im Vordergrund. Mit den neuen Tools für wertvollere und sicherere Grüße ist Telegram für den Start ins Jahr 2026 besser aufgestellt denn je.
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