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Telegram startet 2026 mit Update für Speicher-Management

01.01.2026 - 20:22:12

Das neue Telegram-Update setzt auf Cloud-Speicherung und automatisierte Tools, um Nutzern mehr lokalen Speicherplatz auf ihren Geräten freizugeben. Zudem erweitert die Bot API 9.3 die Möglichkeiten für KI-gesteuerte Bots.

Berlin – Zum Jahreswechsel bringt Telegram ein Update, das Nutzern hilft, wertvollen Smartphone-Speicher freizuräumen. Die App setzt dabei konsequent auf ihre Cloud-Architektur.

Die Version 12.2.11 erschien am Silvesterabend in den App-Stores. Sie legt den Grundstein für das neue Jahr, in dem effiziente Speichernutzung auf Smartphones noch wichtiger wird. Während das Update technische Stabilität und neue Entwickler-APIs mitbringt, rückt vor allem die konsequente „Zero Space“-Philosophie des Messengers in den Fokus. Sie könnte für viele Nutzer der Schlüssel sein, um die stetig wachsenden Datenmengen – von 4K-Videos bis zu hochauflösenden Fotos – im Griff zu behalten.

Bot-API 9.3 ebnet Weg für KI-Chats

Parallel zum App-Update veröffentlichte Telegram die Bot API 9.3. Sie enthält zukunftsweisende Funktionen für Entwickler. So können Bots nun erkennen, ob in privaten Chats ein Forum-Modus aktiv ist. Eine neue Methode namens sendMessageDraft erlaubt es Bots zudem, Nachrichten während des Generierens bereits zu streamen. Diese Funktion ist vermutlich für KI-gesteuerte Bots gedacht, um deren Antwortgeschwindigkeit und Interaktivität zu erhöhen.

Für den durchschnittlichen Nutzer sind diese technischen Neuerungen im Hintergrund zunächst weniger spürbar. Der direkte Vorteil liegt in der verbesserten Stabilität und dem ausgeklügelten System zur Speicherverwaltung, das Telegram von Wettbewerbern wie WhatsApp abhebt.

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„Zero Space“: Cloud statt lokaler Speicherfresser

Der Kern von Telegrams Ansatz ist sein Cloud-first-Modell. Während andere Messenger Medien oft automatisch in der Gerätegalerie duplizieren und so dauerhaft Gigabyte an Speicher belegen, behandelt Telegram das Smartphone wie einen temporären Zwischenspeicher.

In den Einstellungen unter „Speichernutzung“ finden Nutzer präzise Kontrollmöglichkeiten. Sie können Medien lokal vom Gerät löschen, während diese in der Cloud sofort abrufbar bleiben. Ein Nutzer kann so einen 10 GB großen Cache leeren, um Platz für ein neues Urlaubsvideo zu schaffen. Alte Fotos aus dem Chatverlauf lassen sich dann einfach durch Zurückscrollen erneut aus der Cloud herunterladen. Diese Strategie gewinnt an Bedeutung, da die Aufnahme von 4K- und 8K-Videos auf Flaggschiff-Smartphones 2026 zum Standard wird.

So starten Sie mit aufgeräumtem Speicher ins neue Jahr

Experten empfehlen zum Update auf Version 12.2.11 einen „digitalen Neujahrsputz“ mit den automatisierten Tools der App. Diese sind darauf ausgelegt, Speicherprobleme von vornherein zu verhindern.

Die wichtigsten Einstellungen für optimierten Speicher:

  • Maximale Cache-Größe: Hier lässt sich eine feste Obergrenze (z.B. 5 GB) für den lokalen Telegram-Speicher festlegen. Ist das Limit erreicht, werden die ältesten, ungenutzten Medien automatisch gelöscht.
  • Auto-Entfernen von Medien: Die Einstellung „Medien behalten“ legt die Lebensdauer von Dateien auf dem Gerät fest. Die Optionen reichen von 3 Tagen bis „unbegrenzt“. Eine Einstellung auf „1 Woche“ oder „1 Monat“ kann passiv mehrere Gigabyte sparen, ohne die Nutzererfahrung zu beeinträchtigen.
  • Granulare Chat-Verwaltung: Ein Kreisdiagramm visualisiert, welcher Chat wie viel Speicher durch Videos, Fotos oder Dateien verbraucht. So kann gezielt der Cache eines besonders datenintensiven Gruppenchats geleert werden, ohne den persönlichen Nachrichtenverlauf zu berühren.

Marktkontext: Speicherangst als Treiber

Der Fokus auf effizientes Cache-Management kommt zu einer Zeit, in der mobile Apps zunehmend wegen ihres großen Speicher-Fußabdrucks kritisiert werden. Berichte aus dem Jahr 2025 zeigten, dass „Systemdaten“ und „App-Cache“ zu den Hauptursachen für Speicherprobleme auf Smartphones zählen.

Telegram setzt mit seiner Cloud-Architektur einen bewussten Kontrapunkt zu Ende-zu-Ende-verschlüsselten Konkurrenten wie Signal, die den kompletten Nachrichtenverlauf lokal speichern müssen. Datenschutzexperten betonen, dass dieser lokale Ansatz ein anderes Sicherheitsmodell bietet. Für Nutzer mit begrenztem Gerätespeicher bleibt Telegrams hybrider Ansatz jedoch oft die praktikablere Lösung.

Der Start von Bot API 9.3 deutet an, dass Telegram im ersten Quartal 2026 die Integration von KI-Bots und komplexen Chat-Strukturen vertiefen will. Für die erste Januarwoche steht jedoch der praktische Nutzen im Vordergrund: mit einer optimierten App und mehr freiem Speicher ins neue Jahr zu starten. Das Update ist ab sofort im Google Play Store, Apple App Store und auf der offiziellen Telegram-Website verfügbar.

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