Telegram 12.4: Android-App erhält radikales Design-Update
12.02.2026 - 06:22:12Telegram verpasst seiner Android-App mit Version 12.4 ein komplett neues Gesicht. Das umfassende Redesign orientiert sich stark an der iOS-Version und ersetzt das klassische Hamburger-Menü durch eine feste Leiste am unteren Bildschirmrand. Es ist eine der größten visuellen Überarbeitungen in der Geschichte der App.
Neben der neuen Navigationslogik führt Telegram das sogenannte „Liquid Glass“-Design ein. Transparenz- und Unschärfeeffekte, abgerundete Ecken und flüssigere Animationen sollen für eine modernere Optik mit mehr Tiefe sorgen. Die Reaktionen in der Android-Community sind gemischt: Während einige das frische Aussehen loben, müssen sich andere an die ungewohnte Bedienung gewöhnen.
Neue Navigation: Schneller, aber gewöhnungsbedürftig
Die auffälligste Änderung betrifft die Steuerung. Statt des Menüs in der linken oberen Ecke finden Nutzer nun unten vier zentrale Reiter:
* Chats
* Kontakte
* Einstellungen
* Profil
Ein langer Druck auf die Profil-Schaltfläche erlaubt den schnellen Wechsel zwischen mehreren Konten. Funktionen wie „Neue Gruppe erstellen“ wandern in ein Menü hinter den drei Punkten oben rechts. Laut Entwicklern wurde die App technisch neu aufgebaut, was Leistung und Reaktionsgeschwindigkeit verbessern soll.
Mehr als nur Optik: Diese neuen Features bringt das Update
Das Update 12.4 ist nicht nur kosmetisch. Es kommen auch praktische Funktionen hinzu:
* Ein zurückgekehrter Dateianhang-Button im Chat erleichtert das Versenden von Medien.
* Bei Gruppenanrufen können Teilnehmer nun standardmäßig stummgeschaltet beitreten.
* Ein neues Geschenkesystem lässt Nutzer Items kombinieren – mit dem Risiko, bei Misserfolg alles zu verlieren.
* Verbesserte Proxy-Mechanismen sollen die Verbindungsstabilität und Sicherheit erhöhen.
Auch die iOS-App erhielt Feintuning, etwa beim Medienbetrachter.
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Warum der radikale Schnitt? Strategie hinter der Vereinheitlichung
Die Angleichung des Android-Ansichts an iOS ist ein strategischer Schritt. Telegram will ein konsistentes Nutzererlebnis über alle Plattformen schaffen. Nach der Einführung von „Liquid Glass“ für iOS im Januar folgt nun die konsequente Umsetzung für Android – auch wenn dies mit etablierten Android-Konventionen bricht.
Im Wettbewerb der Messenger gewinnt die Qualität der Benutzeroberfläche zunehmend an Bedeutung. Mit dem Update positioniert sich Telegram als designorientierter Dienst, der für eine einheitliche Erfahrung auch gewohnte Pfade verlässt.
Was kommt als nächstes?
Das Redesign ist Teil einer schnellen Entwicklungsroadmap. Erst kürzlich stellte Telegram KI-gestützte Zusammenfassungen für Kanäle vor. Das Unternehmen gab an, im Jahr 2025 über 75 neue Funktionen in 13 großen Updates eingeführt zu haben.
Dieses Tempo wird sich wohl fortsetzen. Zu erwarten sind weitere Feinjustierungen basierend auf Nutzerfeedback und die baldige Integration von KI-Funktionen auch für Android. Der Fokus bleibt auf visueller Modernisierung, neuen Features und den Kernversprechen Sicherheit und Datenschutz.
@ boerse-global.de
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