Techbold, Cyber

Techbold und Cyber Trust Austria starten KMU-Sicherheits-Offensive

21.02.2026 - 00:52:12 | boerse-global.de

Die Partnerschaft zwischen Techbold und Cyber Trust Austria soll KMU auf die verschärften Anforderungen des NISG 2026 vorbereiten und gegen moderne KI-gestützte Cyberangriffe wappnen.

Wien, 21. Februar 2026 – Der Druck auf Unternehmen wächst: Neue EU-Regeln und immer raffiniertere Cyberangriffe zwingen zum Handeln. Als Antwort darauf gehen der IT-Dienstleister techbold und die Zertifizierungsstelle Cyber Trust Austria eine strategische Partnerschaft ein. Ihr Ziel: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fit für die verschärften Anforderungen des Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetzes (NISG 2026) zu machen. Diese Kooperation spiegelt einen grundlegenden Wandel wider – Cybersicherheit ist längst keine rein technische Frage mehr, sondern eine strategische Chefetagen-Aufgabe.

Die am Dienstag verkündete Allianz soll KMU einen klaren Fahrplan bieten. Viele Mittelständler stehen den komplexen Vorgaben der kommenden Gesetzgebung noch ratlos gegenüber. Hier setzt die Partnerschaft an: Techbold bringt als stark gewachsenes Systemhaus mit 18 Akquisitionen in den letzten Jahren die praktische Umsetzungskraft ein. Cyber Trust Austria steuert sein anerkanntes Gütesiegel bei. Gemeinsam wollen sie eine Brücke zwischen abstrakter Gesetzeslage und betrieblicher Realität schlagen.

NIS2 und Cybersecurity Act: Der regulatorische Tsunami rollt an

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Das NISG 2026 ist die österreichische Umsetzung der EU-Richtlinie NIS2. Sie weitet den Kreis der betroffenen Unternehmen massiv aus und verschärft Sicherheits- sowie Meldepflichten erheblich. Parallel dazu arbeitet Brüssel an einer Neufassung des Cybersecurity Acts (CSA), um die Sicherheit in digitalen Lieferketten zu erhöhen.

Die Botschaft der Gesetzgeber ist klar: Cybersicherheit ist Chefsache. Bei Verstößen drohen Bußgelder in Höhe eines Prozentsats des weltweiten Jahresumsatzes. Für KMU, die oft das Rückgrat europäischer Lieferketten bilden, wird Compliance zur Überlebensfrage. Genau hier positioniert sich das neue Bündnis als Lotse.

Bedrohung 2026: KI-Angriffe und industrialisierte Kriminalität

Doch nicht nur der Gesetzgeber treibt den Handlungsbedarf. Die Bedrohungslage selbst hat sich dramatisch gewandelt. Marktforscher wie Gartner identifizieren für 2026 entscheidende Trends:

  • „Agentic AI“: Künstliche Intelligenz agiert zunehmend autonom und schafft dabei neue, unkontrollierbare Sicherheitslücken.
  • Generative KI für Angriffe: Hacker nutzen KI-Tools, um Phishing- und Betrugskampagnen in bisher ungekanntem Maßstab und Perfektion zu automatisieren.
  • Ransomware-as-a-Service: Cyberkriminalität hat eine Phase der Industrialisierung erreicht. Angriffe werden als günstige Dienstleistung vermarktet, was die Eintrittsschwelle für Kriminelle senkt und die Angriffsfrequenz erhöht.

Gegen diese hochautomatisierten Gefahren helfen veraltete, statische Schutzmaßnahmen kaum noch. Unternehmen müssen umdenken.

Vom technischen Problem zur strategischen Resilienz

Die österreichische Partnerschaft ist symptomatisch für diesen Paradigmenwechsel. Der Fokus verschiebt sich von reiner Angriffsabwehr hin zum Aufbau von Cyber-Resilienz. Es geht nicht mehr darum, ob ein Unternehmen angegriffen wird, sondern wie es während und nach einem Vorfall handlungsfähig bleibt.

Modelle wie Zero Trust, bei dem kein Nutzer und kein Gerät im Netzwerk standardmäßig Vertrauen genießt, gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig rücken die Vernetzung von IT und Betriebstechnologie (OT) sowie die Absicherung der Cloud- und Software-Lieferketten in den Vordergrund. Die Partnerschaft will KMU genau bei dieser integrierten Betrachtung unterstützen.

Was kommt danach? Quantencomputer und der menschliche Faktor

Die Herausforderungen werden nicht kleiner. Langsam rückt das Thema Post-Quanten-Kryptografie in den Planungshorizont. Sobald Quantencomputer leistungsfähig genug sind, könnten sie heutige Verschlüsselungsstandards brechen. Unternehmen müssen ihre Daten langfristig schützen.

Und trotz aller Technologie bleibt der Mensch ein kritischer Faktor. KI-generierte Deepfakes und ausgeklügelte Social-Engineering-Angriffe erfordern neue, wirksamere Awareness-Trainings für Mitarbeiter. Auch hier will das Bündnis aus Techbold und Cyber Trust Austria Lösungen anbieten.

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Experten sehen in solchen Kooperationen ein Erfolgsmodell der Zukunft. Nur durch gebündeltes Fachwissen und praxisnahe Dienstleistungen lässt sich die digitale Widerstandsfähigkeit der breiten Wirtschaft nachhaltig stärken. Für viele KMU könnte diese Partnerschaft der entscheidende Schritt sein, um in der neuen Ära der Cybersicherheit nicht nur zu überleben, sondern gestärkt hervorzugehen.

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