TeamViewer Aktie: Goldman senkt Ziel
24.02.2026 - 22:46:28 | boerse-global.deTeamViewer bekommt gleich an zwei Fronten neue Impulse: In Amerika soll ein neuer Manager das Enterprise-Geschäft anschieben, während Goldman Sachs seine Position über die 5%-Schwelle hebt – und gleichzeitig das Kursziel kürzt. Für Anleger ist das eine ungewöhnliche Mischung aus operativem Ausbau und vorsichtigerer Bewertung. Was wiegt am Ende schwerer?
Neuer Chef für Amerika
Zum heutigen Dienstag hat TeamViewer Tim Koubek zum President of the Americas ernannt. Der Softwareanbieter will damit das Enterprise-Geschäft in Nord- und Südamerika gezielt ausbauen. Koubek bringt laut Unternehmen Erfahrung im Skalieren von Infrastruktur-Software-Geschäften mit und war zuvor unter anderem in Vertriebs- und Wachstumsrollen bei LogicMonitor und BMC Software.
CEO Oliver Steil verweist dabei auf operative Disziplin und Vertriebsexpertise. Aus Sicht von Chief Revenue Officer Mark Banfield soll Koubek helfen, Plattformnutzung und Vertriebseffizienz zu erhöhen und Kunden in Richtung Autonomous Endpoint Management zu entwickeln.
Goldman über 5% – aber mit vielen Instrumenten
Parallel kam am 24. Februar eine Stimmrechtsmitteilung von Goldman Sachs: Zum Stichtag 17. Februar lag der gemeldete Gesamtanteil bei 5,10% (zuvor 4,09%). Auffällig ist die Zusammensetzung: 0,78% entfallen auf direkte Stimmrechte (1.278.789 Aktien), 4,32% auf Instrumente wie Swaps und Call Warrants.
Heißt: Die Schwelle wird zwar überschritten, der größere Teil läuft aber über Derivate-Strukturen.
Kursziel runter, Aktie am Tief
Ebenfalls heute senkte Goldman-Analyst Mohammed Moawalla das Kursziel für TeamViewer von 6,50 auf 5,00 Euro, das Rating blieb bei „Neutral“. Begründet wurde die Anpassung mit den Resultaten aus dem vierten Quartal 2025, nach denen sich das Wachstum abgeschwächt habe.
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Am Markt bleibt der Druck sichtbar: Die Aktie schloss heute bei 4,53 Euro und markiert damit zugleich das 52-Wochen-Tief. Seit 30 Tagen steht ein Minus von 21,56%, auf 12 Monate sogar -63,94%. Der RSI (14 Tage) liegt bei 27,6, was die zuletzt stark überverkaufte Lage unterstreicht.
Für das Gesamtjahr 2025 meldete TeamViewer einen Pro-Forma-Umsatz von rund 768 Mio. Euro (+5% währungsbereinigt) sowie eine bereinigte EBITDA-Marge von 44%. Zudem verwies das Unternehmen auf den zweiten Platz bei den G2 Best Software Awards 2026 in der Kategorie IT-Infrastruktur-Software.
Unterm Strich bleibt das Bild gemischt: Operativ setzt TeamViewer mit der Personalie in Amerika auf Ausbau, während Goldman bei der Bewertung vorsichtiger wird – und der Kurs gleichzeitig am Jahrestief klebt.
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