TCM-Experten, Akupressur

TCM-Experten setzen auf Akupressur gegen Wintermüdigkeit

28.12.2025 - 23:12:12

Die Traditionelle Chinesische Medizin empfiehlt Stimulation des „Meeres der Energie“ unter dem Nabel, um die Abwehrkräfte in der dunklen Jahreszeit zu stärken.

Während die Feiertagsruhe in den tiefsten Winter übergeht, rücken führende Stimmen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) die Wiederherstellung der Lebensenergie in den Fokus. Die Gesundheitsplattform TCM Tips veröffentlichte am Sonntag, 28. Dezember, eine neue Leitlinie. Sie betont die strategische Bedeutung von Akupressur – speziell des Punktes Konzeptionsgefäß 6 (KG6 oder Qihai) – für den Erhalt der Immunität und den Kampf gegen anhaltende Müdigkeit in der kalten Jahreszeit. Die Veröffentlichung folgt auf eine Woche mit verstärktem Branchenfokus auf „Wintermüdigkeit“. Praktizierende betonen, dass Energielosigkeit Ende Dezember oft eine physiologische Reaktion auf den Jahreszeitenwechsel und kein medizinisches Versagen ist.

In einem umfangreichen Leitfaden erläuterte Plattform-Gründer P. Sze Strategien für gesundes Altern und Energieerhalt. Er identifiziert Akupressur als wesentliche Ergänzung zu Nahrungsergänzungsmitteln. Der Bericht hebt hervor, wie die Stimulation der körpereigenen Energiereserven dem Erschöpfungsgefühl bei Menschen in den 30ern, 40ern und 50ern entgegenwirken kann.

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Zentral steht dabei der Punkt Konzeptionsgefäß 6, poetisch Qihai oder „Meer der Qi-Energie“ genannt. Er liegt etwa 1,5 Cun (zwei Fingerbreit) unter dem Bauchnabel und gilt in der TCM-Anatomie als Sitz der ursprünglichen Körperenergie (Yuan Qi). Die Publikation vom 28. Dezember legt nahe, dass regelmäßige Stimulation von KG6 helfen kann, „Energie und Immunität zu bewahren“ und so der hartnäckigen Müdigkeit an der Schwelle zum neuen Jahr begegnet.

Dieser Fokus folgt dem TCM-Prinzip, dass der Winter die Jahreszeit der „Speicherung“ ist. Der Körper soll seine Ressourcen bündeln, um sich auf den Frühling vorzubereiten. Durch die Aktivierung des „Meeres der Qi-Energie“ zielen Therapeuten darauf ab, die Nieren- und Milz-Funktionskreise zu stärken. Diese sind in der TCM jeweils für Vitalität und Verdauung verantwortlich.

Winter-Erschöpfung: Natürliches Signal statt Krankheit

Die Popularisierung von KG6 erfolgt im Rahmen einer breiteren Diskussion über saisonale Müdigkeit. Nur 48 Stunden vor der Veröffentlichung von TCM Tips publizierte die britische Therapeutin Deanna Thomas am 26. Dezember eine Analyse mit dem Titel „Müdigkeit im Winter“. Sie deutet Winter-Erschöpfung als natürliches biologisches Ereignis, nicht als zu unterdrückendes Symptom.

Laut dieser Analyse ist der Energieabfall nach dem 25. Dezember mit dem Nieren-Funktionskreis verbunden, der in der TCM-Theorie die Wintersaison regiert. Der Bericht stellt fest, dass die innere Uhr des Körpers aufgrund von weniger Morgenlicht und längeren Abenden mit ihrem üblichen Takt kämpft. Diese biologische Verschiebung äußert sich in Mattigkeit, emotionaler Abflachung und dem Wunsch, mehr zu schlafen. Die westliche Medizin würde dies mit der Saisonal Abhängigen Depression (SAD) oder Vitamin-D-Mangel in Verbindung bringen. Die TCM sieht darin hingegen ein Signal, das Jing (die Essenz) zu bewahren.

Die Konvergenz dieser beiden Berichte – aus Großbritannien am 26. und von der globalen Plattform TCM Tips am 28. Dezember – deutet auf einen branchenweiten Konsens hin: Die aktuell von vielen empfundene Erschöpfung ist ein Ruf zur „nach innen gerichteten“ Energiepflege. KG6 dient dabei als primärer Mechanismus zur Revitalisierung.

Praktische Anwendung für zu Hause

Die Leitlinie vom Wochenende bietet konkrete Protokolle für die effektive Nutzung von KG6. Während in klinischer Umgebung Akupunkturnadeln zum Einsatz kommen, befürwortet der neue Bericht zugängliche Akupressur für zu Hause, um Ergebnisse zwischen Behandlungen aufrechtzuerhalten.

Experten zufolge kann sanfter, tiefer Druck auf den Qihai-Punkt den Fluss der Yang-Energie anregen, die in den kalten Monaten oft mangelhaft ist. Die Technik umfasst:
* Lokalisierung des Punktes zwei Fingerbreit direkt unter dem Bauchnabel.
* Ausübung von gleichmäßigem Druck mit dem Daumen oder Zeigefinger für ein bis zwei Minuten.
* Konzentration auf tiefe, bauchbetonte Atmung, um das „Qi“ zum unteren Dan Tian (Energiezentrum) zu lenken.

Zudem verknüpft der Bericht Akupressur mit Ernährungsunterstützung. Externe Stimulation wirke demnach am besten, wenn sie durch interne Nährung unterstützt wird. Dieser ganzheitliche Ansatz kombiniert die physische Manipulation von KG6 mit wärmenden Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmitteln. So entsteht eine Doppelstrategie gegen Kälte und Feuchtigkeit, die laut TCM-Theorie im Winter in den Körper eindringen können.

Trend zu „Slow Wellness“ statt radikaler Neustarts

Der Zeitpunkt der Veröffentlichungen ist bedeutsam. Ende Dezember verzeichnen gesundheitsbezogene Suchanfragen typischerweise einen Höhepunkt, während die Öffentlichkeit „Neues Jahr, neues Ich“-Vorsätze plant. Das Narrativ der TCM-Gemeinschaft scheint sich 2025 jedoch von aggressiver Entgiftung und Hochintensitäts-Kickstarts zu entfernen. Stattdessen liegt der Schwerpunkt auf „Bewahrung“ und „Wiederherstellung“.

Marktanalysten im Wellness-Sektor stellen fest, dass dies zu einem breiterentrend der „Slow Wellness“ passt, der 2025 an Fahrt gewonnen hat. Indem Praktizierende einen restaurativen Punkt wie KG6 gegenüber anregenderen Punkten fördern, befürworten sie eine Lebensweise, die die Ruhephase der Wintersaison respektiert.

Für Januar 2026 erwarten Experten, dass die Integration von Akupressur in tägliche Wellness-Routinen weiter wachsen wird. Der Bericht von TCM Tips legt nahe, dass nicht-invasive Methoden zur Erhaltung der Vitalität – wie die Stimulation des „Meeres der Qi-Energie“ – mit der alternden Bevölkerung zunehmend zentral für präventive Gesundheitsstrategien werden.

Die Botschaft der TCM-Gemeinschaft ist derzeit klar: Erschöpfung ist ein Signal, den Speicher aufzufüllen. Der Schlüssel zu dieser Reserve liegt direkt unter dem Nabel.

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