TCM-Experten empfehlen Immunstärkung gegen hartnäckige „Influenza K“
01.02.2026 - 13:39:12Die aktuelle Grippewelle mit der widerstandsfähigen A(H3N2)-Variante „Influenza K“ treibt in Deutschland die Nachfrage nach traditionellen chinesischen Präventionsstrategien in die Höhe. Experten betonen einen vielschichtigen Ansatz.
Die hartnäckige „Influenza K“-Variante
Europa kämpft mit einer besonderen Grippevariante. Die dominante A(H3N2)-Untergruppe, umgangssprachlich „Influenza K“ genannt, zeichnet sich durch hohe Ansteckungsfähigkeit und langwierige Symptome aus. Viele Patienten leiden auch drei Wochen nach der Infektion noch unter Husten und Erschöpfung – ein Phänomen, das manche bereits als „Long Flu“ bezeichnen.
Zwar flacht die Infektionskurve laut Netzwerken wie RespiVirNet langsam ab. Doch die Fallzahlen bleiben in Risikogruppen, besonders bei Kleinkindern bis vier Jahre, kritisch hoch. In Italien wurden in dieser Saison bereits fast zehn Millionen Fälle geschätzt. Die Variante zeigt eine bemerkenswerte Zähigkeit.
TCM setzt auf Stärkung der „Wei Qi“-Abwehrkraft
Angesichts dieser aggressiven Welle raten deutsche TCM-Therapeuten zur Stärkung der „Wei Qi“. Diese Abwehrenergie gilt als Pendant zum Immunsystem. Die Prävention gehe über reine Hygiene hinaus und umfasse auch die Regulation der körpereigenen Energien.
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Im Fokus stehen klassische Kräuterrezepturen, die an die aktuelle Saison angepasst werden. Häufig empfohlen wird das „Jade-Windscreen-Pulver“ (Yu Ping Feng San) mit Astragaluswurzel. Es soll die äußere Abwehr stabilisieren. Zudem werden Formeln wie Lianhua Qingwen auf ihr Potenzial zur Senkung von Sekundärinfektionen untersucht. Experten betonen: Die Einnahme sollte stets fachkundig begleitet werden.
Ernährung und Lebensstil als Schutzpfeiler
Neben Kräutern legen TCM-Experten Wert auf angepasste Lebensgewohnheiten im Übergang vom Winter zum Frühjahr. Der Verzehr roher und kalter Speisen wird als schwächend für Milz und Magen – die „Fabriken“ der Wei Qi – angesehen. Stattdessen empfehlen sie wärmende Zutaten wie Ingwer, Knoblauch und Knochenbrühe.
Auch konkrete Anwendungen spielen eine Rolle: Tägliche Fußbäder mit Beifuß oder Ingwer sollen das Yang aktivieren. Die Akupressur bestimmter Punkte wie Feng Chi (GB20) am Nackenansatz oder He Gu (LI4) an der Hand kann helfen, „Wind“-Erreger frühzeitig abzuwehren. Diese Maßnahmen werden ausdrücklich als Ergänzung, nicht als Ersatz für die Impfung verstanden.
Markt reagiert auf anhaltende Grippewelle
Die Schwere der „Influenza K“-Welle hinterlässt Spuren im Gesundheitsmarkt. Apotheken und Naturkostläden verzeichnen steigende Nachfrage nach immunstärkenden Supplements und TCM-Produkten. Das anhaltende Gripperisiko bis in den Februar hinein verändert das Konsumverhalten: Immer mehr Menschen suchen präventive Lösungen gegen die Langzeitfolgen der aktuellen Variante.
Analysten sehen darin einen breiteren Trend zu personalisiertem, ganzheitlichem Gesundheitsmanagement. Da konventionelle Systeme durch die langwierigen Verläufe belastet bleiben, gewinnen komplementäre Therapien im öffentlichen Gesundheitsdiskurs an Bedeutung.
Ausblick: Fokus verschiebt sich auf Erholung
Experten rechnen damit, dass die Aktivität der „Influenza K“ in den kommenden Wochen langsam weiter abnimmt. Das Risiko für bakterielle Folgeinfektionen bleibt jedoch. Der Schwerpunkt der TCM-Beratung wird sich voraussichtlich von der akuten Prävention hin zu Erholungsstrategien verschieben.
Im Mittelpunkt stehen dann Protokolle gegen die häufig nach H3N2-Infektionen auftretende „Qi-Schwäche“ und Trockenheit. Lungenbefeuchtende Ernährungstherapien – etwa mit Birnen- und Lilienzwiebelsuppe – dürften an Bedeutung gewinnen. Gesundheitsbehörden appellieren, die Schutzmaßnahmen auch im Februar beizubehalten. Das späte Saisonende kann für Ungeimpfte und Immunschwache noch immer riskant sein.
Hinweis: Dieser Artikel informiert über komplementärmedizinische Ansätze und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Bitte konsultieren Sie für Diagnose und Behandlung stets eine medizinische Fachkraft.
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