Targobank warnt vor neuer Welle gefälschter SMS
08.02.2026 - 02:21:12Eine neue Smishing-Welle zielt aktuell verstärkt auf Kunden der Targobank ab. Die Betrüger versenden gefälschte Kurznachrichten, um an sensible Online-Banking-Daten zu gelangen. Verbraucherschützer und die Bank selbst mahnen zu höchster Vorsicht.
Die Täter nutzen SMS, die angeblich von der Targobank stammen. Mit hoher Dringlichkeit fordern sie eine Datenaktualisierung oder warnen vor einer angeblichen Kontosperrung. Ihr Ziel: Die Empfänger sollen auf einen mitgeschickten Link klicken.
So funktioniert die Betrugsmasche
Der Link führt zu einer täuschend echten, gefälschten Website der Bank. Dort werden die Opfer aufgefordert, ihre Anmeldedaten, Passwörter und TANs einzugeben. Diese Informationen gelangen direkt in die Hände der Kriminellen.
Smishing-Angriffe per SMS zielen gezielt auf Online-Banking-Nutzer ab und machen mit gefälschten Login-Seiten Beute — gerade Targobank-Kunden sind aktuell betroffen. Das kostenlose Anti-Phishing-Paket erklärt in vier klaren Schritten, wie Sie gefälschte Nachrichten erkennen, Links sicher prüfen und im Ernstfall schnell reagieren, damit keine Zugangsdaten verloren gehen. Inklusive praktischer Checkliste und Sofortmaßnahmen für Ihr Smartphone. Anti-Phishing-Paket jetzt gratis herunterladen
Die Targobank hat Ende Januar 2026 bereits offiziell vor einer solchen Kampagne gewarnt. Die Betrüger setzen bewusst auf psychologischen Druck. Kurze Fristen und Drohungen mit Kontosperrungen sollen die Empfänger zu unüberlegtem Handeln treiben.
Woran Sie gefälschte Nachrichten erkennen
Trotz professioneller Aufmachung gibt es klare Warnsignale. Die Targobank betont:
- Die Bank fordert Kunden niemals per SMS oder E-Mail auf, über einen Link sensible Daten einzugeben.
- Typisch sind unpersönliche Anreden, Rechtschreibfehler oder verdächtige Absender.
- Die URL des Links weicht oft minimal vom Original ab – etwa durch Buchstabendreher.
Im Zweifelsfall gilt: Löschen Sie die Nachricht sofort. Klicken Sie niemals auf den Link. Prüfen Sie Ihren Kontostatus stattdessen über die offizielle Banking-App oder durch manuelle Eingabe der Webadresse im Browser.
Smishing: Eine wachsende Gefahr
Die Angriffe auf Targobank-Kunden sind Teil eines größeren Trends. Smishing – also Phishing per SMS – wird zur häufigsten Methode digitaler Kriminalität. Die zunehmende Nutzung von Mobile Banking macht Smartphone-Besitzer zu lukrativen Zielen.
Die Angriffe werden nicht nur häufiger, sondern auch gezielter und überzeugender. Verbraucherzentralen führen aktuelle Warnlisten, die zeigen: Die Betrüger passen ihre Masche ständig an und reagieren auf aktuelle Ereignisse.
Das können Sie zum Schutz tun
Die wichtigste Regel bleibt die „Niemals-Klicken-Regel“ bei unaufgeforderten Links. Sollten Sie dennoch Daten eingegeben haben, handeln Sie sofort:
- Kontaktieren Sie Ihre Bank über offizielle Kanäle, um Konten und Karten sperren zu lassen.
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
- Nutzen Sie aktuelle Virenschutzprogramme auf Smartphone und PC.
Langfristig schützen nur fortlaufende Information und ein gesundes Misstrauen gegenüber unerwarteten digitalen Nachrichten.


