System of a Down: Kommt jetzt die große Rückkehr?
14.02.2026 - 13:31:26Die Gerüchte um System of a Down drehen gerade wieder komplett am Rad – vor allem in deutschen Feeds. Auf TikTok knallen alte Live-Clips durch die Decke, auf Reddit diskutieren Fans jede Kleinigkeit, und immer wieder fällt die Frage: Kommen SOAD 2026 endlich wieder nach Europa – vielleicht sogar mit neuer Musik? Zwischen Interview-Aussagen, alten Festivalversprechen und mysteriösen Social-Media-Aktivitäten ist die Stimmung: nervös, hyped, ungeduldig.
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Wer System of a Down lange begleitet, kennt dieses Auf-und-Ab: Jahre Funkstille, dann plötzlich ein Festival-Announcement, eine kryptische Aussage von Serj Tankian, ein Instagram-Post von Daron Malakian aus dem Studio. Und jedes Mal stellt sich Deutschland dieselbe Frage: Wann können wir diese Band endlich wieder hier live anschreien? Zeit für einen klaren Überblick, was gerade wirklich los ist – sortiert, erklärt und mit Fokus auf das, was dich als Fan in Deutschland direkt betrifft.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
System of a Down sind seit Jahren die vielleicht widersprüchlichste große Metal-Band der Welt: politisch laut, musikalisch radikal, aber im Release-Zyklus seit 2005 quasi eingefroren. Kein neues Album, nur zwei politische Singles im Jahr 2020 (Protect the Land und Genocidal Humanoidz), dann wieder Stille. Genau diese Stille sorgt 2026 erneut für Spekulationen.
In den letzten Wochen haben mehrere Dinge für frischen Zündstoff in den Fan-Communities gesorgt (vor allem in US-Medienberichten und Fanforen, auf die sich deutschsprachige Seiten beziehen):
- Serj Tankian hat in aktuellen Interviews noch einmal betont, dass er gesundheitlich kürzertritt, aber Live-Shows nicht komplett ausschließt, solange die Bedingungen stimmen. Er spricht immer wieder davon, dass er lieber wenige, ausgewählte Shows spielt als lange Touren.
- Daron Malakian wird in Musiker-Interviews zitiert, dass es weiterhin kreative Spannungen innerhalb der Band gibt, vor allem beim Thema Kontrolle über Songwriting und Einnahmen. Das ist nichts Neues, aber: Er sagt gleichzeitig, dass er die Energie der alten SOAD-Sachen immer noch in sich spürt.
- Mehrere große europäische Festivals werden in Fan-Leaks mit „möglichen Headliner-Reunions“ in Verbindung gebracht – und System of a Down tauchen dort in anonymen Listen immer wieder auf. Offizielle Bestätigungen fehlen, aber diese Leaks sind klassischerweise der Stoff, aus dem Hypes entstehen.
Dazu kommt: Die Band pflegt ihren Backkatalog gerade auffällig aktiv. Alte Live-Videos tauchen in besserer Qualität auf YouTube auf, die Socials erinnern immer häufiger an Jubiläen von Toxicity oder Mezmerize. Für viele Beobachter ist das ein Hinweis darauf, dass das Team hinter der Band sich wieder stärker um Sichtbarkeit kümmert – ein typischer Vorlauf, bevor neue Tourdaten oder Special-Shows angekündigt werden.
Für deutsche Fans ist vor allem relevant:
- In den Spekulationen rund um europäische Festival-Slots tauchen immer wieder Namen wie Rock am Ring / Rock im Park, Wacken oder große Open-Airs in Belgien und Frankreich auf. Selbst wenn SOAD nur ein paar exklusive Headliner-Shows in Europa geben, wäre Deutschland als zentraler Markt praktisch gesetzt.
- Frühere Tourneen und Festivalrunden der Band haben Deutschland nie ausgelassen – von Arena-Shows in Berlin, Köln oder München bis zu legendären Festivalabenden, bei denen Chop Suey! und B.Y.O.B. Zehntausende zum Ausrasten gebracht haben.
- Einige europäische Ticketanbieter haben in den letzten Jahren Landingpages für „System of a Down – Notify Me“-Funktionen eingerichtet. Das ist zwar kein Beweis, aber ein Zeichen, dass auch wirtschaftlich mit einer Rückkehr gerechnet wird.
Heißt in Klartext: Offizielle Tourdaten für Deutschland sind Stand jetzt nicht bestätigt. Aber die Mischung aus Interview-Aussagen („vereinzelte Shows wären möglich“), aktiver Social-Media-Pflege und Festival-Gerüchten lässt die Chance auf mindestens einige europäische Headliner-Abende so real wirken wie seit Jahren nicht mehr. Wenn etwas kommt, wird es vermutlich begrenzter als frühere Touren – und damit umso begehrter.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer in den letzten Jahren Setlisten von System of a Down verfolgt hat, weiß: Die Band spielt keine halben Sachen. Auch ohne neues Album liefern sie Live-Shows mit 25 bis 30 Songs, kaum Ansagen, pure Wucht. Die typischen Setlists der letzten Tourrunden lesen sich fast wie ein „Best-of auf Speed“.
Regelmäßige Fixpunkte in den Shows waren dabei:
- „Chop Suey!“ – der Moment, in dem wirklich jede Stimme im Publikum mitschreit. Live wird der Mittelteil oft noch einen Tick aggressiver betont als auf Platte, Serj und Daron wechseln sich gnadenlos ab.
- „B.Y.O.B.“ – eine der politischsten Nummern der Band. In den letzten Jahren wurde der Refrain „Everybody’s going to the party…“ von Fans gern mit eigenen Anti-Kriegs-Botschaften verbunden, Schilder in der Menge, angepasste Chants.
- „Toxicity“ – einer der emotionalsten Momente im Set. Gerade in Europa hört man die Crowd fast lauter als die Band, wenn der Refrain einsetzt.
- „Aerials“ – als Gänsehaut-Moment zum Mitsingen, oft gegen Ende des regulären Sets. Viele Fanberichte beschreiben hier einen kurzen Bruch: von kompletter Eskalation zu kollektivem, fast melancholischem Mitsummen.
- „Prison Song“, „Deer Dance“, „Suite-Pee“ – die härteren, chaotischeren Tracks, bei denen der Pit schnell zur Kreissäge wird.
Daneben graben System of a Down immer wieder Deep Cuts aus, z.B. „Mr. Jack“, „Forest“ oder „Psycho“. Fans lieben es, dass die Band nicht einfach jedes Mal dasselbe abspult, sondern Details rotiert. Trotzdem bleibt das Grundpaket aus den großen Hits fast immer erhalten – niemand geht ohne „Chop Suey!“ nach Hause.
Die Atmosphäre bei einer SOAD-Show ist speziell: kein klassisches Metal-Konzert, kein Punk-Gig, eher eine Art kontrollierter kollektiver Kontrollverlust. In den vorderen Reihen kreisen die Moshpits, weiter hinten tanzen Leute, manche weinen bei Aerials, andere schreien bei B.Y.O.B. jede Sylbe mit, als wäre sie gestern erschienen. Dazu kommt der starke politische Gehalt der Texte: Viele Fans bringen armenische Flaggen mit, tragen Shirts mit Botschaften gegen Krieg und Korruption.
Soundtechnisch bewegen sich SOAD-Liveshows meistens an der Kante zum Chaos – aber genau das macht den Charme aus. Die Band ist tight, aber lässt Ecken und Kanten zu: Temposchwankungen, Serjs ungewöhnliche Gesangslinien, Dorans schroffe Shouts. Nichts ist glattpoliert, alles wirkt wie ein roher Block Energie, der dir direkt ins Gesicht knallt.
Sollte 2026 eine neue Tour oder Festivalrunde kommen, ist ziemlich sicher:
- Fokus auf Klassiker: Ohne neues Album wird der Schwerpunkt klar auf Toxicity, Mezmerize und Hypnotize liegen. Genau das ist für viele aber auch der Traum – eine Art Greatest-Hits-Feuerwerk.
- Mögliche Specials: Zum Jubiläum von Toxicity (2001) wurden bereits in der Vergangenheit ganze Blöcke dieses Albums am Stück gespielt. Ein kompletter Toxicity-Run auf einem großen deutschen Festival wäre absolut realistisch – und Fanservice pur.
- Kurze, dichte Shows: Serj hat mehrfach gesagt, dass er nicht mehr ewig lange Touren und extrem strapazierende Sets will. Eher 90 bis 100 Minuten, dafür ohne Lückenfüller. Perfekt für Festivalslots.
Unterm Strich: Wenn du dir System of a Down 2026 live vorstellst, rechne mit einem intensiven, dichten, kompromisslosen Set – eher eine Explosion als ein Abend mit gemütlichem Aufbau.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in Telegram-Fangruppen kocht die Fantasie gerade auf Volldampf. Viele Diskussionen drehen sich um drei große Themen: neue Musik, Tourpläne und Ticketpreise.
1. Neue Musik oder nur alte Hits?
Seit den beiden 2020er-Songs hoffen Fans auf ein volles Album. In mehreren Threads wird jede Aussage der Band auseinandergenommen. Serj sagt immer wieder, dass er als Solo-Künstler viel schreibt, aber es innerhalb der Band keine gemeinsame Vision für ein neues Album gibt. Daron hält dagegen, dass genug Material existiert, aber man sich nicht auf Rahmenbedingungen einigen kann.
Fans interpretieren das so:
- Variante A: Es gibt nur vereinzelte Singles, jeweils zu politischen Anlässen, etwa zu Themen rund um Armenien oder geopolitische Krisen.
- Variante B: Die Band bringt irgendwann doch ein letztes, bewusst als solches geplantes Album – ein würdiger Abschluss, auf den alle hinarbeiten.
In Fan-Threads taucht oft die Theorie auf, dass bei einer großen Europa-Tour zumindest 1–2 frische Songs als digitale Singles erscheinen, um den Hype zusätzlich anzuschieben. Konkrete Belege fehlen, aber aus Marketingsicht wäre das logisch – und SOAD wissen genau, wie sie das Netz triggert.
2. Tour-Leaks & Festival-Spekulation
Auf TikTok kursieren aktuell Clips mit angeblichen „geleakten“ Festivalplakaten, auf denen System of a Down als Headliner für große europäische Open-Airs gelistet sind. Die meisten davon sind offensichtlich Fan-Edits – falsche Logos, Tippfehler, unrealistische Line-ups. Aber: Einige Leaks entstehen erfahrungsgemäß aus echten Early-Infos, die dann weiterbearbeitet werden.
Deutsche Fans schauen dabei vor allem auf:
- Rock am Ring / Rock im Park – weil die Festivals eine lange SOAD-Historie haben und gern große Comebacks hosten.
- Wacken & andere Metal-Festivals – diese würden zwar stilistisch passen, aber SOAD haben sich in den letzten Jahren eher als genreübergreifender Headliner etabliert.
- Solo-Arena-Shows in Berlin, Hamburg, Köln, München – als Ergänzung zu Festival-Slots möglich.
In mehreren Fan-Subreddits wird vermutet, dass eine mögliche Rückkehr eher im Format „10–15 exklusive Europa-Shows“ statt einer klassischen Langtour stattfinden würde. Für Deutschland hieße das: maximal 1–3 Termine, extrem hoher Andrang, sehr schneller Vorverkauf.
3. Ticketpreise & Fan-Frust
Neben der Euphorie gibt es einen echten Streitpunkt: mögliche Ticketpreise. Nach den zuletzt extrem teuren Touren anderer großer Rock-Acts befürchten viele, dass ein SOAD-Ticket schnell dreistellige Beträge kosten könnte. In Diskussionen liest man Meinungen wie:
- „Ich zahle viel, aber keine 250 Euro Stehplatz.“
- „Wenn das wirklich die letzte Chance ist, nehm ich’s in Kauf.“
- „Bitte nicht noch mal Dynamic Pricing.“
Gerade Dynamic Pricing (also Preise, die je nach Nachfrage steigen) ist ein Riesenaufreger. Mehrere europäische Rock-Acts wurden dafür in den letzten Jahren heftig kritisiert. Fans hoffen, dass System of a Down – mit ihrem klar antikapitalistischen Image – auf solche Praktiken verzichten. Eine klare Aussage der Band dazu gibt es bisher nicht, aber wenn sie das Thema öffentlich adressieren würden, wäre ihnen die Sympathie im Netz sicher.
Zusammengefasst: Die Gerüchteküche ist heiß, aber vieles bleibt im Bereich der Theorie. Was sicher ist: Die Nachfrage in Deutschland wäre gigantisch. Jede Andeutung, jedes Interview-Schnipselchen wird seziert – und das allein zeigt, wie relevant diese Band 20+ Jahre nach ihren größten Erfolgen immer noch ist.
Alle Daten auf einen Blick
Auch ohne offizielle 2026er-Tourdaten lohnt sich ein Blick auf die bisherigen Eckdaten von System of a Down – vor allem auf Releases und historische Live-Momente, an denen sich aktuelle Spekulationen orientieren.
| Jahr | Event / Release | Details | Relevanz für Fans in Deutschland |
|---|---|---|---|
| 1998 | Album: "System of a Down" | Debütalbum, u.a. mit "Suite-Pee" und "Sugar" | Startschuss; Songs tauchen bis heute in Setlists auf |
| 2001 | Album: "Toxicity" | Durchbruch mit Hits wie "Chop Suey!", "Toxicity", "Aerials" | Eines der meistgehörten Rock-Alben der 2000er in Deutschland |
| 2002 | EP: "Steal This Album!" | Aus Bootlegs hervorgegangene Songs, Fanlieblinge | Deep-Cut-Material für die Hardcore-Fans |
| 2005 | Alben: "Mezmerize" & "Hypnotize" | Zwei Alben in einem Jahr, Klassiker wie "B.Y.O.B.", "Question!", "Lonely Day" | Chart-Erfolge in Deutschland, Grundlage für spätere Headliner-Slots |
| 2011–2015 | Mehrere Europa-Tourneen | Festival-Headliner, Arena-Shows | Deutschland fast immer mit Stopps in Berlin, Köln, München |
| 2017–2019 | Festival-Auftritte | u.a. große europäische Open-Airs | Letzte Phase mit regelmäßigen Europa-Shows vor längerer Pause |
| 2020 | Singles: "Protect the Land", "Genocidal Humanoidz" | Politische Songs zum Konflikt in Armenien | Erste neue Musik seit 15 Jahren, starker Impact auf Streaming in Deutschland |
| 2021–2025 | Selektive Live-Shows (hauptsächlich USA) | Keine reguläre Welttournee | Wachsende Ungeduld in der deutschen Fanbase |
| 2026 | Spekulationen über neue Festival-Slots | Leaked Line-ups, Interview-Andeutungen | Konkrete Hoffnung auf Rückkehr nach Deutschland |
Zusätzlich ein grober Rahmen für mögliche Ticketpreise (orientiert an vergleichbaren Acts und früheren SOAD-Shows):
| Ticketkategorie | Vermutlicher Preisbereich | Kommentar |
|---|---|---|
| Stehplatz Arena | 80–130 Euro | Stark abhängig vom Veranstalter und möglichem Dynamic Pricing |
| Sitzplatz Rang | 70–120 Euro | Gute Alternative, wenn du weniger Pogo willst |
| Festival 3-Tages-Pass | 220–350 Euro | Preis für komplettes Festival, nicht nur SOAD |
| VIP / Early Entry | 150–250 Euro | Option, wenn solche Pakete überhaupt angeboten werden |
Häufige Fragen zu System of a Down
Um den Info-Jungle etwas zu lichten, hier die wichtigsten Fragen, die sich deutschsprachige Fans 2026 stellen – inklusive möglichst klarer Antworten auf Basis der öffentlich bekannten Infos.
Wann kommen System of a Down wieder nach Deutschland?
Stand Februar 2026 gibt es keine offiziell bestätigten Deutschland-Termine. Allerdings verdichten sich die Spekulationen, dass System of a Down für ausgewählte europäische Festivals und eventuell einige Solo-Shows angefragt wurden. Frühere Tour-Zyklen der Band zeigen: Wenn sie eine Europa-Runde spielen, ist Deutschland fast immer dabei, weil der Markt stark ist und die Shows zuverlässig ausverkauft sind. Realistisch wäre – sofern eine Rückkehr kommt – ein Zeitraum zwischen Spätfrühling und Herbst, angelehnt an die üblichen Festival- und Tourfenster.
Arbeiten System of a Down an einem neuen Album?
Die Bandmitglieder äußern sich seit Jahren widersprüchlich dazu. Was bekannt ist:
- Daron Malakian sagt, es gäbe genügend Songideen und Material, das theoretisch auf ein SOAD-Album passen würde.
- Serj Tankian betont, dass es innerhalb der Band unterschiedliche Vorstellungen über kreative Kontrolle und Veröffentlichungsstrategien gibt.
- 2020 haben sie gezeigt, dass sie für wichtige politische Anliegen kurzfristig zusammen ins Studio gehen können.
Das spricht dafür, dass ein komplettes Album nicht ausgeschlossen, aber auch nicht konkret angekündigt ist. Wahrscheinlicher als ein spontanes Full-Length-Release sind einzelne neue Songs, falls sich die Band erneut zu einem politischen Thema äußern will – oder ein geplanter letzter großer Release, der frühzeitig als solcher kommuniziert würde.
Sind System of a Down überhaupt noch aktiv?
Ja – nur eben anders, als man es von klassischen Rockbands kennt. Es gibt:
- immer wieder ausgewählte Live-Auftritte, vor allem in den USA, teilweise auf Festivals, teilweise als Stand-alone-Shows,
- individuelle Projekte der Mitglieder (Solo-Alben von Serj, Darons Band Scars on Broadway, politische Arbeit, Scores, Kunstprojekte),
- gelegentliche gemeinsame Aktivitäten, etwa Social-Media-Statements oder Benefiz-Engagements.
System of a Down sind also kein voll durchgetakteter Tour- und Album-Act mehr, sondern eher ein Kollektiv, das sich punktuell zusammenschließt. Für Fans bedeutet das: Weniger Verlässlichkeit im Kalender, dafür jede Ankündigung als Event.
Was sollte ich als Fan tun, wenn ich keine Tour verpassen will?
Weil die Band gerne lange nichts ankündigt und dann plötzlich mit einem Paket rauskommt, lohnt sich eine Mischung aus:
- Offizielle Kanäle im Blick behalten: Website, Newsletter, Social-Media-Profile der Band und der einzelnen Mitglieder.
- Große deutsche Veranstalter & Festivals beobachten: Rock am Ring / Rock im Park, Wacken, große Arena-Betreiber und ihre Newsletter.
- Ticketanbieter-Vorregistrierung: Viele Plattformen bieten „Interessens-Buttons“ oder Pre-Registrierungen für bestimmte Acts. Das garantiert kein Ticket, aber oft frühen Zugang zu Infos.
Gerade bei einer potenziell limitierten Rückkehr nach Europa ist Schnelligkeit entscheidend. Wenn du auf eine SMS deines Kumpels wartest, sind die besten Kategorien vermutlich schon weg.
Warum sind System of a Down für so viele Leute mehr als nur eine Band?
System of a Down haben etwas geschafft, was nur wenige Acts hinbekommen: Sie verbinden maximal eingängige Hooks mit extrem politischem Inhalt, ohne belehrend zu wirken. Themen wie Krieg, Korruption, Gefängnisindustrie, Medienmanipulation, Identität und Trauma tauchen in ihren Texten immer wieder auf – oft verpackt in absurden, überzeichneten Bildern. Viele Fans berichten, dass sie durch SOAD überhaupt erst angefangen haben, sich mit Politik und gesellschaftlichen Strukturen zu beschäftigen.
Dazu kommt der kulturelle Background: Alle Mitglieder haben armenische Wurzeln und sprechen offen über den Völkermord an den Armeniern und seine bis heute spürbaren Folgen. Für viele Menschen mit Migrations- oder Diaspora-Erfahrung ist das extrem identifikationsstark. Gleichzeitig fühlen sich aber auch Leute ohne diesen Background abgeholt, weil es um universelle Themen wie Ungerechtigkeit, Wut und Widerstand geht.
Welche Songs muss ich kennen, bevor ich sie das erste Mal live sehe?
Wenn du neu dabei bist oder jemanden mitnimmst, der SOAD nicht im Detail hört, sind diese Tracks Pflichtprogramm:
- „Chop Suey!“ – wahrscheinlich der bekannteste Song, ein kompletter Abriss live.
- „Toxicity“ – große Mitsing-Hymne, die fast immer ganz vorne in der Crowd gefeiert wird.
- „B.Y.O.B.“ – schneller, aggressiver, mit klarer Kriegskritik im Text.
- „Aerials“ – ruhiger, emotional, ein guter Einstieg in die melancholische Seite der Band.
- „Question!“ – Wechsel aus zart und hart, typisch für den SOAD-Sound.
- „Lonely Day“ – die eher balladige Seite, oft auch bei Leuten beliebt, die sonst kaum Metal hören.
Darüber hinaus lohnt es sich, einmal komplett durch Toxicity und Mezmerize zu gehen. Viele Live-Momente entfalten ihre ganze Wirkung, wenn du die kleinen Details und Breaks schon kennst – gerade, weil die Band live kaum erklärt, was passiert, sondern direkt loslegt.
Wie politisch ist ein System-of-a-Down-Konzert heute noch?
Die politischen Inhalte sind weiterhin da – in den Lyrics, in Symbolen wie Flaggen oder Shirts, manchmal auch in kurzen Statements der Band. Allerdings stehen nicht stundenlange Reden im Vordergrund, sondern die Musik als Ventil. Fans nutzen die Songs, um ihren Frust über aktuelle Konflikte, Unrecht oder persönliche Erfahrungen auszudrücken. In Zeiten, in denen Kriege und Krisen wieder alltäglich in den News sind, wirken Stücke wie „B.Y.O.B.“, „Prison Song“ oder „Deer Dance“ erschreckend aktuell.
Gleichzeitig sind die Shows auch immer Räume für Gemeinschaft und Ausbruch. Du siehst Leute, die bei „Aerials“ weinen, während zwei Songs später Moshpits eskalieren. Genau diese Mischung aus Ernst und Chaos macht die Konzerte so besonders.
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