Swiss Life-Studie: 82 Prozent der Deutschen leiden unter Stress
28.02.2026 - 22:20:17 | boerse-global.deEine neue Studie zeigt alarmierende Stresswerte in Deutschland. Besonders betroffen ist die junge Generation.
Die repräsentative Untersuchung von Swiss Life offenbart einen tiefen Graben zwischen den Altersgruppen. Fast die Hälfte (48 Prozent) der Generation Z gibt an, unter hohem Stress zu stehen. Bei den Babyboomern sind es nur 20 Prozent.
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Generationenkonflikt am Arbeitsplatz
Die Studie zeigt deutliche Unterschiede in der Wahrnehmung moderner Arbeitsformen. Für 37 Prozent der jungen Arbeitnehmer wirken Homeoffice und flexible Zeiten stressreduzierend. Unter den Babyboomern teilt nur etwa jeder Sechste (17 Prozent) diese Ansicht.
Die Vorteile für die Jüngeren: entfallender Arbeitsweg, bessere Work-Life-Balance und eine ruhigere Umgebung. Ältere Arbeitnehmer sehen dagegen häufiger die ständige Erreichbarkeit als zusätzlichen Stressfaktor.
Warum junge Menschen besonders belastet sind
Die Gründe für den hohen Druck sind vielfältig. Experten sehen ein Erbe der Pandemie mit fehlenden sozialen Kontakten und gestiegenem Social-Media-Konsum. Mädchen gelten als besonders anfällig für den Vergleich mit idealisierten Körperbildern online.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bringt vermehrte Online-Zeit mit Depressionen und Ängsten bei Jugendlichen in Verbindung. Ein weiterer Hauptauslöser ist der hohe Anspruch an sich selbst. Globale Krisen wie der Klimaufwand verstärken zudem Gefühle der Machtlosigkeit.
Politik arbeitet an Strategie
Die Bundesregierung reagiert auf die Krise. Sie arbeitet an einer Strategie „Mentale Gesundheit für junge Menschen“, deren konkrete Maßnahmen noch in diesem Jahr umgesetzt werden sollen. Schwerpunkte sind Prävention, Früherkennung und bessere Vernetzung der Hilfesysteme.
Erst kürzlich befasste sich die Kinderkommission des Bundestages in einem Fachgespräch mit den Belastungen der Jugend. Schülervertretungen kritisieren indes die Einstellung erfolgreicher Pilotprogramme wie „Mental Health Coaches an Schulen“ als fatales Signal.
Was gegen den Stress hilft
Experten raten zu einem bewussten Umgang mit Nachrichten. Statt permanenter Berieselung empfehlen sie eine gezielte, tägliche Information aus seriösen Quellen. Wichtig ist auch die Akzeptanz, dass nicht alles kontrollierbar ist.
Ein offener Austausch über Sorgen mit Vertrauten wirkt entlastend. Aktivitäten wie Sport, Spaziergänge in der Natur oder Hobbys können das Gedankenkarussell stoppen. Entspannungstechniken wie Achtsamkeitsübungen geben Körper und Geist eine Pause.
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Die Daten machen klar: Psychische Belastung ist eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung. Der Erfolg künftiger Maßnahmen hängt auch davon ab, die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen weiter abzubauen.
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