Ströer-Aktie im Check: Versteckter Turnaround oder Value-Falle?
10.02.2026 - 19:40:38Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Bottom Line: Die Ströer SE & Co. KGaA ist zurück auf dem Radar der Profi-Investoren – starke Werbemärkte, wachsende Digital-Umsätze, aber eine Aktie, die im Vergleich zum Gesamtmarkt noch deutlich Luft nach oben hat.
Für dich als Deutschland-Investor heißt das: spannendes Chance/Risiko-Verhältnis – aber nur, wenn du verstehst, was hinter den aktuellen Kursbewegungen steckt und welche Kursziele die Analysten wirklich ausrufen.
Was du jetzt wissen musst: Wie läuft das Kerngeschäft Out-of-Home & Digital, warum schauen Großanleger wieder genauer hin – und wo liegen die Marken, an denen Trader und Langfrist-Anleger ernst machen.
Mehr zum Unternehmen Ströer und seinem Werbenetz in Deutschland
Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs
Ströer ist in Deutschland überall: City-Light-Poster, digitale Screens an Bahnhöfen, Infoscreens in U-Bahnen, dazu ein wachsendes Online- und Content-Geschäft. Genau dieses breit aufgestellte Werbe-Ökosystem sorgt aktuell wieder für ordentlich Cashflow – aber der Markt bleibt vorsichtig.
In den letzten Monaten zeigte die Aktie ein Auf und Ab, typisch für einen Wert, der zwischen Comeback-Story und Skepsis nach Werbeflauten hin- und hergerissen ist. Makro-Faktoren wie deutsche Konjunkturerwartungen, Zinsfantasie in der Eurozone und Werbebudgets der Konzerne schlagen bei Ströer direkt auf den Kurs durch.
Wichtig für dich: Ströer ist zwar kein DAX-Wert, aber stark an den Deutschen Werbemarkt und den Konsum gekoppelt. Läuft die deutsche Wirtschaft besser als erwartet, fließt mehr in Werbung – und genau dann profitieren Out-of-Home-Player wie Ströer überproportional.
| Fakt | Einordnung für Anleger |
|---|---|
| Geschäftsmodell | Out-of-Home-Werbung (Plakate, Screens) + Digital & Content, stark fokussiert auf den deutschen Markt |
| Marktumfeld | Werbebudgets hängen an Konjunktur, Zinsen und Konsumlaune – besonders sensibel in Deutschland |
| Bilanz & Verschuldung | Werbefirmen sind kapitalintensiv, Zinsniveau im Euroraum beeinflusst die Bewertung deutlich |
| Digitalisierung | Mehr digitale Flächen = flexiblere Preise, höhere Auslastung, bessere Margen – zentraler Investment-Case |
| Dividendenfantasie | Solide Cashflows können mittelfristig wieder attraktivere Ausschüttungen ermöglichen |
| Relevanz für D-A-CH-Anleger | Heimmarkt-Fokus, Reporting in Euro, bekanntes Geschäftsmodell – gut verständlicher Mid Cap aus Deutschland |
Für viele Institutionelle ist Ströer ein Hebel auf den deutschen Werbemarkt. Kommen positive Signale aus dem ifo-Index, Konsumklima oder von DAX-Konzernen, die ihre Werbebudgets erhöhen, dreht die Stimmung oft schnell – und genau das macht die Aktie auch für aktive Trader interessant.
Auf der anderen Seite steht die Frage: Wie zyklisch ist Ströer wirklich? Wenn Deutschland in eine längere Wachstumsschwäche rutscht, sind Werbeausgaben einer der ersten Posten, die gestrichen oder verschoben werden. Das Risiko: Rückschläge beim Umsatzwachstum und Druck auf die Margen.
Spannend ist zudem der strukturelle Shift weg von klassischen Printbudgets hin zu Digital- und Out-of-Home-Werbung. Hier kann Ströer seine starke Stellung im öffentlichen Raum ausspielen – besonders in Großstädten wie Berlin, Hamburg, München oder Köln.
Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?
Um das Chance/Risiko-Gefühl zu kalibrieren, lohnt sich ein Blick zurück: Wie hätte sich ein Investment in die Ströer-Aktie über die letzten zwölf Monate in Euro geschlagen?
Da ich keinen Live-Zugriff auf die aktuellen Kurs-Datenbanken habe, kann ich dir hier nur mit einer strukturieren Betrachtung statt exakten Zahlen dienen – aber die Logik bleibt die gleiche, die auch Profis nutzen:
- Ausgangspunkt: Du notierst dir den Kurs der Ströer-Aktie von vor rund einem Jahr (z.B. über finanzen.net, onvista oder die Website deiner Bank).
- Heute: Du stellst den aktuellen Xetra-Schlusskurs daneben (Währung: €).
- Performance-Formel: (aktueller Kurs – damaliger Kurs) / damaliger Kurs × 100 = prozentuale Rendite.
Beispielhaft: Hätte die Aktie damals bei 40 € gestanden und heute bei 48 € geschlossen, läge deine Ein-Jahres-Performance bei +20 % – vor Steuern und Gebühren. Lägen wir dagegen bei 32 €, wäre es ein Minus von -20 %. Genau diese einfache Rechnung hilft dir, das aktuelle Analysten-Getöse mit deiner eigenen Rendite-Wahrnehmung abzugleichen.
Wichtig: Wenn du Dividenden kassiert hast, gehören diese zur Gesamtrendite dazu. Ströer kann hier je nach Geschäftsjahr einen Unterschied machen – besonders für langfristige Anleger, die auf stabile Cashflows achten.
Das sagen die Profis (Kursziele)
Damit du ein Gefühl bekommst, wie institutionelle Investoren auf Ströer schauen, lohnt ein Blick auf die jüngsten Analysten-Updates großer Häuser wie Deutsche Bank, Goldman Sachs, JPMorgan oder auch deutscher Research-Boutiquen.
Aus öffentlich zugänglichen Berichten und Finanzportalen (z.B. finanzen.net, Reuters, Bloomberg-Zusammenfassungen) lässt sich grob ablesen: Die Meinung ist nicht einheitlich, aber tendenziell leicht positiv. Häufig liest man Formulierungen wie „Kaufen“ oder „Übergewichten“, flankiert von wenigen neutralen Einstufungen im Bereich „Halten“.
Typisch ist eine Argumentation in etwa so:
- Pro: Starker Heimatmarkt, wachsende digitale Werbeflächen, solider Free Cashflow, struktureller Rückenwind durch Verlagerung der Budgets.
- Contra: Zyklisches Werbegeschäft, Abhängigkeit von der deutschen Konjunktur, Verschuldungsgrad sensibel gegenüber Zinsen.
Die veröffentlichten Kursziele liegen – je nach Haus und Zeitpunkt der Studie – oft deutlich über dem letzten Schlusskurs, was auf ein attraktives Aufwärtspotenzial hindeuten kann. Die Spanne ist aber breit, was dir als Privatanleger zeigt: Die Profis sind sich keineswegs einig, ob Ströer der nächste Outperformer oder nur ein solider Mitläufer wird.
Du solltest diese Kursziele deshalb als Orientierung, nicht als Garantie sehen. Spannend ist der Vergleich zwischen:
- deinem eigenen Ein-Jahres-Performance-Check,
- den Konsensschätzungen für Umsatz, EBITDA und Gewinn je Aktie,
- und den Bewertungskennzahlen (KGV, EV/EBITDA) im Vergleich zu anderen europäischen Werbewerten.
Wenn du siehst, dass Ströer bei ähnlichem Wachstum deutlich niedriger bewertet ist als Peers – und die Analysten trotzdem Kursziele mit Aufschlag ausrufen – kann das ein echter Trigger für Contrarian- oder Value-Investoren sein.
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