Stride, Aktie

Stride Aktie: Insider melden Transaktionen

21.02.2026 - 16:54:17 | boerse-global.de

Stride-Manager decken Steuerpflichten durch Aktienverkäufe. Das Unternehmen wächst moderat, während Analysten die Aktie mit gemischten Einschätzungen bewerten.

Bei dem Bildungsdienstleister Stride gab es zuletzt Bewegung in den Depots der Führungsetage. Neue Dokumente der US-Börsenaufsicht SEC geben Einblick in die jüngsten Aktientransaktionen des Managements, die unmittelbar nach Vorlage der jüngsten Quartalszahlen erfolgten. Während das Unternehmen operativ moderat wächst, blicken Analysten derzeit mit gemischten Gefühlen auf die weitere Entwicklung des EdTech-Spezialisten.

Steuerliche Verpflichtungen im Fokus

Die am Freitag veröffentlichten Pflichtmitteilungen betreffen insbesondere CEO James Jeaho Rhyu und den Managing Director Todd Goldthwaite. Im Kern handelt es sich dabei um sogenannte „Sell-to-cover“-Transaktionen. Dieser Prozess ist bei Führungskräften üblich, um Steuerverbindlichkeiten zu begleichen, die durch das Freiwerden (Vesting) von Aktienoptionen oder eingeschränkten Aktienanteilen entstehen.

Konkret wurden bei CEO Rhyu am 18. Februar insgesamt 9.282 Anteile zu einem Preis von 84,25 US-Dollar einbehalten, um die fälligen Steuern zu decken. Einen Tag später gab er zudem 1.350 Aktien als Schenkung ab. Nach Abschluss dieser Vorgänge hält Rhyu weiterhin eine beachtliche Position von 733.227 Aktien direkt. Auch Managing Director Goldthwaite ließ aus steuerlichen Gründen 354 Anteile einbehalten. Solche Transaktionen unterscheiden sich grundlegend von gezielten Verkäufen am freien Markt, da sie meist automatisierten administrativen Abläufen folgen.

Gemischte Signale der Analysten

Die Meldungen fallen in eine Phase, in der Anleger die Ergebnisse des zweiten Geschäftsquartals verarbeiten. Stride konnte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent auf 631,3 Millionen US-Dollar steigern. Doch trotz dieses Wachstums zeigen sich Marktbeobachter uneins über das künftige Potenzial. Doch was bedeuten diese Zahlen für die Bewertung der Aktie?

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Stride?

Derzeit bewerten die Analysten das Papier im Konsens mit „Hold“. Während das durchschnittliche Kursziel auf Jahressicht bei 109,75 US-Dollar liegt, gibt es deutliche Abweichungen zwischen den einzelnen Investmenthäusern. So passte Morgan Stanley sein Kursziel zuletzt auf 95 US-Dollar an. Die Aktie beendete die Handelswoche am Freitag bei einem Kurs von 82,58 Euro, was einem leichten Tagesrückgang von 0,70 Prozent entspricht.

Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2026 wird das Augenmerk vor allem auf den Einschreibungszahlen und dem Umsatz pro Einschreibung liegen. Diese Kennzahlen gelten als entscheidende Treiber für die operative Marge des Unternehmens. Die nächste detaillierte Bestandsaufnahme zur Geschäftsentwicklung wird mit der Vorlage der kommenden Quartalszahlen erwartet.

Anzeige

Stride-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Stride-Analyse vom 23. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Stride-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Stride-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Stride: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

US86333M1080 | STRIDE