Stress-Studie: Junge Generationen stehen massiv unter Druck
05.03.2026 - 10:40:35 | boerse-global.deEine neue Studie zeigt alarmierende Stresslevel bei jungen Arbeitnehmern. Fast die Hälfte der Generation Z und der Millennials fühlt sich dauerhaft gestresst.
Die repräsentative Untersuchung des Versicherers Swiss Life, für die über 2.000 Personen befragt wurden, offenbart eine deutliche Kluft zwischen den Generationen. Während 48 Prozent der Gen Z und 45 Prozent der Millennials von einem konstant hohen Stresslevel berichten, sind es bei den Babyboomern nur 20 Prozent.
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Leistungsdruck und Überforderung als Haupttreiber
Was treibt den Stress in die Höhe? Die Studie identifiziert klare Hauptursachen: Leistungsdruck (40 Prozent), allgemeine Überforderung (39 Prozent) sowie Zeitdruck und Überstunden (39 Prozent) belasten die Beschäftigten am meisten.
Dirk von der Crone, CEO von Swiss Life Deutschland, sieht in den Zahlen ein deutliches Warnsignal. Es sei bedenklich, dass trotz moderner Arbeitsformen so viele Menschen unter hoher Belastung leiden. Dabei werden die Folgen für die Gesundheit oft unterschätzt.
Homeoffice hilft – ständige Erreichbarkeit stresst
Interessant ist der Blick auf die Arbeitsmodelle. 73 Prozent der Befragten mit Homeoffice-Regelung empfinden diese als große Entlastung. Lange Pendelwege entfallen, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verbessert sich.
Doch die moderne Arbeit hat auch ihre Schattenseiten. Ältere Jahrgänge, insbesondere Gen X und Babyboomer, kritisieren deutlich häufiger die ständige Erreichbarkeit (44 Prozent). Diese durchdringt zunehmend die Freizeit.
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Neue Ratgeber setzen auf mentale Gesundheit
Passend zur Bedatte erscheinen dieser Tage neue Fachpublikationen. Autor Thomas Mehr positioniert in seinem Buch mentale Gesundheit als zentralen Zukunftsfaktor für Resilienz und Leistungsfähigkeit.
Expertin Stefanie Schnier zeigt in ihrem Ratgeber präventive Strategien gegen die schleichende Erschöpfung auf. Ihre Erkenntnisse aus dem Bildungssektor sind auf viele Branchen übertragbar. Moderne Erschöpfung resultiert demnach weniger aus reiner Arbeitszeit, sondern aus kognitiver Überlastung und der ständigen Fragmentierung der Aufmerksamkeit.
Konkrete Tipps für den Alltag
Wie kann man der Spirale entkommen? Fachleute empfehlen klare Grenzen. Feste Routinen nach Feierabend und das bewusste Abschalten beruflicher Kommunikation helfen, den Kopf freizubekommen.
Auch kurze Entspannungstechniken wirken Wunder. Gezielte Atemübungen senken in akuten Stresssituationen nachweislich den Cortisol-Spiegel. Und schon 15 Minuten Bewegung am Tag, wie ein zügiger Spaziergang, bauen Stresshormone ab.
Psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch
Die wirtschaftlichen Folgen des Dauerstresses sind immens. Der aktuell Gesundheitsreport der DAK-Gesundheit zeigt: Psychische Erkrankungen waren 2025 bereits der zweithäufigste Grund für Krankschreibungen. Die Fehltage stiegen im Vorjahresvergleich um 6,9 Prozent.
Für Unternehmen wird die psychische Gesundheit ihrer Belegschaft damit zum strategischen Faktor. Wer sie ignoriert, riskiert im Fachkräftemangel nicht nur hohe Ausfallkosten, sondern auch den Verlust wertvoller Mitarbeiter. Die Vermeidung von chronischem Stress entwickelt sich zum zentralen Kriterium für die Attraktivität als Arbeitgeber.
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