Stone, Temple

Stone Temple Pil Kommen sie 2026 endlich nach Deutschland?

18.02.2026 - 06:13:06 | ad-hoc-news.de

Stone Temple Pilots sind zurück auf den Bühnen – alle aktuellen Tour-News, Setlists, Fan-Gerüchte und Deutschland-Chancen im großen Deep Dive.

Du spürst es auch, oder? Irgendwas geht gerade bei den Stone Temple Pilots. Die US-Altrocker tauchen wieder in Festival-Line-ups auf, spielen kompakte Clubtouren und feuern Interviews raus – und ganz Europa fragt sich: Kommen STP 2026 endlich wieder nach Deutschland? Die Nachfrage nach Tickets ist überall hoch, alte Grunge-Fans stehen plötzlich mit Gen-Z-Kids in der gleichen Schlange, und auf TikTok landen STP-Songs in Playlists neben Olivia Rodrigo und Bring Me The Horizon.

Aktuelle Stone-Temple-Pilots-Tourdaten & mögliche Europa-Termine checken

Offiziell sind bislang vor allem US- und Festivaltermine kommuniziert, aber genau das sorgt für die typische FOMO unter deutschen Fans: Wenn STP schon wieder regelmäßig unterwegs sind, kann eine Europa-Route kaum weit weg sein. In Foren kursieren angebliche Routing-Leaks, bei denen zwischen UK und Skandinavien auffällig Lücken für Deutschland, Niederlande und Belgien gelassen werden. Und während die Band selbst sich noch diplomatisch zurückhält, deuten Promoter hin und wieder an, dass man "auf dem europäischen Markt definitiv etwas plane" – was im Booking-Sprech meistens mehr heißt als nur ein frommer Wunsch.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Was ist also der Stand bei Stone Temple Pilots im Jahr 2026? Die Band spielt seit einiger Zeit wieder stabil mit Jeff Gutt am Mikro, der sich live hörbar immer wohler in den Klassikern von Core, Purple und Tiny Music… bewegt. In den letzten Monaten sind mehrere Hinweise aufgetaucht, dass hinter den Kulissen mehr passiert als nur ein weiterer Nostalgie-Run.

Zum einen häufen sich Interview-Aussagen, in denen die Band über neues Material spricht. Gitarrist Dean DeLeo betont in Gesprächen mit US-Rockradios, dass man ständig schreibe und Ideen austausche – nicht nur, um auf Tour etwas Frisches einbauen zu können, sondern auch mit Blick auf ein mögliches neues Album. Konkrete Daten nennt keiner, aber die Formulierung, dass man sich "in einer produktiven Phase" befinde, fällt immer wieder. Für langjährige Fans, die seit dem selbstbetitelten Album von 2018 auf ein vollwertiges Nachfolgewerk warten, ist das ein klares Signal.

Parallel dazu fährt das STP-Camp eine deutliche Live-Offensive. Auf der offiziellen Tourseite tauchen im Moment vor allem US-Daten auf – Clubs, mittlere Hallen, einige ausgewählte Festivals. Auffällig: Die Routing-Logik vieler Runden in den letzten Jahren lief nach dem Muster Nordamerika – kurze Pause – dann ausgewählte internationale Märkte. Genau in dieser zweiten Welle würden Deutschland, Österreich und die Schweiz perfekt reinpassen. Industry-Insider in Booking-Agenturen sprechen außerdem davon, dass 90er-Altrock in Europa gerade besser zieht als noch vor fünf Jahren, was sich an den Tourerfolgen von Bands wie Smashing Pumpkins oder Alice In Chains zeigt.

Ein weiteres Puzzleteil: 2027 steht das 35-jährige Jubiläum des Debüts Core an – und im Musikgeschäft wird kaum noch ein runder Geburtstag ungenutzt gelassen. Für 2026 kursiert deshalb das Szenario, dass STP die Maschine schon mal hochfahren, um 2027 mit einer großen Anniversary-Runde inklusive Reissues, Spezialshows und Festival-Headliner-Slots maximal auszuschlachten. Für deutsche Fans bedeutet das: Die Chancen auf Deutschland-Dates im Zeitraum 2026/27 sind realistisch höher als sie seit Jahren waren.

Für die hiesige Szene hätte eine Rückkehr mehrere Effekte. Erstens: Clubs und Arenen, die gerade eine Mischung aus Emo-Revival und Classic-Rock-Abenden fahren, könnten mit STP eine starke Brücke schlagen – altgediente Grunge-Generation plus junge Alternative-Fans, die durch Playlisten auf "Interstate Love Song" oder "Plush" gestoßen sind. Zweitens würde ein Deutschland-Run auch wieder Festivalbuchungen ankurbeln; STP funktionieren perfekt auf Slots zwischen 18 und 22 Uhr, wenn die Sonne untergeht und die ersten großen Sing-alongs starten.

Hinzu kommt die emotionale Komponente: Viele Fans haben Scott Weiland nie live gesehen oder wollen sich zumindest noch einmal in diese Songs hineinschreien, bevor die Band irgendwann endgültig kleiner tritt. Diese Mischung aus Nostalgie und spätem Erstkontakt sorgt gerade in deutschen Städten traditionell für starke Ticketnachfrage – man hat es bei Bands wie Soundgarden (RIP) oder Pearl Jam gesehen. Wenn also der Vorverkauf für mögliche Deutschlandshows startet, ist ziemlich sicher: Du wirst nicht der oder die Einzige sein, die um 10:00 Uhr im Ticket-Portal hängt.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wer sich die jüngsten Setlists von Stone Temple Pilots anschaut – etwa von US-Clubs und Festivalgigs der letzten Monate – erkennt schnell ein Muster: Die Band setzt konsequent auf eine Mischung aus Fanservice und punktuellen Deep Cuts. Fast jedes Konzert beginnt mit einem massiven Opener wie "Wicked Garden" oder "Down", um direkt klarzumachen, dass hier kein müder Retro-Act spielt, sondern eine Band, die ihre härtere Kante immer noch auspackt.

Den Kern bildet weiterhin das Material von Core und Purple. Songs wie "Plush", "Sex Type Thing", "Creep", "Vasoline", "Interstate Love Song" und "Big Empty" sind praktisch gesetzt; sie tauchen in fast jeder aktuellen Setlist auf. Besonders spannend ist zu sehen, wie Jeff Gutt die ikonischen Scott-Weiland-Linien interpretiert. Liveberichte aus den USA beschreiben seine Performance als Mischung aus Respekt vor den Originalmelodien und eigener Note – weniger theatralisch, dafür mit einem eher modernen Rock-Vibe und starken Höhen in den Refrains.

Aber STP wären nicht STP, wenn sie sich nur auf die 90er verlassen würden. Immer wieder rutschen Nummern vom 2018er-Album wie "Meadow", "Roll Me Under" oder "Never Enough" ins Programm. Auf Clubshows, wo das Publikum näher dran ist, gönnt sich die Band gerne auch mal ruhigere Momente mit Songs wie "Atlanta" oder einer reduzierten Version von "Kitchenware & Candybars". Gerade diese Spots zeigen, dass die Band noch mehr ist als nur altbekannte Riffs: DeLeos Gitarrensound, Robert DeLeos Basslinien und Eric Kretz' feines Drumming tragen auch fragile Parts locker ohne bombastische Bühnenproduktion.

Atmosphärisch unterscheiden sich die aktuellen Shows deutlich von den chaotischeren 90er-Jahren. Die Band wirkt konzentriert, eingespielt und erstaunlich gut gelaunt. Statt Exzessen und Abstürzen gibt es sichtbare Dankbarkeit, noch einmal vor vollen Häusern zu stehen. Fans berichten von sehr direkter Kommunikation mit dem Publikum, kurzen Anekdoten über Studiozeiten und Tourstorys. Das erzeugt eine Verbindung, die viele jüngere Fans so von großen Rockbands gar nicht mehr kennen, weil dort alles über LED-Wände und Pyro geregelt wird.

Soundtechnisch fahren STP live einen druckvollen, aber nicht überkomprimierten Mix. Die Gitarren bleiben scharf genug, um Songs wie "Crackerman" oder "Piece Of Pie" richtig krachen zu lassen, ohne den Gesang zu verschlucken. Auf Festivals sorgt dieser Ansatz dafür, dass selbst weiter hinten auf dem Feld noch klar ist, was vorne passiert – ein wichtiger Punkt, wenn du überlegst, ob sich ein Tagesticket lohnt. Gleichzeitig bleiben Hits wie "Interstate Love Song" live überraschend warm; das Zusammenspiel der Band atmet an den richtigen Stellen, statt stoisch dem Klick zu folgen.

Für mögliche Deutschlandshows 2026 ist zu erwarten, dass die Band eine Art "Best Of"-Set fährt, ergänzt um ein oder zwei frische Songs, falls bis dahin eine neue EP oder Single draußen ist. Ein realistisches Szenario: 18–20 Songs, rund 90 Minuten Spielzeit, kaum lange Jam-Sessions, aber genug Dynamik, um von hart nach soft und wieder zurück zu wechseln. Wer die aktuellen Tourvideos checkt, merkt: Das ist eine Show, bei der du nach dem letzten Refrain heiser, aber glücklich aus der Halle fällst.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

In den Kommentarspalten unter Livevideos, auf Reddit-Threads und in deutschsprachigen Facebook-Gruppen überschlagen sich gerade die Spekulationen. Drei Themen tauchen immer wieder auf: Deutschland-Termine, neues Studioalbum und mögliche Special-Guests.

Zur Tourfrage dreht vor allem ein Bild die Runde, das angeblich aus einem internen Booking-Dokument stammen soll. Darauf zu sehen: Ein Routing mit UK, Benelux und einem Block mit "GER" in Klammern. Beweisen lässt sich damit exakt gar nichts, aber es reicht, um Fantasie und Hoffnung anzustacheln. Einige User argumentieren, dass die Band 2019 schon mal Europa kurz besucht hat und daher 2026 logischerweise wiederkommen müsse, wenn sie ihre Fanbase hier ernst nimmt. Andere sind skeptischer und verweisen auf die wirtschaftliche Lage, gestiegene Produktionskosten und den Fakt, dass der US-Markt für STP immer noch einfacher zu bespielen ist.

Noch heißer geht es beim Thema neues Album zu. In englischsprachigen Foren wird jede Aussage der Band seziert, jedes neue Riff, das in einem Soundcheck-Clip auftaucht, als möglicher Hint gewertet. Eine Theorie: STP arbeiten bereits seit Längerem an Songs und testen sie live an – unauffällig zwischen den Klassikern versteckt. Tatsächlich berichten einige Fans von Gigs, bei denen ein ihnen unbekannter Track gespielt wurde, der aber stilistisch stark nach klassischem STP mit moderner Produktion klang. Offiziell bestätigt ist nichts, aber genau aus diesem Schweigen nährt sich die Spannung.

Spannend für deutsche Fans ist auch die Frage nach Support-Acts. In US-Clubs tauchen oft regionale Bands oder zeitlose Alternative-Acts im Vorprogramm auf. In Fan-Diskussionen wird fleißig durchgespielt, wer für einen Europa-Run realistisch wäre: Von deutschen Rock-Acts wie Kadavar oder Blackout Problems bis hin zu internationalen Namen wie Bush oder Candlebox. Teilweise kursieren Wunschkombos wie "Stone Temple Pilots + Alice In Chains" als Dream-Billing für Sommerfestivals – eher Fanfiction als konkrete Planung, aber man darf ja träumen.

Nicht fehlen dürfen die typischen Ticket-Debatten. Einige Fans fürchten, dass Veranstalter bei STP in Europa direkt auf Premiumpreise setzen, weil Nostalgie gerade generell teuer verkauft wird. Andere verweisen darauf, dass STP in den letzten Jahren in den USA im mittleren Preissegment lagen und eher Wert auf volle Clubs als auf maximale Margen gelegt haben. In deutschen Foren liest man Vorschläge, sich frühzeitig Alert-Mails bei Ticketanbietern einzurichten und lokale Newsletter von Lieblingsclubs zu abonnieren, um nicht nur auf große Tourankündigungen angewiesen zu sein.

Auch auf TikTok entsteht langsam eine neue STP-Schicht: Snippets von "Plush" oder "Interstate Love Song" laufen unter Emo- und Grunge-Ästhetik-Clips, manche Creator:innen kombinieren Vintage-Footage von Scott Weiland mit eigenen Bedroom-Performances. In den Kommentaren liest du dann Sätze wie: "Wenn die nach Berlin kommen, bin ich sowas von dabei" oder "Meine Eltern haben STP gesehen, jetzt bin ich dran". Genau an dieser Schnittstelle zwischen 90er-Kult und 2020er-Internetkultur liegt die Energie, die Stone Temple Pilots gerade wieder interessant für große Europatermine macht.

Alle Daten auf einen Blick

Solange noch keine offiziell bestätigte Deutschland-Tour für 2026 draußen ist, lohnt sich ein Blick auf bisherige Muster und wahrscheinliche Parameter. Die folgende Tabelle bündelt zentrale Infos, die dir helfen, die Lage einzuschätzen:

KategorieInfo (Stand: Februar 2026)
Aktuelle offizielle TourinfosUS-Termine und ausgewählte Festivals auf der offiziellen Seite der Band gelistet
Wahrscheinlichkeit Europa-Run 2026/27Hoch, da Band wieder aktiv tourt und Jubiläum von Core (35 Jahre) 2027 ansteht
Mögliche Deutschland-StädteBerlin, Hamburg, Köln, München, evtl. Frankfurt oder Stuttgart (basierend auf früheren Touren ähnlicher Acts)
Typische Venue-GrößeClubs und Hallen mit ca. 2.000–5.000 Kapazität, Festival-Slots auf Main- oder Second-Stage
Erwartete Setlist-LängeCa. 18–20 Songs, Schwerpunkt auf Core, Purple und ausgewählten neueren Tracks
Pflichtsongs"Plush", "Interstate Love Song", "Vasoline", "Big Empty", "Sex Type Thing"
Mögliche Ticketpreisspanne (Deutschland)Schätzung 45–75 Euro für Standardtickets, abhängig von Venue und Stadt
Letzte größere StudioveröffentlichungSelbstbetiteltes Album Stone Temple Pilots (2018) + spätere EPs/Specials
Status neues MaterialBand spricht in Interviews von laufendem Songwriting, aber ohne konkretes Releasedatum
Relevante JubiläenCore (1992) – 35 Jahre in 2027; Purple (1994) – 35 Jahre in 2029
Offizielle Tourinfo-Quellestonetemplepilots.com/tour

Häufige Fragen zu Stone Temple Pilots

Um dir die Suche zu sparen, hier die wichtigsten Fragen zu Stone Temple Pilots – mit Blick auf 2026, Deutschland-Chancen und die aktuelle Bandphase.

Wer sind Stone Temple Pilots eigentlich – und warum sind sie wichtig?

Stone Temple Pilots sind eine US-Rockband, die Anfang der 90er mit Alben wie Core (1992) und Purple (1994) groß geworden ist. Oft wurden sie damals in den Grunge-Topf mit Nirvana, Pearl Jam und Alice In Chains geworfen, aber musikalisch standen STP immer etwas breiter: Hardrock, Alternative, Psychedelic, Pop-Hooks – alles drin. Songs wie "Plush", "Vasoline" oder "Interstate Love Song" gehören zu den größten Rockradio-Hits ihrer Ära. Für viele heutige Bands, die Gitarren mit Pop-Sensibilität verbinden, sind STP ein direkter Einfluss, auch wenn das nicht immer offensiv erwähnt wird.

Wie ist die Besetzung der Band heute?

Der tragische Teil der STP-Geschichte ist bekannt: Original-Sänger Scott Weiland starb 2015, nachdem er die Band schon früher verlassen hatte und andere Projekte verfolgte. Zwischenzeitlich stand Chester Bennington (Linkin Park) am Mikro, bevor auch er verstarb. Seit einigen Jahren ist Jeff Gutt der feste Sänger. An Gitarre, Bass und Drums stehen weiterhin die DeLeo-Brüder Dean und Robert sowie Eric Kretz. Musikalisch wirkt die aktuelle Besetzung stabil, live gut eingespielt und mit deutlich weniger Chaos als in den 90ern. Wer STP 2026 sieht, bekommt also eine erfahrene, fokussierte Version der Band – mit einer Stimme, die Scotts Erbe respektiert, ohne in plumpe Kopie abzurutschen.

Kommen Stone Temple Pilots 2026 nach Deutschland?

Zum jetzigen Zeitpunkt (Februar 2026) gibt es noch keine offiziell bestätigten Deutschland-Termine. Die Tourseite der Band listet überwiegend US-Gigs und einige internationale Festivals. Trotzdem sprechen mehrere Faktoren für eine baldige Rückkehr: STP touren wieder regelmäßig, Europa zeigt starkes Interesse an 90er-Acts, und das anstehende Core-Jubiläum bietet einen perfekten Anlass für eine internationale Runde. Realistisch ist ein Zeitfenster zwischen Spätsommer 2026 und Herbst 2027. Wenn du nichts verpassen willst, lohnt es sich, die offizielle Tourseite und Newsletter deiner lokalen Venues zu abonnieren.

Wie sicher ist es, dass die alten Hits auch wirklich gespielt werden?

Ziemlich sicher. Die aktuellen Setlists der Band sind sehr fanfreundlich aufgebaut. Songs wie "Plush", "Interstate Love Song", "Vasoline", "Big Empty" oder "Creep" tauchen extrem konstant auf. Natürlich gilt: Jede Tour kann kleine Überraschungen bringen, und ab und zu rotieren Deep Cuts rein oder raus. Aber du musst dir keine Sorgen machen, dass du ein experimentelles 90-Minuten-Set mit nur neuen oder obskuren Tracks bekommst. STP wissen, wofür die Leute Tickets kaufen – und bedienen das auch.

Wie fühlt sich ein STP-Konzert für jüngere Fans an, die die 90er gar nicht erlebt haben?

Überraschend zeitlos. Viele Gen-Z- und Millennial-Fans berichten, dass sich ein STP-Gig eher wie ein intensives, gitarrenlastiges Clubkonzert anfühlt als wie ein steifer Nostalgieabend. Die Songs sind kompakt, die Hooks stark, die Riffs direkt. Wenn du mit modernen Alternative-Acts wie Nothing But Thieves, Royal Blood oder Foo Fighters etwas anfangen kannst, wirst du dich in der STP-Livewelt nicht fremd fühlen. Dazu kommt die besondere Energie, wenn mehrere Generationen gemeinsam abgehen – ältere Fans, die jeden Songwortlaut mitschreien, und jüngere, die oft durch Streaming und Eltern-Sammel-CDs reingekommen sind. Dieser Mix schafft eine Atmosphäre, die du bei rein neuen Acts so kaum erlebst.

Was sollten Fans in Deutschland jetzt konkret tun, um keine Tour-Ankündigung zu verpassen?

Praktisch gesehen hast du mehrere Hebel: Erstens, speichere dir die offizielle Tourseite der Band als Lesezeichen und checke sie regelmäßig. Zweitens, folge Stone Temple Pilots auf Instagram, X/Twitter und Facebook – Tourankündigungen werden dort meist parallel zu den Website-Updates gepostet. Drittens, melde dich bei den Newslettern deiner Lieblingsvenues in Berlin, Hamburg, Köln, München etc. an; viele Häuser kündigen größere Acts zuerst über ihre eigenen Kanäle an, bevor es große Social-Media-Wellen gibt. Viertens, nutze Event- oder Ticket-Apps mit Favoritenfunktion, in denen du "Stone Temple Pilots" markieren kannst, um Push-Nachrichten bei neuen Events zu bekommen. Dadurch hast du im Idealfall ein paar Minuten Vorsprung, wenn der Vorverkauf startet.

Kommt ein neues Stone-Temple-Pilots-Album – und wird das auf der Tour eine Rolle spielen?

Offiziell gibt es noch kein bekanntes Releasedatum. Die Band spricht in mehreren Interviews davon, dass sie Songs schreibt, Ideen austauscht und im Studio Zeit verbringt. Das klingt eher nach kontinuierlicher Arbeit als nach einmaligem Nostalgie-Schub. Für eine mögliche Europa-Tour wäre ein neues Album oder zumindest eine EP ein starkes Verkaufsargument – sowohl für Promoter als auch für Presse und Fans. Es ist also gut denkbar, dass bis 2027 frische Musik erscheint und dann live eingebaut wird. Erfahrungsgemäß packen STP neue Songs sehr bewusst zwischen die Hits, damit sie weder untergehen noch komplette Stimmungskiller werden. Wenn du also 2026/27 bei einer Deutschlandshow stehst, ist die Chance hoch, dass du mindestens ein, zwei Songs hörst, die du bis dahin nur von Ankündigungen oder Singles kennst.

Lohnt sich STP live noch, wenn man Scott Weiland im Kopf hat?

Das ist eine emotionale Frage, die jede Person für sich beantworten muss. Viele, die Scott als einen der prägenden Frontmänner der 90er sehen, tun sich mit jeder Nachbesetzung schwer – völlig verständlich. Die Liveberichte der letzten Jahre zeigen aber: Jeff Gutt liefert stimmlich stark ab, ohne in billige Imitation zu verfallen, und die Band als Ganzes ist in Topform. Wenn du für dich akzeptieren kannst, dass es heute eine andere, aber legitime Phase von Stone Temple Pilots gibt, wirst du sehr wahrscheinlich ein intensives, respektvolles Konzert erleben, bei dem Scotts Songs mit Würde und Wumms auf die Bühne gebracht werden.


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