Brust“, Büro-Rundrücken

„Stolze Brust“: Diese einfache Übung bekämpft den Büro-Rundrücken

21.01.2026 - 23:25:12

Die einfache "Stolze Brust"-Übung wirkt dem Rundrücken durch langes Sitzen entgegen, verbessert die Haltung und kann Schmerzen lindern. Experten empfehlen sie für mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Die „Stolze Brust“-Übung gewinnt als Gegenmittel zum stundenlangen Sitzen an Popularität. Die einfache Bewegung soll Verspannungen lösen und Haltungsschäden vorbeugen – direkt am Arbeitsplatz. Experten aus Physiotherapie und Arbeitsmedizin empfehlen solche Mikro-Interventionen für mehr Wohlbefinden und Produktivität.

Warum wir den „Schreibtisch-Buckel“ bekommen

Stundenlanges Sitzen am Computer zwingt den Körper in eine gebeugte Haltung: Schultern fallen nach vorn, die Brustwirbelsäule rundet sich. Diese Hyperkyphose, umgangssprachlich Rundrücken, kann zu Nacken- und Rückenschmerzen führen. Sie beeinträchtigt sogar die Atmung und die Stimmung.

Die „Stolze Brust“ wirkt diesem Muster gezielt entgegen. Sie dehnt die verkürzte Brustmuskulatur und aktiviert die Muskeln des oberen Rückens. Diese ziehen die Schulterblätter wieder zusammen. Das Ergebnis: Die Brustwirbelsäule richtet sich auf, der Brustkorb weitet sich.

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So führen Sie die Übung korrekt aus

Die Übung benötigt keine Geräte und funktioniert im Sitzen oder Stehen. Die korrekte Ausführung ist entscheidend.

Grundposition im Sitzen:
* Setzen Sie sich aufrecht auf die vordere Stuhlkante.
* Stellen Sie die Füße hüftbreit fest auf den Boden.
* Richten Sie die Wirbelsäule auf und entspannen Sie die Schultern.

Durchführung:
1. Verschränken Sie die Hände hinter dem Rücken. Alternativ greifen Sie die Stuhllehne.
2. Ziehen Sie die Schulterblätter aktiv zusammen und nach unten.
3. Heben Sie gleichzeitig das Brustbein nach vorne und oben an. Blick geradeaus.
4. Halten Sie die Dehnung 20 bis 30 Sekunden und atmen Sie ruhig weiter.
5. Lösen Sie die Position langsam.

Wiederholen Sie die Übung mehrmals täglich, idealerweise alle 30 bis 60 Minuten.

Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Die Übung ist einfach, doch kleine Fehler mindern die Wirkung:
* Überstrecken des unteren Rückens: Vermeiden Sie ein Hohlkreuz. Der Fokus liegt auf der Brustwirbelsäule.
* Anhalten des Atems: Tiefes, ruhiges Atmen unterstützt die Dehnung.
* Hochgezogene Schultern: Bewegen Sie die Schultern bewusst nach hinten und unten.

Für den größten Effekt kombinieren Physiotherapeuten die „Stolze Brust“ mit anderen kurzen Übungen wie Schulterkreisen.

Mehr Energie und weniger Schmerzen

Die Vorteile gehen über eine bessere Haltung hinaus. Die geöffnete Brust ermöglicht eine tiefere Atmung – das steigert die Sauerstoffversorgung und kann zu mehr Energie und Konzentration führen. Eine aufrechte Haltung wird zudem mit mehr Selbstbewusstsein verbunden.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist die Prävention entscheidend: Muskel-Skelett-Erkrankungen sind eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsausfälle.

Ein Baustein für eine gesündere Arbeitskultur

Die „Stolze Brust“ ist ein Symbol für mehr Eigenverantwortung am Arbeitsplatz. Sie passt zum Konzept des dynamischen Sitzens, bei dem häufige Haltungswechsel im Vordergrund stehen. Ergonomische Möbel wie Stehtische unterstützen diesen Ansatz, ersetzen aber nicht die aktive Bewegung.

Die Zukunft könnte intelligente Technik bringen: Apps oder Wearables, die an Bewegungspausen erinnern. Die einfache Übung bleibt jedoch ein fester Baustein – für eine Arbeitskultur, die Gesundheit als zentralen Erfolgsfaktor begreift.

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