Stevie, Wonder

Stevie Wonder: Kommt die Soul-Legende 2026 nach Deutschland?

18.02.2026 - 01:01:25

Stevie Wonder sorgt wieder für Gerüchte: neue Musik, mögliche Europa-Termine und geheime Studio-Sessions. Was deutsche Fans jetzt wissen müssen.

Stevie Wonder ist 75, aber das Netz dreht komplett durch, als wäre er gerade erst bei TikTok gedroppt. In Fan-Foren, auf X und Insta überschlagen sich die Spekulationen: Plant der Mann hinter "Superstition" und "Isn't She Lovely" wirklich noch einmal eine Runde durch Europa? Und wenn ja: Stehen diesmal auch deutsche Städte wie Berlin, Hamburg oder Köln auf dem Plan? Eine offizielle Bestätigung gibt es zwar noch nicht, aber die Hinweise werden dichter – von kryptischen Interviewaussagen bis zu kleinen Leaks aus seinem Studio-Umfeld.

Mehr Hintergründe, Diskografie & Insider-Facts rund um Stevie Wonder

Was die Sache für deutsche Fans so spannend macht: Stevie Wonder gehört zu den ganz wenigen Künstlern, die gleich mehrere Generationen gleichzeitig flashen. Deine Eltern kennen jede Hook, du kennst die Songs vielleicht aus Samples von Drake, Travis Scott, Doja Cat oder deutschen Acts, die ihn heimlich im Hintergrund zitieren. Genau diese Brücke zwischen Oldschool-Soul und modernem Pop macht jeden kleinen Hinweis auf neue Shows oder Releases zur Breaking News.

In US-Medien war in den letzten Monaten immer wieder zu lesen, dass Stevie an neuer Musik arbeitet und konkrete Pläne für ausgewählte Live-Auftritte schmiedet. Offiziell wird weiterhin vage von "special performances" und "selected shows" gesprochen – aber in der Touring-Welt heißt das meistens: Es existieren interne Routenpläne, und gerade für Europa werden gerade Städte und Hallen angefragt. Für uns in Deutschland ist das der Moment, aufmerksam zu werden.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Auch wenn es noch keinen großen, lauten Tour-Announcement-Post gibt, verdichten sich die Infos aus verschiedenen Richtungen. In mehreren Interviews der letzten Zeit hat Stevie Wonder betont, dass er "noch Projekte in der Pipeline" habe, von denen er sich nicht verabschieden will, solange er nicht damit auf die Bühne gegangen ist. In US-Radioshows sprach er darüber, dass ihn politische und gesellschaftliche Themen weiterhin beschäftigen – Themen, die er traditionell lieber in Songs als in klassischen Statements verarbeitet.

Parallel dazu berichten Branchenportale immer wieder von Studio-Sessions in Los Angeles, bei denen Gäste aus der jüngeren R&B- und Hip-Hop-Szene gesichtet wurden. Namen werden selten offen genannt, aber es ist von "Grammy-Gewinner:innen unter 30" die Rede, die mit der Soul-Ikone zusammenarbeiten. Für deutsche Fans wäre genau das ein Traum: Ein Set, in dem Klassiker wie "Sir Duke" und "I Wish" mit frischen Collabs und vielleicht sogar deutsch beeinflussten Remixen gemischt werden.

Spannend ist außerdem der Blick auf seine bisherigen Europa-Auftritte. In der Vergangenheit hat Stevie Wonder eher punktuell in Metropolen wie London, Paris oder Amsterdam gespielt. Deutschland hat zwar immer mal wieder einzelne Shows abbekommen, aber nie eine komplett durchgeplante, große Stadion-Tour. Genau deshalb steigen jetzt die Hoffnungen: Die Touring-Landschaft nach Corona hat sich verändert, viele Acts setzen auf weniger, dafür größere und hochwertigere Shows. Für Stevie könnte das bedeuten: statt 20 Termine in 10 Ländern vielleicht 6 bis 8 bewusst ausgewählte Konzerte – und mindestens ein Stop in Deutschland.

Hinzu kommt: 2026 rückt ein symbolisch starkes Jahr näher. Viele zentrale Alben von Stevie Wonder nähern sich runden Jubiläen. "Songs in the Key of Life" ist längst Kult, "Talking Book" und "Innervisions" sind in zahllosen "Best Albums of All Time"-Listen ganz oben. Musikmedien spekulieren schon jetzt über mögliche Anniversary-Shows, komplette Album-Performances oder spezielle Orchester-Abende, bei denen das Material in voller Länge gespielt wird. Andere Acts wie Jay-Z, Kendrick Lamar oder auch Die Ärzte haben mit Album-Shows vorgemacht, wie groß die Nachfrage nach so etwas ist.

Für Deutschland hätten solche speziellen Shows zwei Effekte: Erstens würden sie sich perfekt für Arenen wie die Mercedes-Benz Arena in Berlin, die Barclays Arena in Hamburg oder die Lanxess Arena in Köln eignen. Zweitens könnte die Ticketnachfrage noch krasser ausfallen als ohnehin, weil Fans wissen, dass solche Jubiläumskonzepte im Zweifel wirklich einmalig bleiben. Genau deshalb verfolgen viele deutsche Fans jede kleine News-Meldung aus US-Quellen, Ticketportalen und Insider-Foren – in der Hoffnung, als Erste zu merken, wenn ein deutscher Termin dropt.

Dazu passen Berichte, dass große europäische Festivals schon seit Längerem versuchen, Stevie Wonder als Headliner zu buchen. Gerade für Open-Air-Events, die ein älteres Kernpublikum mit jüngeren Besucher:innen mixen wollen, wäre das ein Jackpot. Deutsche Festivalfans hoffen daher, dass zumindest ein Auftritt auf einem hiesigen Festival im Gespräch ist – etwa auf Jazz- und Soul-orientierten Events, die sich in den letzten Jahren professionalisiert und vergrößert haben. Bisher bleibt das Spekulation, aber in der Branche gilt: Wo Rauch ist, ist oft auch Feuer.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wer Stevie Wonder schon einmal live gesehen hat, weiß: Seine Shows sind weniger reine Nostalgie-Abende, sondern eher wie ein lebender Mixtape-Abriss durch mehrere Jahrzehnte Popgeschichte. Typische Setlists der letzten Jahre zeigen einen Mix aus unsterblichen Hits, ein paar tieferen Cuts für Hardcore-Fans und immer wieder spontanen Jams, bei denen er mit der Band improvisiert. Das Ergebnis: Selbst wenn du vorher glaubst, "nur" die großen Songs zu kennen, erkennst du im Laufe des Abends dauernd Hooks, Melodien oder Grooves, die du aus Samples oder Playlists kennst.

Regelmäßige Fixpunkte seiner Setlists sind Songs wie "Superstition", "Sir Duke", "I Wish", "Signed, Sealed, Delivered I'm Yours", "Master Blaster (Jammin')" und natürlich "Isn't She Lovely". Dazu kommen oft "Higher Ground", "Living for the City" und das politisch aufgeladene "You Haven't Done Nothin'". Balladen wie "Overjoyed", "Lately" und "Ribbon in the Sky" sorgen zwischendurch für Gänsehaut-Momente, die selbst in großen Hallen plötzlich intim wirken.

Was Stevie besonders von vielen anderen Legacy-Acts unterscheidet: Er verlässt sich live nicht einfach auf eingespielte Backing-Tracks und eine starre Abfolge. Stattdessen wechselt er zwischen verschiedenen Keyboards, greift immer wieder zur Mundharmonika und spielt mit der Band echte, organische Übergänge. Mal werden Songs ineinander verschmolzen, mal werden Tempi verschoben, mal lässt er das Publikum Call-and-Response-Chöre übernehmen. Gerade in Europa ist er dafür bekannt, spontan lokale Elemente einzubauen – sei es ein kurzer Jam auf Basis eines deutschen Volksliedmotivs oder ein angedeutetes Zitat aus einem bekannten europäischen Popsong.

Für eine mögliche 2026-Setlist rechnen Fans mit einer Mischung aus diesen Klassikern und neueren Stücken, die er in der letzten Zeit veröffentlicht hat oder noch veröffentlichen könnte. Schon in früheren Jahren hat Stevie gern aktuelle gesellschaftliche Themen aufgegriffen: Rassismus, soziale Ungleichheit, politische Spaltung. Angesichts der Lage in den USA und weltweit ist es sehr wahrscheinlich, dass ein künftiges Live-Set nicht nur reine Feelgood-Soulmomente, sondern auch klare Messages enthält. Für deutsche Fans, die z.B. über Black Lives Matter oder andere Bewegungen politisiert wurden, könnten diese Statements mindestens so wichtig sein wie die Hits.

Atmosphärisch darfst du dir eine Art emotionales Bootcamp vorstellen: Von sofortigem Mitsing-Alarm bei "Signed, Sealed, Delivered" bis zu kollektivem Stillwerden bei einer reduzierten Piano-Version von "You Are the Sunshine of My Life" ist alles drin. Viele Besucher:innen berichten nach seinen Konzerten, dass sie mit komplett überzogener Erwartungshaltung reingegangen sind – und trotzdem überrascht waren, wie frisch und lebendig das Ganze wirkt. Das liegt auch daran, dass Stevie seine Band immer wieder mit jüngeren Musiker:innen auffüllt, die R&B, Gospel und Funk heute leben und nicht nur historisch nachspielen.

Wenn deutsche Termine kommen, dürfte die Show-Produktion auf Arena-Niveau sein: starke Live-Band, druckvoller, aber warmer Sound, dezente, aber atmosphärische Licht-Inszenierung ohne übertriebenen Laser-Zirkus. Stevie Wonder-Shows leben von Musik, Groove und Interaktion. Besonders ikonisch sind die Momente, in denen er das Publikum auffordert, den Groove zu halten, während die Band komplett aussetzt. Genau solche Augenblicke machen für viele Fans den Unterschied zwischen einer "guten" und einer "legendären" Show.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

In den Kommentarspalten und auf Reddit geht es gerade wild zu. Ein wiederkehrendes Thema: Viele Fans glauben, dass Stevie Wonder seine möglicherweise letzte große Europa-Runde bewusst klein hält – also weniger Termine, dafür ausgewählte Städte mit besonderer Bedeutung. London und Paris gelten quasi als gesetzt, aber immer häufiger taucht Berlin in Fan-Spekulationen auf. Begründung: die starke Soul- und Jazz-Community in der Stadt, die reiche Geschichte von US-Künstler:innen in Berlin und die gute Infrastruktur für internationale Tours.

Im Fokus der Diskussionen stehen auch mögliche Ticketpreise. Andere Legends wie Bruce Springsteen, The Rolling Stones oder Madonna haben zuletzt Ticketpreise aufgerufen, die viele Fans überfordert haben. Auf TikTok kursieren Videos, in denen User:innen hypothetische Preislisten durchspielen: "Würdest du 250 Euro für Stevie Wonder zahlen?" – die meisten Kommentare landen irgendwo zwischen "Ja, weil Chance einmal im Leben" und "Nur wenn die Sicht nicht hinter einem Pfeiler ist". Damit verbunden sind Forderungen nach fairen Kontingenten für normale Fans ohne VIP-Pakete und überteuerte Hospitality-Deals.

Eine weitere heiße Spur auf Social Media: Spekulationen über mögliche Special Guests. Immer wieder wird darüber gesprochen, dass Stevie jüngere Artists auf die Bühne holen könnte, die seine Musik gesampelt oder offen als Einfluss genannt haben. In internationalen Threads fallen Namen wie John Legend, Alicia Keys, H.E.R. oder Anderson .Paak. In deutschen Bubbles tauchen vereinzelt sogar Theorien auf, dass deutschsprachige Artists mit starkem Soul- oder R&B-Einschlag für Support-Slots infrage kommen könnten – von klassischen Soul-Acts bis hin zu Popkünstler:innen, die sich gerade stärker in diese Richtung bewegen.

Ein kleiner Running Gag auf TikTok: User:innen montieren Stevie-Wonder-Songs unter Clips von alltäglichen Situationen – vom ersten Kaffee am Morgen bis zur letzten Bahn in der Nacht – und diskutieren in den Kommentaren, welcher Song wohl als Opener eines möglichen Deutschland-Konzerts laufen würde. Viel genannt werden "Superstition" (direkt Vollgas), "Love's in Need of Love Today" (als langsamer, emotionaler Aufbau) oder "Sir Duke" (als Statement für die Liebe zur Musik selbst).

Parallel dazu hält sich eine Theorie, die eher die Studio-Seite betrifft: Einige Fans glauben, dass Stevie einen Teil seiner unveröffentlichten Songs gerade so überarbeitet, dass sie zusammen als neues Projekt erscheinen könnten – nicht unbedingt als klassisches Pop-Album, sondern eher als kuratierte Sammlung mit Live-Versions, Kollabos und bisher unveröffentlichten Versionen bekannter Stücke. In Foren wird spekuliert, dass eine solche Veröffentlichung perfekt zu einer kleinen Tour passen würde – sowohl als Promo-Tool als auch als inhaltliche Klammer für das Live-Set.

Natürlich gibt es auch skeptische Stimmen. Manche erinnern daran, dass in den letzten Jahren immer wieder Gerüchte über große Touren von Legacy-Acts im Umlauf waren, die sich am Ende auf ein paar Festival-Auftritte oder Charity-Events beschränkt haben. Andere verweisen auf die gesundheitlichen Herausforderungen, die ein so intensives Livepensum für einen 75-Jährigen bedeuten würde. Gleichzeitig gilt Stevie Wonder in der Branche als jemand, der nichts halbherzig macht: Wenn er eine Show ankündigt, will er körperlich und musikalisch auf der Höhe sein. Genau deshalb hoffen viele Fans, dass die derzeitige Funkstille eher ein Zeichen von sorgfältiger Planung als von Absage ist.

Alle Daten auf einen Blick

Offiziell bestätigte Deutschland-Termine für 2026 liegen Stand jetzt nicht vor. Um dir trotzdem einen Überblick über relevante Daten, historische Shows und potenzielle Zeitfenster zu geben, hier eine kompakte Übersicht:

Jahr / ZeitraumEreignisOrt / BezugRelevanz für deutsche Fans
1970erVeröffentlichung von Klassikern wie "Talking Book", "Innervisions" und "Songs in the Key of Life"USAGrundlage für nahezu jedes spätere Live-Set, unzählige Samples in Hip-Hop & R&B
1980erHits wie "I Just Called to Say I Love You" dominieren weltweit die ChartsInternationalStevie wird in Westdeutschland zum Massenphänomen, Radio-Dauerrotation
1990er–2000erRegelmäßige, aber seltene Europa-Auftritteu.a. London, Paris, einzelne Deutschland-ShowsViele heutige deutsche Fans haben ihn in dieser Phase erstmals live gesehen
2010erAusgewählte Festival- und Arena-ShowsEuropa & USADeutsche Besucher:innen berichten von langen, intensiven Sets mit Fokus auf Klassikern
2020–2024Neue Songs, politische Statements, vereinzelte Auftritteprimär USASignalisiert, dass Stevie weiterhin kreativ arbeitet und nicht komplett im Ruhestand ist
2025 (Spekulation)Mögliche Studio-Phase mit jüngeren Kollabosvermutlich Los AngelesKönnte zu neuer Musik führen, die dann in Setlists auftaucht
2026 (Spekulation)Potenzielle Europa-Shows / Festival-Headlinesmögliche Stationen: London, Paris, Amsterdam, BerlinChance auf seltene, exklusive Deutschland-Konzerte mit Jubiläumsfokus

Häufige Fragen zu Stevie Wonder

Um den aktuellen Hype einzuordnen und dich für mögliche Ankündigungen fit zu machen, hier ausführliche Antworten auf die Fragen, die deutsche Fans am häufigsten stellen.

Wer ist Stevie Wonder eigentlich für die heutige Musikgeneration?

Für viele Gen-Z- und Millennial-Hörer:innen ist Stevie Wonder zweierlei zugleich: die Stimme ihrer Eltern oder Großeltern – und gleichzeitig eine stetige, unterschwellige Präsenz in moderner Pop- und Rapmusik. Seine Songs werden seit Jahrzehnten gesampelt, zitiert und gecovert. Wenn du etwa Beats hörst, die stark auf funky Clavinets, warme Rhodes-Sounds oder dichte Bläser setzen, schwingt sein Einfluss oft mit, selbst wenn der Song nichts direkt mit ihm zu tun hat.

Stevie Wonder war in den 1970ern einer der ersten Popstars, der ein komplettes Klanguniversum selbst kontrollierte: Er schrieb, arrangierte, sang, spielte mehrere Instrumente und prägte damit den Sound von Motown völlig neu. Für heutige DIY-Künstler:innen, Producer:innen und Bedroom-Acts ist dieses Selbstverständnis Standard – damals war es eine kleine Revolution. Viele internationale Top-Acts nennen ihn deshalb als prägende Inspiration, von Beyoncé bis Kanye West, von Pharrell Williams bis hin zu Ed Sheeran.

Für dich als Fan in Deutschland bedeutet das: Selbst wenn du seine Original-Alben nie bewusst gehört hast, bist du wahrscheinlich trotzdem schon tausendmal über seinen Einfluss gestolpert – in Playlists, Werbespots, Serien-Soundtracks oder eben als Sample-Basis moderner Tracks.

Gibt es konkrete Pläne für eine Deutschland-Tour von Stevie Wonder?

Stand Mitte Februar 2026 gibt es keine offiziell bestätigten Deutschland-Termine. Weder auf der offiziellen Website noch bei großen Ticketanbietern sind konkrete Dates gelistet. Gleichzeitig mehren sich aber Anzeichen, dass für Europa etwas vorbereitet wird: Andeutungen in Interviews, Diskussionen in Branchenmedien und Hinweise aus dem Umfeld von Booking-Agenturen.

In der Tour-Praxis läuft es häufig so, dass ein Act wie Stevie Wonder zunächst grob Festivals und ausgewählte Städte abklopft. Wenn bestimmte Slots und Hallen gesichert sind, wird erst danach ein offizielles Announcement erstellt. Zwischen ersten Gerüchten und tatsächlicher Bestätigung können mehrere Monate liegen. Für uns in Deutschland dürfte die wichtigste Regel daher sein: frühzeitig Alerts bei seriösen Ticketseiten setzen, Newsletter von Veranstaltern abonnieren und nicht erst reagieren, wenn die Insta-Story schon überall geteilt wird.

Wichtig auch: Sollte Stevie Deutschland ansteuern, ist aufgrund seiner Lebensphase eher mit wenigen, dafür ausgesuchten Shows zu rechnen – nicht mit einer langen Arena-Rundreise mit 15 Stopps. Umso wertvoller könnte jeder einzelne Termin sein.

Mit welchen Ticketpreisen müsste man realistisch rechnen?

Niemand kann aktuell verbindliche Zahlen liefern, aber ein Blick auf vergleichbare Acts der letzten Jahre gibt grobe Orientierung. Große Legacy-Acts in Arenen lagen zuletzt oft zwischen 80 und 180 Euro für reguläre Sitzplätze, Premium-Sektionen können schnell jenseits der 200-Euro-Marke landen. Angesichts von Inflation, gestiegenen Produktionskosten und der riesigen Nachfrage ist leider nicht damit zu rechnen, dass Stevie-Wonder-Tickets "günstig" werden.

Für viele Fans stellt sich deshalb die strategische Frage: Lieber direkt beim Vorverkaufsstart zuschlagen und auf faire Preise hoffen – oder auf Last-Minute-Optionen schielen, falls der Markt überhitzt? Bei einer lebenden Legende wie Stevie ist das Risiko, am Ende leer auszugehen, relativ hoch. Deshalb planen viele Fans, sich rechtzeitig Budgets zurückzulegen und gegebenenfalls bei Zusatzterminen zuzuschlagen, falls die Nachfrage so groß ist, dass weitere Shows geöffnet werden.

Ein Tipp aus der Praxis: Achte auf offizielle Presales (z.B. über Fanclubs, Newsletter-Codes oder Kreditkartenaktionen) und meide unregulierte Resale-Plattformen, solange es geht. Gerade bei Ikonen wie Stevie Wonder explodieren dort die Preise oft in absurde Höhen.

Welche Songs würden bei einem Deutschland-Konzert auf keinen Fall fehlen?

Auch wenn jede Show individuell ist, gibt es ein paar Songs, um die Stevie Wonder kaum herumkommt, ohne einen Aufstand in den Kommentaren zu riskieren. Dazu gehören:

  • "Superstition" – sein wohl berühmtester Funk-Banger, häufig als Höhepunkt gegen Ende des Sets platziert.
  • "Isn't She Lovely" – auch bei jüngeren Fans erstaunlich präsent, oft durch Familienfeiern, Hochzeiten oder TikTok-Clips.
  • "Sir Duke" – ein Liebesbrief an die Musik selbst, inklusive ikonischer Bläserlinien, die live komplett abreißen.
  • "Signed, Sealed, Delivered I'm Yours" – einer dieser Songs, bei denen das gesamte Publikum automatisch mitsingt.
  • "I Wish" – Groove-Maschine mit Nostalgie-Faktor, die viele aus Samples und Remixes kennen.
  • "Higher Ground" – politisch und funky zugleich, in manchen Shows mit längeren Instrumental-Parts.

Dazu kommen Balladen wie "You Are the Sunshine of My Life" und "Lately", die oft für ruhige Momente sorgen. Je nach Konzept könnte Stevie außerdem Album-Tracks aus "Songs in the Key of Life" in den Vordergrund stellen, falls es tatsächlich spezielle Jubiläumsabende geben sollte. Für deutsche Fans besonders spannend: Er ist dafür bekannt, Setlists flexibel an die Stimmung des Abends anzupassen – Requests aus dem Publikum sind nicht ausgeschlossen.

Wie relevant ist Stevie Wonder noch für die deutsche Popkultur?

Auf den ersten Blick könnte man denken: Das ist Musik deiner Eltern. Aber wenn man sich anschaut, wie viele deutsche Producer, Rapper:innen und Popacts auf Soul, Funk und R&B setzen, wird schnell klar, dass sein Einfluss heute größer ist, als es Chartpositionen allein vermuten lassen. Besonders in Genres wie Deutschrap, Neo-Soul und alternativem Pop tauchen Arpeggios, Akkordfolgen und Harmonien auf, die klar im Fahrwasser seines Sounds liegen.

Dazu kommt die Streaming-Realität: Katalog-Artists wie Stevie Wonder gewinnen seit Jahren wieder an Reichweite, weil ihre Songs in Playlists, Serien und Reels landen. Ein emotionaler Moment in einer Netflix-Serie plus ein viraler TikTok-Clip kann dafür sorgen, dass ein 40 Jahre alter Song sich plötzlich anfühlt, als wäre er gestern erschienen. Genau das ist wiederholt mit seinen Hits passiert – oft ohne dass jüngere Nutzer:innen sofort checken, wer dahintersteht.

In der deutschen Medienlandschaft wird Stevie zudem regelmäßig als Referenz herangezogen, wenn es um Fragen von politischer Haltung in der Musik geht. Seine klaren Positionen gegen Rassismus, für Bürgerrechte und Inklusion sind zeitlos und sprechen auch hierzulande eine Generation an, die sich stark über Haltung und Werte definiert.

Wird es neue Musik von Stevie Wonder geben – oder bleibt es bei den Klassikern?

Offiziell ist kein komplettes neues Studioalbum mit Datum angekündigt, aber aus mehreren Interviews geht hervor, dass Stevie weiter schreibt und aufnimmt. Er hat in den letzten Jahren immer wieder einzelne Songs veröffentlicht und betont, dass er nach wie vor Ideen und Themen hat, die ihn nicht loslassen. Gleichzeitig arbeitet er in einem Tempo, das nicht an kurzfristige Streaming-Algorithmen gekoppelt ist – eher an künstlerische Notwendigkeit.

Realistisch ist daher eher ein Szenario, in dem nach und nach neue Songs oder EP-ähnliche Bundles auftauchen, möglicherweise in Verbindung mit speziellen Projekten wie Live-Recordings, Kollabo-Singles oder Benefiz-Songs. Für Deutschland-Konzerte würde das bedeuten: Der Fokus läge klar auf den Klassikern, aber es könnte immer wieder neue Stücke oder aktualisierte Versionen geben, die sein aktuelles Weltbild spiegeln.

Wie bereitet man sich als Fan am besten auf mögliche Shows vor?

Der naheliegende erste Schritt: Playlist bauen. Statt nur die größten Hits durchzubingen, lohnt es sich, ganze Alben wie "Innervisions", "Talking Book" und "Songs in the Key of Life" am Stück zu hören. Viele Songs entfalten ihre Wirkung erst, wenn man sie im Kontext der anderen Tracks hört – etwas, das im Shuffle-Zeitalter schnell verloren geht. Dazu kannst du Live-Aufnahmen auf YouTube checken, um ein Gefühl für die Energie, die Band und die typischen Publikums-Momente zu bekommen.

Wenn wirklich Deutschland-Termine bestätigt werden, hilft eine gute Orga: Ticket-Accounts aktualisieren, Zahlungsmittel checken, Freundeskreis organisieren (damit nicht fünf Leute parallel dieselben Karten in den Warenkorb legen). Und: rechtzeitig frei nehmen, falls Shows an Wochentagen stattfinden – Arena-Konzerte laufen selten pünktlich wie ein Nachrichtenblock, und bei Stevie Wonder willst du keinen Encore verpassen, weil du die letzte S-Bahn kriegen musst.

Emotional gesehen ist die vielleicht wichtigste Vorbereitung: sich klar machen, dass man hier nicht einfach irgendeinen Nostalgie-Act sieht, sondern jemanden, der die DNA der Popmusik verändert hat. Egal ob du Soul-Nerd bist, Producer, Rap-Fan oder einfach nur neugierig – ein Stevie-Wonder-Konzert könnte einer dieser Abende werden, über die du in 20 Jahren noch sprichst.


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