Steinheben: Vom Kraftakt zur Hightech-Disziplin
20.02.2026 - 14:09:12 | boerse-global.deDas Arnold Sports Festival 2026 rückt die Königsdisziplin der Strongman-Szene in den Fokus. Vom 5. bis 8. März treten die weltbesten Athleten in Columbus an, um historische Bestmarken im Steinheben zu knacken. Neue Analysen zeigen: Was einst ein reiner Kraftakt war, ist heute hochtechnisierter Sport.
Strongman-Technik trifft auf Alpen-Tradition
Die Weltelite bereitet sich derzeit auf das Prestigeevent vor. Nach dem technisch brillanten Sieg des Kanadiers Mitchell Hooper 2025 setzt die Szene voll auf biomechanische Optimierung. Das Heben von Atlas-Steinen gilt als ultimativer Test für funktionelle Kraft – denn anders als Hanteln bieten Steine keine perfekten Griffpunkte.
Experten unterscheiden heute zwei Hauptströmungen. Im modernen Strongman dominieren runde Betonkugeln. Athleten wenden bei leichteren Gewichten die zeitsparende „One-Motion“-Technik an. Schwere Lasten jenseits der 200 Kilogramm heben sie meist mit der „Lapping“-Technik über die Oberschenkel.
Ganz anders funktioniert das traditionelle bayerische und alpenländische Steinheben. Hier wird ein an einem Gestell befestigter Stein zwischen den Beinen angehoben. Diese Technik ähnelt einem extrem breiten Kreuzheben und fordert maximale Rumpfstabilität.
Schweiz setzt 2026 neue Maßstäbe
Während in Columbus die Weltelite antritt, professionalisiert sich in Europa die Tradition. Ein Höhepunkt des Jahres sind die Schweizermeisterschaften im Steinstoßen und Steinheben am 5. September in Schwellbrunn. Das Anmeldeportal öffnet am 1. Juli.
Der Wettkampf zeigt, wie sehr sich das historische Steinheben gewandelt hat. Es geht nicht mehr um rohe Kraft auf dem Dorfplatz, sondern um reglementierte Wettkämpfe mit standardisierten Gewichten. Athleten wie Urs Hutmacher setzen neue Maßstäbe – er stieß den legendären 83,5 kg schweren Unspunnenstein im August 2025 auf Rekordweite.
Hightech-Hilfen für urtümliche Kraft
Die Professionalisierung zeigt sich auch im Equipment. Moderne Athleten nutzen spezialisierte Ausrüstung, um Verletzungen vorzubeugen und Leistung zu maximieren. Im Strongman-Bereich ist klebriges Harz („Tacky“) auf den Unterarmen fast unverzichtbar, um die glatten Betonkugeln zu greifen.
Kritiker monieren, solche Hilfsmittel verfälschten den „reinen“ Charakter des Hebens. Befürworter argumentieren: Nur so lassen sich die heute bewegten Lasten sicher bewältigen – sie betragen teils das Doppelte historischer Rekorde.
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Archaische Ästhetik als Marketingmotor
Der Markt für Strongman-Equipment verzeichnet stetiges Wachstum. Die Faszination für das „Urwüchsige“ treibt immer mehr Hobbysportler in Gyms mit „Strongman-Classes“. Hersteller reagieren mit Hybrid-Steinen aus Gummi oder sandgefüllten Säcken.
Für das Arnold Sports Festival 2026 wird erwartet: Die Bilder von Athleten mit massiven Felsbrocken gehen erneut viral. Diese archaische Ästhetik erzielt in sozialen Medien extrem hohe Reichweiten und dient als Marketingmotor für die gesamte Fitnessbranche.
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