Stardust, Power

Stardust Power Aktie: Insider verkaufen

25.03.2026 - 02:25:47 | boerse-global.de

Bei Stardust Power haben drei Führungskräfte Aktien verkauft, wobei zwei ihre Positionen netto durch neue Gratis-Anteile deutlich ausbauten. Das Unternehmen reduziert Verluste, bleibt aber unprofitabel.

Stardust Power Aktie: Insider verkaufen - Foto: über boerse-global.de
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Gleich drei Führungskräfte haben sich am 20. März von Anteilen getrennt. COO Chris Edward Celano stieß 3.457 Aktien zu Preisen zwischen 2,32 und 2,33 Dollar ab — ein Erlös von rund 8.020 Dollar. General Counsel Bruce Czachor trennte sich von 17.655 Anteilen zum gewichteten Durchschnittspreis von 2,29 Dollar, was einem Gesamtvolumen von gut 40.000 Dollar entspricht. CTO Pablo Cortegoso verkaufte 290 Aktien zum selben Preis und nahm damit lediglich 664 Dollar ein.

Wichtig zur Einordnung: Die Verkäufe von Czachor und Cortegoso dienten ausschließlich der Deckung von Steuerverbindlichkeiten im Zuge der Zuteilung von Restricted Stock Units. Gleichzeitig erhielten Celano 91.636 und Cortegoso 130.909 neue RSU-Anteile — kostenlos und vollständig erdient. Netto haben beide ihre Positionen also deutlich ausgebaut.

Verlustreduktion, aber weiter in den roten Zahlen

Operativ läuft es bei Stardust Power noch nicht rund. Für das Geschäftsjahr 2025 wies das Unternehmen einen Nettoverlust von 15,7 Millionen Dollar aus. Gegenüber dem Vorjahr mit 23,8 Millionen Dollar Verlust ist das zwar eine spürbare Verbesserung — gespeist vor allem durch geringere Finanzierungskosten und niedrigere Verwaltungsausgaben. Profitabel ist das Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von knapp 23,81 Millionen Dollar aber noch lange nicht.

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Der Kurs notiert aktuell bei 2,45 Dollar und liegt damit rund 64 Prozent unter dem Niveau vor einem Jahr. Die Bären behalten die Oberhand.

Genehmigungen komplett, Finanzierung gesichert

Auf der Projektseite gibt es hingegen echte Fortschritte zu vermelden. Die Luftqualitätsgenehmigung der Oklahoma Department of Environmental Quality für die geplante Lithiumraffinerie in Muskogee ist erteilt — damit sind alle behördlichen Hürden für den Bau aus dem Weg geräumt. Die Anlage soll künftig bis zu 50.000 Tonnen batterietaugliches Lithiumcarbonat pro Jahr produzieren.

Zudem hat Stardust Power eine Eigenkapitalfinanzierung über bis zu 10 Millionen Dollar mit B. Riley Principal Capital II vereinbart. Die Laufzeit beträgt 36 Monate; das Unternehmen kann Aktien nach eigenem Ermessen verkaufen, um Vorfinanzierungs- und Bauaktivitäten zu stemmen. Am 26. März stehen die nächsten Quartalszahlen an — dann dürfte es erste Hinweise geben, wie schnell der Cash-Bestand weiter schmilzt.

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