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Sprott Physical Silver: Erholung nach dem Crash

25.02.2026 - 12:58:45 | boerse-global.de

Der Sprott Physical Silver Trust profitiert von einer Umschichtung in reale Bestände nach dem Januar-Crash. Der Silberpreis stabilisiert sich und institutionelle Investoren bauen Positionen aus.

Nach den historischen Turbulenzen am Edelmetallmarkt rückt physisches Silber wieder massiv in den Fokus der Anleger. Der Sprott Physical Silver Trust profitiert derzeit von einer deutlichen Umschichtung aus spekulativen Terminkontrakten in reale Bestände. Nach dem heftigen Preissturz Ende Januar scheint sich die Lage nun fundamental zu stabilisieren.

Flucht in physische Werte

Der Silbermarkt erlebte Ende Januar eine extreme Berg- und Talfahrt. Nach einem Rekordhoch von über 120 US-Dollar pro Unze löste eine restriktive Zinspolitik der US-Notenbank eine Verkaufswelle aus, die den Preis innerhalb kürzester Zeit bis auf rund 75 US-Dollar drückte. Diese Volatilität führte an den Terminmärkten zu massiven Liquidationen und Zwangsverkäufen.

Was steckt hinter der plötzlichen Rückbesinnung auf den harten Sachwert? Viele Investoren misstrauen nach den jüngsten Verwerfungen den reinen Papierversprechen der Futures-Märkte und bevorzugen die Sicherheit physisch hinterlegter Produkte. Diese "Flucht in das Physische" sorgte dafür, dass der Trust zeitweise mit einem deutlichen Aufschlag zu seinem Nettoinventarwert gehandelt wurde.

Technisches Bild und Kurserholung

Die Stabilisierung des Silberpreises, der sich inzwischen wieder auf 88,25 US-Dollar pro Unze erholt hat, schlägt sich auch in der Bewertung des Trusts nieder. Mit einem aktuellen Kurs von 25,25 Euro konnte die Notierung heute um 3,38 Prozent zulegen und setzt damit die Erholung der vergangenen sieben Tage fort.

Trotz der Korrektur im letzten Monat bleibt das langfristige Bild konstruktiv. Der Titel notiert weiterhin deutlich über seinem 200-Tage-Durchschnitt von 15,28 Euro. Der Markt scheint den Schock des Januar-Crashs allmählich zu verdauen, während das Handelsvolumen auf ein anhaltendes Interesse der Marktteilnehmer hindeutet.

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Institutionelle Käufer greifen zu

Große Marktteilnehmer haben die volatile Phase offenbar für Zukäufe genutzt. Institutionelle Investoren wie die Federation des caisses Desjardins du Quebec oder Jupiter Asset Management bauten ihre Positionen bereits im vierten Quartal 2025 konsequent aus. Begleitet wird diese Entwicklung von einer Verknappung des physischen Angebots und einem Rückgang der offenen Positionen bei Silber-Futures um rund 20 Prozent im Vorjahresvergleich.

Für das Jahr 2026 prognostiziert J.P. Morgan einen Durchschnittspreis von 81 US-Dollar pro Unze Silber. Diese Einschätzung basiert vor allem auf der anhaltenden Nachfrage aus dem Technologie- und Industriesektor, die das physische Angebot bei gleichzeitig sinkendem Interesse an Papier-Kontrakten weiter verknappen dürfte.

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