SPEED2ZERO, Blaupause

SPEED2ZERO präsentiert Blaupause für klimaneutrale Schweiz

23.01.2026 - 00:30:12

Die Forschungsinitiative SPEED2ZERO liefert konkrete Werkzeuge wie den Swiss SolarWind Explorer, um die Energiewende mit dem Schutz der Biodiversität zu vereinen.

Die ETH Zürich stellt heute die Ergebnisse ihrer großen Forschungsinitiative SPEED2ZERO vor. Das Projekt liefert konkrete Strategien, wie die Schweiz ihre Klimaziele erreichen und gleichzeitig die Artenvielfalt stärken kann.

Vom Forschungslabor in die politische Praxis

Drei Jahre lang arbeiteten Forschende der ETH Zürich, der EPFL und weiterer Hochschulen an Lösungen für die größten Umwelt-Herausforderungen der Schweiz. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie kann das Land bis 2030 seine Treibhausgase halbieren, die Energieversorgung sichern und die Biodiversität schützen? Die Antworten präsentieren sie heute in Bern Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit.

„Die Zeit der reinen Diagnose ist vorbei“, lautet die Botschaft der Initiatoren. Statt weiterer Problembeschreibungen liefert SPEED2ZERO konkrete Werkzeuge und politische Handlungsrahmen. Ein zentrales Ergebnis ist der Swiss SolarWind Explorer. Diese Web-Plattform hilft Planern, geeignete Flächen für Solar- und Windkraftanlagen zu identifizieren – und dabei Konflikte mit dem Landschafts- und Artenschutz von vornherein zu minimieren.

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Die unterschätzte Rolle der Robotik

Während über Energiepolitik diskutiert wird, arbeitet im Hintergrund eine Schlüsseltechnologie: die Robotik. An der ETH Zürich entwickeln Labore wie das Environmental Robotics Lab autonome Systeme für den Umweltschutz. Diese Roboter überwachen komplexe Ökosysteme, sammeln präzise Daten zum Klimawandel oder unterstützen die nachhaltige Landwirtschaft.

Doch was bringt das für die Energiewende? Eine ganze Menge. Die Automatisierung ist entscheidend, um die nötige Infrastruktur überhaupt zu bauen und zu warten. Roboter können Solarpaneele fertigen, Windturbinen inspizieren oder das smarte Stromnetz der Zukunft überwachen. Ohne diese Technologien bleibt die Netto-Null-Wende eine theoretische Übung.

Interdisziplinärer Ansatz gegen die Dreifachkrise

Das Projekt verknüpft bewusst Klimawissenschaft, Energieforschung, Ökologie und Politikberatung. Nur so lassen sich die Wechselwirkungen zwischen der Energiewende, dem Klimaschutz und dem Artenschwund verstehen und steuern. „Diese Dreifachkrise erfordert integrierte Lösungen“, betonen die Forschenden.

Prominente Stimmen wie Nationalrätin Priska Wismer-Felder und WWF-Chef Thomas Vellacott ordnen die wissenschaftlichen Erkenntnisse heute in den politischen Kontext ein. Die zentrale Frage lautet: Wie schaffen wir den Ausstieg aus der Kernenergie, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden und die Natur weiter unter Druck zu setzen?

Dringlicher Appell an die Entscheider

Die Ergebnisse kommen zur rechten Zeit. Die Schweiz verfehlt derzeit klar ihre eigenen Klimaziele für 2030. Die Werkzeuge von SPEED2ZERO sollen nun den Entscheidungsträgern in Bund, Kantonen und Gemeinden helfen, die komplexen Zielkonflikte der Transformation zu navigieren.

Die eigentliche Arbeit beginnt jetzt erst. Die Forschenden verstehen ihr Final Event bewusst als Startschuss für die Umsetzung. Die entwickelten Szenarien, Lebenszyklus-Analysen und Aktionspläne liegen auf dem Tisch. Ob daraus eine zuverlässige und naturpositive Zukunft wird, entscheidet sich in den kommenden politischen Debatten und Investitionsentscheidungen.

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