Speed-Training, Demenzrisiko

Speed-Training senkt Demenzrisiko um 25 Prozent

18.02.2026 - 02:53:12 | boerse-global.de

Eine über 20 Jahre laufende Studie zeigt, dass spezifisches kognitives Training das Demenzrisiko signifikant reduziert. Ein multimodaler Ansatz mit Ernährung und Bewegung bleibt jedoch zentral.

Eine Langzeitstudie liefert starke Beweise: Ein gezieltes, computerbasiertes Speed-Training kann das Demenzrisiko langfristig um bis zu ein Viertel senken. Die über 20 Jahre laufende Untersuchung mit fast 3.000 Teilnehmern rückt die aktive Prävention wieder in den Fokus. Die Ergebnisse geben Millionen Menschen neue Hoffnung – und zeigen, dass nicht nur Medikamente, sondern auch proaktive Maßnahmen wirken.

So lief die bahnbrechende Studie ab

Forscher teilten über 2.000 Erwachsene ab 65 Jahren per Zufall in vier Gruppen ein. Drei Gruppen absolvierten unterschiedliche kognitive Trainings:
* Gedächtnisstrategien
* Logisches Denken
* Speed-Training („Doppelte Entscheidung“)

Eine vierte Gruppe diente als Kontrollgruppe ohne Training. Beim Speed-Training mussten Teilnehmer schnell Objekte im Zentrum und am Rand ihres Sichtfeldes identifizieren. Nach zwei Jahrzehnten zeigte sich: Nur das Speed-Training reduzierte das Demenzrisiko signifikant – um bis zu 25 Prozent. Zusätzliche „Booster-Einheiten“ festigten den Effekt offenbar.

Gehirntraining ist nur eine Säule

Experten betonen: Speed-Training ist ermutigend, aber nur ein Teil des Puzzles. Die wirksamste Prävention ist ein multimodaler Ansatz, wie große Studien belegen. Dazu gehören:
* Gesunde Ernährung: Die mediterrane Küche mit viel Obst, Gemüse, Fisch und Olivenöl hat sich bewährt.
* Körperliche Aktivität: Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung des Gehirns.
* Kognitive Stimulation
* Management von Herz-Kreislauf-Risiken

Anzeige

Krafttraining ergänzt kognitive Übungen ideal – besonders ab 50 hilft gezieltes Krafttraining, Muskulatur zu erhalten, Alltagsbeschwerden zu reduzieren und die allgemeine Gesundheit zu stärken. Ein Gratis‑E‑Book mit sechs einfachen Kraftübungen für Über‑50‑Jährige zeigt, wie Sie ohne Fitnessstudio starten und die Vorteile direkt in den Alltag integrieren können. Jetzt kostenlosen Krafttrainings-Plan sichern

Diese Risikofaktoren sollten Sie kennen

Bis zu 36 Prozent der Demenzfälle in Deutschland gehen auf modifizierbare Risikofaktoren zurück. Eine aktuelle Studie nennt zwölf Stellschrauben:
* Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Rauchen
* Schwerhörigkeit, geringe Bildung, soziale Isolation, Depressionen

Die Botschaft ist klar: Ein Hörgerät oder die Behandlung von Bluthochdruck sind nicht nur gut für die Allgemeingesundheit – sie sind direkte Demenzprävention.

Was bedeuten die Ergebnisse für uns?

Die Studie ist ein Game-Changer. Sie belegt erstmals den langfristigen Effekt einer einfachen, digitalen Trainingsmethode. Der Fokus verschiebt sich vom passiven Abwarten hin zur aktiven Selbstwirksamkeit. Doch Vorsicht: Ein einzelnes „Wundermittel“ gibt es nicht. Die stärkste Verteidigung gegen den kognitiven Verfall bleibt die Kombination aus Training, gesunder Ernährung, Bewegung und sozialen Kontakten.

Die Zukunft liegt in personalisierten Präventionsstrategien, die auf individuelle Risikoprofile zugeschnitten sind. Technologie wird dabei eine größere Rolle spielen. Für jeden Einzelnen wachsen damit die Verantwortung und die Chance, die eigene Gehirngesundheit bis ins hohe Alter aktiv zu fördern.

Anzeige

Wenn du diese Nachrichten liest, haben die Profis längst gehandelt. Wie groß ist dein Informationsrü

An der Börse entscheidet das Timing über Rendite. Wer sich nur auf allgemeine News verlässt, kauft oft dann, wenn die größten Gewinne bereits gemacht sind. Sichere dir jetzt den entscheidenden Vorsprung: Der Börsenbrief 'trading-notes' liefert dir dreimal wöchentlich datengestützte Trading-Empfehlungen direkt ins Postfach. Agiere fundiert bereits vor der breiten Masse.
100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Jetzt abonnieren.