Sparkasse warnt vor neuer Phishing-Welle gegen pushTAN-Nutzer
20.01.2026 - 05:42:12Kriminelle attackieren derzeit Sparkassen-Kunden mit gefälschten SMS und E-Mails. Die Nachrichten zielen gezielt auf Nutzer des pushTAN-Verfahrens ab und fordern zur Preisgabe sensibler Bankdaten auf. Die Sparkassen-Finanzgruppe warnt eindringlich vor den täuschend echten Nachrichten.
Die Masche ist mehrstufig und perfide aufgebaut. Zunächst erhalten Kunden eine Nachricht, die scheinbar von ihrer Sparkasse stammt. Typische Vorwände sind:
* Eine angeblich ablaufende S-pushTAN-App-Registrierung
* Notwendige Wartungsarbeiten am pushTAN-Verfahren
Der enthaltene Link führt auf eine professionell gefälschte Webseite im Sparkassen-Design. Dort sollen Opfer ihre Online-Banking-Daten, persönliche Informationen und manchmal sogar ihre Sparkassen-Card-Nummer eingeben.
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Mit den erbeuteten Daten gehen die Täter in die zweite Phase über: Sie kontaktieren ihre Opfer telefonisch. Durch Call-ID-Spoofing erscheint der Anruf wie ein offizieller Sparkassen-Kontakt. In dem Gespräch versuchen sie, die Kunden zur Freigabe einer Transaktion oder zur Registrierung eines neuen Gerätes zu bewegen. Gelingt das, haben die Kriminellen freie Bahn.
Warum die Ablauf-Lüge so gefährlich ist
Ein zentraler Köder ist die Behauptung, die pushTAN-Registrierung würde ablaufen. Die Sparkassen stellen jedoch klar: Eine pushTAN-Registrierung läuft grundsätzlich nicht ab. Die Betrüger setzen gezielt auf diese Falschinformation, um Verunsicherung zu stiften und Kunden zu schnellen, unüberlegten Handlungen zu drängen.
Besonders alarmierend: Die Angriffe werden dynamisch an aktuelle Ereignisse angepasst. In der Vergangenheit starteten Phishing-Wellen gezielt nach technischen Störungen bei den Banken, um die Verwirrung der Kunden auszunutzen.
So schützen Sie sich richtig
Angesichts der professionellen Angriffe ist Wachsamkeit das wichtigste Mittel. Die Sparkasse und Sicherheitsexperten raten zu diesen Schritten:
* Nie auf Links in verdächtigen E-Mails oder SMS klicken, die zur Dateneingabe auffordern.
* Die Sparkasse fordert niemals per E-Mail oder SMS zur Eingabe von TANs oder persönlichen Daten über einen Link auf.
* Offizielle Mitteilungen finden sich ausschließlich im gesicherten Online-Banking-Postfach.
* Bei Unsicherheit: Die offizielle Webseite der Sparkasse manuell im Browser aufrufen oder die App prüfen.
Was tun, wenn Sie Daten preisgegeben haben?
1. Sperren Sie Ihren Online-Banking-Zugang sofort über Ihre Hausbank oder den Sperr-Notruf 116 116.
2. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
3. Leiten Sie verdächtige Nachrichten zur Analyse an warnung@sparkasse.de weiter.
Phishing wird zur Dauerbedrohung
Die aktuelle Welle ist Teil eines Trends: Phishing-Angriffe auf Bankkunden nehmen stetig zu und werden ausgefeilter. Auch andere Sicherheitsverfahren wie der S-ID-Check für Kreditkarten sind im Visier der Kriminellen.
Die wichtigste Verteidigungslinie bleibt das kritische Bewusstsein der Nutzer. Kontrollieren Sie vor jeder Freigabe in der pushTAN-App genau die Transaktionsdaten – eine bestätigte Freigabe löst eine unwiderrufliche Zahlung aus.
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