Soundgarden-Comeback, Soundgarden

Soundgarden-Comeback? Warum 2026 plötzlich alles möglich wirkt

22.02.2026 - 00:22:55 | ad-hoc-news.de

Soundgarden sind zurück in den Köpfen der Fans – von Reunion-Gerüchten bis Setlist-Wünschen: Was 2026 wirklich hinter dem Hype steckt.

Soundgarden gehören zu den Bands, bei denen du nur den Bass von "Black Hole Sun" oder das Riff von "Spoonman" hörst – und sofort ist alles wieder da: 90er-Feeling, Gänsehaut, Chris Cornells Stimme. 2026 dreht das Netz gerade wieder komplett am Rad, wenn es um Soundgarden geht. Reunion? Neue Musik aus dem Archiv? Europa-Termine? Die Gerüchte werden lauter, die Hinweise dichter – und deutscher Grunge-Nachwuchs entdeckt die Band gerade erst richtig.

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Auch wenn Chris Cornell 2017 gestorben ist und damit eine Ära endete, wirkt 2026 plötzlich nichts mehr ausgeschlossen: Tribute-Shows, Special-Releases, ein finales Album aus den letzten Studio-Sessions – viele Zeichen deuten darauf hin, dass sich im Soundgarden-Universum gerade hinter den Kulissen einiges bewegt. Vor allem in Deutschland wächst der Druck: Fans wollen Abschied, Würdigung und die Chance, diese Songs noch einmal laut in einer Halle zu fühlen – selbst wenn es "nur" in anderer Besetzung oder als Allstar-Projekt passiert.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Offiziell halten sich Soundgarden – genauer gesagt die verbliebenen Mitglieder Kim Thayil, Ben Shepherd und Matt Cameron – weiterhin bedeckt, was konkrete Zukunftspläne angeht. Aber die letzten Monate waren voll von kleinen Bausteinen, aus denen Fans sich ein größeres Bild zusammenpuzzeln.

Zum einen läuft seit Jahren der Rechtsstreit zwischen den Cornell-Erben und der Band um unveröffentlichte Song-Ideen und Aufnahmen, an denen Chris Cornell noch beteiligt war. 2023/2024 kamen aus US-Medien immer wieder Berichte, dass sich beide Seiten schrittweise annähern. 2026 wirkt es so, als stünde man kurz vor einer Lösung – oder schon mittendrin. In Fan-Foren wird darauf hingewiesen, dass die Beteiligten zuletzt deutlich versöhnlicher über die jeweils andere Seite gesprochen haben. Gerade das wird als starkes Signal gelesen, dass die Songs nicht ewig im Archiv verstauben sollen.

Parallel dazu häufen sich Aktivitäten der Band-Mitglieder abseits von Soundgarden: Matt Cameron ist live extrem präsent, spielt u.a. mit Pearl Jam und diversen Nebenprojekten, taucht bei Tribute-Konzerten für Grunge-Ikonen auf. Kim Thayil ist regelmäßig als Gastgitarrist zu sehen, hat bei Festivals in Europa und den USA in den letzten Jahren mehrere Soundgarden-Klassiker mit anderen Sänger:innen performt. In Interviews fällt dabei immer wieder derselbe Unterton: Diese Musik soll weiterleben.

In der US-Presse wurde zuletzt häufiger über ein mögliches posthumes Album spekuliert, das auf den letzten Studio-Sessions vor Cornells Tod basiert. Manche Quellen sprechen von sechs bis sieben fast fertigen Songs plus Outtakes aus der "King Animal"-Phase. Offiziell bestätigt ist nichts, aber die Diskussionen werden konkreter. Fan-Seiten haben akribisch alte Interview-Schnipsel aus 2015–2017 rausgekramt, in denen Cornell andeutete, dass sie immer wieder an Ideen arbeiten, auch wenn nach außen Ruhe sei.

Für deutsche Fans besonders spannend: Diverse Insider behaupten, dass im Falle einer Veröffentlichung keine klassische Tour kommen würde, sondern eine Reihe kurzer, besonderer Shows – eher Tribute- und Celebration-Konzerte mit Gast-Sänger:innen, vielleicht eingebettet in Festivals. Städte wie Berlin, Hamburg und Köln fallen in diesen Gerüchten ständig. Ein Szenario, das auch logistisch Sinn ergeben würde: Europa als Cluster mit ein paar gezielten Terminen statt einer monatelangen Mega-Tour, die ohne Cornell ohnehin schwierig zu vermitteln wäre.

Dazu passt, dass Grunge gerade ein massives Revival erlebt: TikTok belebt Nirvana, Pearl Jam und eben auch Soundgarden für eine Generation neu, die 1994 noch nicht geboren war. Labels reagieren auf diesen Trend in der Regel mit Deluxe-Boxen, Remastern, Vinyl-Reissues und Doku-Projekten. Bei Soundgarden ist dieser Zyklus noch nicht ausgeschöpft – die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass 2026/2027 ein größerer Kampagnen-Block ansteht. Für den deutschen Markt wären dann exklusive Vinyl-Editionen, Listening-Sessions oder kurze Showcase-Events realistischer als eine komplette Tour – aber die Hoffnung auf Club- oder Hallenshows stirbt natürlich nicht.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Um einschätzen zu können, wie sich ein mögliches Soundgarden-Live-Setup 2026 anfühlen würde, lohnt sich ein Blick auf die letzten echten Tour-Jahre mit Chris Cornell – und auf aktuelle Tribute- und Allstar-Shows, in denen Songs der Band schon wieder auf Bühnen landen.

Auf der "King Animal"-Tour 2013/2014 spielten Soundgarden europaweit Setlists, die heute fast wie Best-of-Listen wirken: "Searching With My Good Eye Closed", "Outshined", "Rusty Cage", "Jesus Christ Pose", "Fell On Black Days", "Blow Up the Outside World", "The Day I Tried to Live", "Spoonman" und natürlich "Black Hole Sun" waren Kernstücke. Dazu kamen tiefere Cuts wie "Fourth of July" oder "Mailman" und neuere Songs wie "Been Away Too Long" oder "Non-State Actor". Die Band wechselte ständig durch, was ihre Shows für Hardcore-Fans so spannend machte.

In den letzten Jahren haben Allstar-Events und Tribute-Shows gezeigt, welche Songs für ein modernes Publikum am meisten ziehen. Gerade "Black Hole Sun" ist auf TikTok und YouTube ein Dauerbrenner, oft in ruhigen Cover-Versionen. Live dagegen entfaltet der Song mit voller Band die ganze Spannung zwischen Schönheit und Düsternis. "Spoonman" mit seinem markanten Riff eignet sich perfekt zum Moshpit, "Rusty Cage" fräst sich mit seiner Rhythmik in jeden Nacken und "Outshined" ist einer dieser Songs, bei denen ganze Hallen die Hook schreien.

Realistisch wäre für 2026 – falls es zu ausgewählten Shows kommt – eine Setlist, die bewusst auf Fanservice setzt: viel Material aus "Badmotorfinger" und "Superunknown", dazu ein paar emotionale Tiefenschnitte von "Down on the Upside". "Burden in My Hand" etwa gilt in Fan-Kreisen als einer der unterschätztesten Soundgarden-Songs und könnte live ein Gänsehaut-Höhepunkt sein, gerade wenn man die Lyrics heute noch einmal anders liest.

Die große Frage bleibt: Wer singt? In diversen Tribute-Shows konnte man sehen, dass mehrere Sänger:innen das Material würdevoll interpretieren können – ohne Cornell zu kopieren. Manche Spekulationen gehen in Richtung wechselnder Gäste, je nach Stadt und Event. Denkbar wären bekannte Rockstimmen, aber auch Überraschungen aus dem Indie- oder Metal-Bereich. Für deutsche Shows werden in Fan-Threads auf Reddit immer wieder Namen wie Daniel Wirtz, Henning May (wegen des rauen Timbres) oder sogar internationale Gäste wie Eddie Vedder oder Corey Taylor in den Raum geworfen – wohlgemerkt meist als Wunschliste, nicht als echte Leaks.

Atmosphärisch darfst du bei einer möglichen Soundgarden-Show 2026 nichts glattgebügeltes erwarten. Das Material lebt von Spannungsbögen: ruhige, fast meditative Momente wie bei "Like Suicide" oder "Let Me Drown" könnten mit brutalen Ausbrüchen wie "Jesus Christ Pose" kontrastieren. Visuell wäre wahrscheinlich kein hypermodernes LED-Spektakel angesagt, sondern eher eine dunkle, ehrliche Rockbühne, die den Fokus auf Musik und Emotion legt – so, wie es Soundgarden immer gehalten haben.

Was Setlists der Vergangenheit klar zeigen: Die Band hatte immer Spaß daran, tiefe Cuts einzubauen und Städte unterschiedlich zu behandeln. Wenn es also tatsächlich zu Europa-Terminen inklusive Deutschland kommen sollte, kannst du fast sicher sein, dass nicht jeder Abend gleich aussieht. Für Sammler:innen, die mehrere Shows mitnehmen wollen, wäre das ein zusätzlicher Anreiz – und für TikTok natürlich Futter, weil jede Stadt "ihren" Moment bekommt.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, TikTok und in diversen Discord-Servern brodelt die Gerüchteküche rund um Soundgarden derzeit wie selten. Ein wiederkehrendes Thema: die Frage, ob die Band – oder das, was davon übrig ist – jemals wieder offiziell als Soundgarden auftreten wird. In einigen Threads argumentieren Fans, dass der Name ohne Chris Cornell nicht mehr verwendet werden sollte, sondern eher ein Projekt wie "Friends of Soundgarden" oder "Soundgarden & Friends" entstehen müsste. Andere sehen es pragmatischer: Solange klar ist, dass niemand Cornell ersetzen will, sondern seine Songs feiert, ist der Name für sie eher eine Art Schutzraum.

Ein weiterer heißer Punkt sind mögliche Ticketpreise. Viele haben die teuren Pearl-Jam- und Metallica-Tickets der letzten Jahre noch im Kopf und befürchten, dass auch ein einmaliges Soundgarden-Tribute-Format schnell in Regionen jenseits von 120 Euro rutschen könnte. Besonders deutsche Fans, die noch die alten DM-Preise im Gedächtnis haben oder 2013 Soundgarden für moderat zweistellige Beträge gesehen haben, äußern Sorge, dass das Event am Ende nur etwas für Besserverdienende wird. In Diskussionen wird deshalb häufig vorgeschlagen, kleinere Venues mit bewusst gedeckelten Preisen zu spielen oder einen Teil der Erlöse für Stiftungen zu spenden, die Chris Cornell wichtig waren (z.B. im Bereich Mental Health).

Auf TikTok kursieren außerdem etliche Clips, in denen Nutzer:innen vermeintliche "Hinweise" auf ein neues Release deuten: ein altes Studiobild, das auf einem Band-Account wieder hochgeladen wurde, ein mysteriöser Kommentar von Matt Cameron unter einem Tribute-Video oder ein alter, aber neu gepinnter Post auf der offiziellen Seite. Vieles davon ist eher Wunschdenken als echte Info, aber die Dynamik zeigt, wie hungrig die Community ist.

Ein eigenes Kapitel nehmen Fan-Theorien zu unveröffentlichten Songs ein. Immer wieder tauchen Bootlegs und Demos auf, manche in schlechter Qualität, manche offiziell nie bestätigt. In Foren wird darüber spekuliert, ob diese Fragmente in einem zukünftigen Release auftauchen könnten – vielleicht überarbeitet, vielleicht bewusst roh. Einige Fans wünschen sich ein Doppel-Release: eine polierte, von der Band kuratierte Version und parallel eine "raw tapes"-Variante für Nerds, die alles hören wollen, was im Studio passiert ist.

Interessant ist auch, wie sich jüngere Fans positionieren. Viele Gen-Z-Hörer:innen schreiben auf Reddit, dass sie Soundgarden über andere Artists entdeckt haben – etwa durch Post Malone-Cover von Nirvana, durch Billie Eilish-Statements zu grungigen Einflüssen oder über Playlists mit "90s Alternative Deep Cuts". Für sie ist eine mögliche Veröffentlichung 2026 nicht nur Nostalgie, sondern ein neuer Moment. In Diskussionen liest man oft Sätze wie: "Wenn da wirklich ein letztes Soundgarden-Album kommt, will ich das Release in Echtzeit miterleben und nicht nur rückblickend."

Ein kleiner, aber lauter Teil der Community hofft außerdem auf Kollabos. In Spekulationen tauchen Namen wie Josh Homme (Queens of the Stone Age), Maynard James Keenan (Tool) oder sogar Trent Reznor (Nine Inch Nails) auf – als Produzent, als Gastmusiker oder Co-Mixer. Das ist derzeit komplett unbestätigt, aber Fans verknüpfen gern alles, was irgendwie stilistisch passt. Dass Reznor in der Vergangenheit immer wieder seine Liebe zu dunklem, schweren Gitarrenrock geäußert hat, reicht schon, um entsprechende Threads anzuheizen.

Was sich in allen Plattformen durchzieht: der Wunsch nach einem respektvollen, transparenten Umgang. Fans wollen keine schnelle Cash-In-Compilation, sondern ein Projekt, das spürbar von Menschen gemacht wurde, die Chris Cornell und Soundgarden wirklich geliebt haben. Viele sagen klar: Lieber nie wieder ein Release als ein halbherzig zusammengeschustertes Produkt. Dieser Druck dürfte den Beteiligten sehr bewusst sein – und könnte einer der Gründe sein, warum es so lange dauert.

Alle Daten auf einen Blick

Jahr / DatumEvent / ReleaseOrt / RegionBesonderheit
1991Album "Badmotorfinger"USA / weltweite VeröffentlichungDurchbruch im Alternative- und Metal-Bereich, u.a. mit "Rusty Cage" und "Outshined"
1994Album "Superunknown"internationalKommerzieller Peak, mehrfach Platin, Hits wie "Black Hole Sun" und "Spoonman"
1996Album "Down on the Upside"internationalExperimenteller, mehr Melodie, Klassiker wie "Burden in My Hand"
1997Bandauflösung (erste Ära)SeattleSoundgarden legen eine lange Pause ein, Mitglieder widmen sich Solo- und Nebenprojekten
2010Reunion-AnkündigungUSABand kommt offiziell zurück, erste Festival- und Clubshows
2012Album "King Animal"internationalComeback-Album, erste Studio-Veröffentlichung seit 16 Jahren
2013–2014Europa-Tour inkl. Deutschlandu.a. Berlin, HamburgSoundgarden live in deutschen Hallen, Setlists mit vielen Klassikern
18. Mai 2017Tod von Chris CornellDetroitTour abrupt beendet, Zukunft der Band unklar
2019–2024Rechtsstreit um unveröffentlichte AufnahmenUSABand und Nachlass von Cornell verhandeln über Rechte an Studio-Material
2026 (Spekulation)Mögliches Archiv-Release / Special-Projektweltweit / inkl. DeutschlandFans hoffen auf letztes Album, Deluxe-Editionen und ausgewählte Tribute-Shows

Häufige Fragen zu Soundgarden

Wer sind Soundgarden eigentlich – und warum reden 2026 noch alle über sie?

Soundgarden wurden Mitte der 80er in Seattle gegründet und gelten als eine der zentralen Bands der Grunge-Ära, zusammen mit Nirvana, Pearl Jam und Alice in Chains. Im Unterschied zu vielen Kollegen hatten Soundgarden aber schon immer eine starke Metal- und Prog-Schlagseite: ungewöhnliche Taktarten, schräge Riffs, düstere Harmonien. Dazu kam Chris Cornells Ausnahmestimme, die zwischen brutalem Schreien und zerbrechlicher Melancholie alles abdecken konnte. Alben wie "Badmotorfinger" (1991) und "Superunknown" (1994) haben Gitarrenmusik in den 90ern massiv geprägt. 2026 sind Soundgarden relevant, weil ihre Songs zeitlos wirken und stilistisch direkt auf aktuellen Alternative-, Metal- und sogar Pop-Acts nachhallen – und weil immer noch unveröffentlichte Aufnahmen im Raum stehen, die ein letztes Kapitel aufschlagen könnten.

Wird es 2026 wirklich eine Soundgarden-Reunion geben?

Eine klassische Reunion im Sinne von: dieselbe Band mit demselben Sänger auf großer Welttournee – die wird es ohne Chris Cornell nicht geben. Das haben die verbliebenen Mitglieder mehrfach durchblicken lassen. Was allerdings realistisch ist: spezielle Projekte, in denen die Musik von Soundgarden im Mittelpunkt steht, aber mit wechselnden Gästen auf der Bühne. Denkbar wären Tribute-Konzerte in ausgewählten Städten, Festival-Specials oder einmalige TV- bzw. Stream-Events. Ob das Ganze dann offiziell unter dem Namen Soundgarden läuft oder anders gebrandet wird, ist offen. Der aktuelle Hype, der Rechtsstreit-Fortschritt und das generelle 90s-Revival sprechen aber dafür, dass 2026/2027 nicht einfach nur still vorüberzieht.

Kommen Soundgarden (oder ein Tribute-Projekt) wieder nach Deutschland?

Fixe, offiziell bestätigte Deutschland-Termine gibt es aktuell nicht. In Fan-Kreisen werden aber immer wieder mögliche Locations genannt, die Sinn ergeben würden: Berlin (Max-Schmeling-Halle oder Columbiahalle), Hamburg (Sporthalle oder ein Festival-Slot beim Hamburg Open Air), Köln (Palladium) oder auch Rock-Festivals wie Rock am Ring/Rock im Park oder das Southside/Hurricane. Produzent:innen und Booker wissen, wie stark die deutsche Community bei Grunge-Acts ist – Pearl Jam, Foo Fighters und Co. verkaufen hier seit Jahren sehr stabil. Wenn also ein größeres Tribute- oder Archiv-Projekt an den Start geht, wäre Deutschland so gut wie sicher Teil des Plans. Du solltest offizielle Quellen wie die Bandseite und große deutsche Veranstalter im Auge behalten.

Welche Soundgarden-Songs muss ich kennen, wenn ich erst jetzt einsteige?

Wenn du gerade erst über TikTok oder Playlists auf Soundgarden gestoßen bist, kannst du dir einen schnellen Überblick in drei Stufen holen. Erstens: die offensichtlichen Hits – "Black Hole Sun", "Spoonman", "Fell On Black Days", "Burden in My Hand", "Rusty Cage" und "Outshined". Damit bekommst du sofort ein Gefühl für die Mischung aus Schwere und Eingängigkeit. Zweitens: die sogenannten Deep Cuts – Songs wie "Fourth of July", "Mailman", "Like Suicide", "The Day I Tried to Live" oder "Blow Up the Outside World" zeigen, wie komplex und emotional tief die Band arbeiten konnte. Drittens: das Comeback-Material – Tracks wie "Been Away Too Long", "Non-State Actor" oder "Bones of Birds" von "King Animal" beweisen, dass Soundgarden auch nach den 90ern keineswegs nur von Nostalgie lebten. Gerade wenn du viel modernen Alternative Rock hörst, werden dir hier einige Parallelen auffallen.

Wie unterscheidet sich Soundgarden von Nirvana oder Pearl Jam?

Alle drei Bands stammen aus der Seattle-Szene und werden gern grob unter dem Label Grunge zusammengefasst. Stilistisch gibt es aber klare Unterschiede. Nirvana arbeiteten stärker mit einfachen Strukturen und Punk-Energie, die Wucht kam oft aus der Direktheit. Pearl Jam sind deutlich vom Classic Rock und von Jam-Band-Kultur geprägt, mit langen Soli und hymnischen Hooks. Soundgarden dagegen hatten von Beginn an einen Hang zu komplexen Songstrukturen, schrägen Taktarten (7/4, 5/4 etc.) und einer eher dunklen, metallischeren Gitarrenarbeit. Wenn du auf harte Riffs stehst, aber trotzdem Melodien und emotionale Tiefe brauchst, landen Soundgarden ziemlich genau in dieser Schnittmenge. Chris Cornells Stimme setzt dann noch mal eine eigene Ebene oben drauf – viele sehen ihn als einen der besten Rocksänger seiner Generation.

Warum sprechen so viele über ein "letztes Album" von Soundgarden?

Der Begriff "letztes Album" geistert durch Fan-Kreise, seit bekannt wurde, dass es unveröffentlichte Studio-Aufnahmen aus den Jahren vor Cornells Tod gibt. Einige davon sollen sehr weit fortgeschritten sein, andere eher Rohfassungen. Lange war unklar, wem diese Aufnahmen rechtlich gehören und wer überhaupt entscheiden darf, was damit passiert. Genau das war Kern des Rechtsstreits zwischen Band und Nachlass. Viele Fans hoffen, dass am Ende ein Release steht, das so nah wie möglich an dem ist, was Soundgarden selbst als nächstes Kapitel geplant hätten – ergänzt durch transparente Infos im Booklet, Dokus oder Interviews, die erklären, wie der Prozess ablief. Weil allen klar ist, dass nach diesen Sessions nichts Neues mehr mit Cornell entstehen kann, wird dieses Projekt in Diskussionen oft als "letztes Album" bezeichnet, selbst wenn es technisch gesehen vielleicht eher eine Mischung aus neuem Material und Archiv wäre.

Wie kann ich als deutscher Fan Soundgarden 2026 sinnvoll unterstützen?

Abgesehen von offensichtlichen Dingen wie Streams, Käufen oder dem Besuch von Shows, falls welche stattfinden, kannst du viel dazu beitragen, dass Soundgardens Erbe nicht in Nostalgie stecken bleibt. Teile Songs bewusst mit Jüngeren in deinem Umfeld, packe auch Deep Cuts in deine Playlists und poste nicht nur "Black Hole Sun", sondern auch Tracks wie "The Day I Tried to Live" oder "Mailman". Wenn Releases kommen, supporte nach Möglichkeit physische Formate – gerade Vinyl und Special-Editionen senden Labels ein klares Signal, dass sich hochwertige Aufbereitung lohnt. Und: Bleib kritisch. Wenn 2026 plötzlich irgendeine lieblos zusammengestellte Compilation auftaucht, die nur das x-te "Best Of" ohne Mehrwert ist, musst du das nicht abfeiern. Die Community-Stimme zählt – und in der Geschichte der Rockmusik gab es immer wieder Fälle, in denen Fans durch ihr Feedback beeinflusst haben, wie mit dem Erbe großer Bands umgegangen wird.

Unterm Strich ist 2026 für Soundgarden-Fans ein Jahr voller Fragezeichen, aber auch voller Chancen. Keine andere Band aus Seattle verbindet so brachiale Riffs mit so verletzlicher Emotion. Genau deshalb verfolgt man jedes noch so kleine Update – in der Hoffnung, dass das nächste Kapitel diesem Vermächtnis gerecht wird.


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