SootUp: Paderborn entwickelt neuen Standard für Java-Analyse
24.02.2026 - 01:40:09 | boerse-global.deDie Universität Paderborn erhält 1,2 Millionen Euro, um ihr Software-Framework „SootUp“ zum globalen Standard zu machen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das dreijährige Projekt „CoSA“ am Heinz Nixdorf Institut. Ziel ist es, die Analyse von Java- und Android-Anwendungen nachhaltiger und reproduzierbar zu gestalten.
Warum Forschungssoftware oft scheitert
In vielen Laboren weltweit liegt veralteter Code brach. Die Software läuft nicht mehr, weil sich Programmiersprachen oder Betriebssysteme weiterentwickelt haben. Das gefährdet einen Grundpfeiler der Wissenschaft: die Überprüfbarkeit von Ergebnissen. Genau hier setzt „SootUp“ an. Das Framework soll die Langlebigkeit von Analyseskripten sichern und so die digitale Nachhaltigkeit in der Forschung stärken.
Vom Werkzeug zum Standard
„SootUp“ ist der moderne Nachfolger des weltweit genutzten Analyse-Werkzeugs „Soot“. Unter der Leitung von Prof. Dr. Eric Bodden will das Team nun Benutzerfreundlichkeit und Leistung entscheidend verbessern. Forscher, die etwa Sicherheitslücken in Android-Apps aufspüren, sollen eine stabile und zukunftssichere Basis erhalten. Die DFG-Förderung ermöglicht es, diesen Prozess zu professionalisieren und die internationale Entwicklergemeinde zu überzeugen.
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Fraunhofer als starke Partner
Für den Praxistransfer holte sich die Universität renommierte Verstärkung. Das Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik (IEM) ist direkter Projektpartner. Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) unterstützt als assoziierter Partner. Diese Kooperation verbindet akademische Software-Expertise mit anwendungsorientierter Forschung in Mechatronik und Cybersicherheit.
Ein strategischer Baustein für Deutschland
Die Förderung ist Teil einer größeren Strategie. Initiativen wie die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) erkennen Software zunehmend als ebenso wichtige Säule wie Forschungsdaten selbst. Mit „SootUp“ leisten die Paderborner einen direkten Beitrag dazu. Die Investition stärkt die deutsche Spitzenforschung im internationalen Wettbewerb und macht öffentlich geförderte Arbeit transparenter.
Die nächsten Schritte
In den kommenden drei Jahren treibt das Team die Entwicklung intensiv voran. Geplant sind neue Funktionen, umfassende Stabilitätstests und die aktive Einbindung der globalen Community. Das große Ziel: eine reibungslose Migration aller Nutzer vom alten „Soot“ auf das moderne „SootUp“. Gelingt das, könnte die Paderborner Technologie für Jahre der globale Maßstab in der Java- und Android-Analyse werden.
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