SoftBank Aktie: Roboter putzen jetzt auch
24.03.2026 - 23:00:26 | boerse-global.deSoftBank baut sein KI-Ökosystem in eine unerwartete Richtung aus. Mit der Übernahme des US-Gebäudedienstleisters Green Clean Commercial betritt der Konzern den Markt für automatisierte Facility-Services — und zeigt damit, dass seine Ambitionen weit über Rechenzentren und Softwareinvestitionen hinausgehen.
Neue Plattform für physische Automatisierung
SoftBank Robotics America hat Green Clean Commercial übernommen und daraus die Plattform „Smart Building X" (SBX) geformt. Das Konzept: traditionelle Gebäudedienstleistungen mit Robotik, KI-gestützter Datenanalyse und autonomen Systemen kombinieren. Green Clean Commercial, 2008 gegründet, betreibt sein Geschäft landesweit und zählt Fortune-100-Unternehmen zu seinen Kunden. Das Unternehmen bleibt als operativer Kern der SBX-Struktur erhalten.
Die Zielmärkte sind breit gefächert: Seniorenresidenzen, Hotels, Flughäfen, Bürogebäude, Bildungseinrichtungen und Logistikflächen. SoftBank Robotics ist bereits in 21 Standorten in neun Ländern aktiv und hat seit dem Start des Roboters „Pepper" im Jahr 2014 ein Portfolio aus Reinigungsrobotern, Lieferrobotern und Logistiklösungen aufgebaut.
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Chip-Investment und Ohio-Projekt im Hintergrund
Parallel dazu beteiligte sich SoftBank an einer Finanzierungsrunde für Kandou AI, ein KI-Chip-Unternehmen unter Führung eines früheren Goldman-Sachs-Managers. Die Runde umfasst 225 Millionen US-Dollar und bewertet das Startup mit 400 Millionen Dollar.
Größter Einzelposten bleibt das geplante Rechenzentrum auf dem Gelände einer stillgelegten Urananreicherungsanlage in Ohio — der sogenannte „PORTS Technology Campus". Das Projekt sieht eine Kapazität von 10 Gigawatt vor, gestützt durch 9,2 Gigawatt Erdgaskapazität. SoftBank investiert gemeinsam mit AEP Ohio 4,2 Milliarden Dollar in Netzinfrastruktur. Das Vorhaben ist Teil eines 550-Milliarden-Dollar-Investitionspaketes, das Japan im Gegenzug für Zollsenkungen der Trump-Regierung zugesagt hat. Allerdings wurde bekannt, dass weder der größte US-Netzbetreiber noch die Regulierungsbehörden in Ohio vorab informiert worden waren — ein Detail, das Branchenexperten skeptisch stimmt.
Strategie mit zwei Ebenen
SoftBanks Aktivitäten dieser Woche folgen einer erkennbaren Logik: Der Konzern investiert nicht nur in KI-Modelle und Rechenkapazität, sondern auch in die physische Infrastruktur, die KI-getriebene Unternehmen künftig benötigen werden — von Gebäudereinigung bis zur Stromversorgung. Hinzu kommt die Beteiligung am Stargate-Projekt gemeinsam mit OpenAI und Oracle, das bis zu 500 Milliarden Dollar in US-Rechenzentren fließen lassen soll. Die SBX-Plattform ergänzt dieses Bild um eine weitere Schicht: die automatisierten Dienste, die in diesen Gebäuden täglich laufen.
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