SoftBank, Aktie

SoftBank Aktie: Milliardenprojekt wackelt

11.03.2026 - 03:30:49 | boerse-global.de

Die Absage eines Schlüssel-Rechenzentrums erschüttert SoftBanks KI-Pläne und belastet die Aktie. Kreditrisiken steigen und Finanzierungsdruck wächst.

SoftBank Aktie: Milliardenprojekt wackelt - Foto: über boerse-global.de
SoftBank Aktie: Milliardenprojekt wackelt - Foto: über boerse-global.de

Der japanische Technologiekonzern spürt den Gegenwind seiner ehrgeizigen KI-Pläne. Nachdem ein zentrales Rechenzentrumsprojekt gestrichen wurde, brach der Kurs gestern zweistellig ein. Droht dem Mega-Projekt „Stargate“ nun das vorzeitige Aus?

Rückschlag für die KI-Infrastruktur

Gestern verlor das Papier zeitweise bis zu 12,5 Prozent und fiel auf den tiefsten Stand seit August 2025. Auslöser des Kursrutsches war die Entscheidung von Oracle und OpenAI, die Erweiterung eines Vorzeige-Rechenzentrums in Texas abzusagen. Diese Anlage war als wichtiger Baustein für das 500 Milliarden US-Dollar schwere KI-Netzwerk „Stargate“ eingeplant. Monatelange Finanzierungsverhandlungen und veränderte Nachfragebedingungen führten letztlich zum Abbruch der Pläne.

Steigende Kreditrisiken

Die Unsicherheit spiegelt sich deutlich an den Kreditmärkten wider. Die Absicherungskosten gegen einen Zahlungsausfall (Credit Default Swaps) stiegen gestern auf rund 380 Basispunkte und markieren damit den höchsten Wert unter japanischen Großunternehmen. Die Ratingagentur S&P Global senkte zudem den Ausblick für den Konzern auf „negativ“. Begründet wurde dieser Schritt mit der 30 Milliarden US-Dollar schweren Zusatzinvestition in OpenAI.

Um diese enormen Ausgaben zu stemmen, trennte sich das Management bereits von seiner Beteiligung an Nvidia für 5,8 Milliarden US-Dollar und veräußerte T-Mobile-Aktien im Wert von 9,2 Milliarden US-Dollar. Berichten zufolge strebt das Unternehmen nun einen zusätzlichen Kredit von bis zu 40 Milliarden US-Dollar an.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SoftBank?

Verzögerter Börsengang belastet

Neben den operativen Hürden gerät auch der Nettoinventarwert des Portfolios unter Druck. Ein Kursrückgang von 23 Prozent bei der wichtigsten Beteiligung Arm Holdings führte im abgelaufenen Quartal zu einem Wertverlust von 6 Prozent auf Konzernebene. Gleichzeitig verschob der japanische Bezahldienst PayPay seinen geplanten Börsengang in den USA aufgrund der aktuellen Marktvolatilität. Dieser Schritt entzieht dem Konzern kurzfristig eine fest eingeplante Liquiditätsquelle.

Die Absage des texanischen Rechenzentrums dämpft die hochfliegenden Stargate-Pläne und unterzieht das Projekt einem harten Realitätscheck. Mit den gestiegenen Refinanzierungskosten rückt die Bilanzqualität des Konzerns in den Fokus. Das Unternehmen muss nun belegen, dass die liquiden Mittel ausreichen, um die verbleibenden Verpflichtungen im OpenAI-Netzwerk ohne weitere drastische Portfolioverkäufe zu bedienen.

Anzeige

SoftBank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SoftBank-Analyse vom 11. März liefert die Antwort:

Die neusten SoftBank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SoftBank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

SoftBank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

 <b>Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.</b>

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt anmelden.
Für. Immer. Kostenlos

JP3436100006 | SOFTBANK | boerse | 68657504 |