SoftBank, Aktie

SoftBank Aktie: Milliarden-Honorar gestrichen

20.03.2026 - 22:29:03 | boerse-global.de

Die japanische Regierung kürzt eine Entwicklergebühr für SoftBank um über 90 Prozent. Statt einer Sofortzahlung erhält der Konzern nun langfristige Einnahmen aus dem Gaskraftwerk.

SoftBank Aktie: Milliarden-Honorar gestrichen - Foto: über boerse-global.de
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SoftBank muss einen massiven finanziellen Rückschlag hinnehmen. Die japanische Regierung hat eine fest eingeplante Entwicklergebühr für ein US-Kraftwerksprojekt um über 90 Prozent gekürzt. Damit entgehen dem Technologiekonzern kurzfristig mehr als fünf Milliarden US-Dollar, die eigentlich für den Ausbau der eigenen KI-Infrastruktur gedacht waren.

Politischer Streit um US-Kraftwerk

Im Zentrum der Kontroverse steht ein 33 Milliarden Dollar teures Gaskraftwerk im US-Bundesstaat Ohio. Die Anlage ist ein Kernstück eines 550 Milliarden Dollar schweren Investitionsrahmens zwischen Japan und den USA, der japanischen Industrien Zollerleichterungen sichern soll. SoftBank fungiert bei dem Projekt ausschließlich als Entwickler und hält keine eigenen Anteile an der Anlage.

Ursprünglich sollte der Konzern für diese Rolle rund 6,3 Milliarden Dollar kassieren. Regierungsvertreter in Tokio strichen diese Summe nun drastisch zusammen. Als Grund gelten politische Spannungen sowie interne Bedenken hinsichtlich der Transparenz und der schieren Höhe der Zahlung im Rahmen des bilateralen Abkommens.

Langfristige Einnahmen statt schnellem Geld

Für SoftBank ist das Kraftwerk ein strategischer Baustein, um den enormen Energiebedarf künftiger KI-Rechenzentren zu decken. Trotz der gekürzten Vorabgebühr läuft das Projekt operativ weiter. Der Konzern hat bereits Turbinen im Wert von zehn Milliarden Dollar bei GE Vernova bestellt, um den Bau voranzutreiben.

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Ganz leer geht SoftBank finanziell nicht aus. Statt des schnellen Geldsegens hat das Unternehmen nun Anspruch auf laufende Zahlungen über einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren. Diese fließen allerdings nur, wenn die Anlage ihre Zielkapazität von 9,2 Gigawatt erreicht. Diese langfristige Einnahmequelle soll die fortlaufenden Managementleistungen des Konzerns kompensieren.

Der Markt bewertet aktuell, wie sich der Wegfall der sofortigen Milliarden-Liquidität auf SoftBanks geplante KI-Übernahmen auswirkt. Die finanzielle Ausgangslage der Infrastruktursparte hat sich kurzfristig spürbar verschoben. Weitere Klarheit über die politischen Rahmenbedingungen des Gesamtprojekts dürfte es in Kürze geben, wenn Premierministerin Sanae Takaichi zu neuen Handelsgesprächen nach Washington reist.

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