Smishing-Welle, Betrüger

Smishing-Welle: Betrüger attackieren Mobile-Banking-Nutzer

21.01.2026 - 00:21:12

Eine neue Welle betrügerischer SMS erschüttert derzeit das deutsche Mobile Banking. Unter dem Vorwand „Dringende Maßnahmen erforderlich“ versenden Cyberkriminelle massenhaft Phishing-Nachrichten, um an Zugangsdaten zu gelangen. Verbraucherschützer und Banken warnen eindringlich vor den Links in diesen Nachrichten.

Die als Smishing bekannte Methode nutzt SMS, um ein Gefühl der Dringlichkeit zu erzeugen. Die Nachricht scheint von der eigenen Bank zu stammen und warnt vor einer Kontosperrung oder verdächtigen Transaktion. Eine kurze Handlungsfrist soll die Opfer unter Druck setzen.

Der enthaltene Link führt jedoch auf eine täuschend echte Fälschung des Bankportals. Dort werden die Nutzer zur Eingabe von Login-Daten, PIN und TAN aufgefordert. Mit diesen Informationen erlangen die Kriminellen sofort vollen Zugriff auf das Konto.

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Warum die neuen Angriffe so gefährlich sind

Die Zeiten offensichtlicher Betrugsversuche mit Rechtschreibfehlern sind vorbei. Die aktuellen Smishing-Kampagnen sind sprachlich einwandfrei und die gefälschten Webseiten technisch hochwertig umgesetzt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigt diesen Trend zu mehr Professionalität.

Die Angreifer nutzen gezielt das Vertrauen in die Hausbank aus. Eine einfache Regel gilt: Seriöse Finanzinstitute fordern niemals per SMS oder E-Mail zur Eingabe sensibler Daten über einen Link auf.

Mobile Geräte im Fokus der Kriminellen

Der Erfolg der Angriffe hat einen klaren Grund: Während viele Nutzer am PC für Phishing-E-Mails sensibilisiert sind, ist die Skepsis bei SMS auf dem Smartphone oft geringer. Die Nachrichten erreichen die Menschen in Alltagssituationen, in denen sie unaufmerksam sind.

Die Kombination aus persönlicher Ansprache und künstlich erzeugter Dringlichkeit macht Smishing so effektiv. Die Betrüger spielen mit der Angst vor Kontoverlust.

So schützen Sie sich vor den Betrugsversuchen

Experten raten zu einem Bündel an Vorsichtsmaßnahmen. Absolute Skepsis ist der beste Schutz.

Die wichtigsten Tipps im Überblick:
* Links ignorieren: Klicken Sie niemals auf Links in verdächtigen SMS oder E-Mails.
* Banking-App nutzen: Greifen Sie nur über die offizielle App Ihrer Bank oder durch direkte Adresseingabe im Browser auf Ihr Konto zu.
* Daten geheim halten: Ihre Bank wird Sie nie nach PIN, TAN oder Passwort per Nachricht fragen.
* Absender prüfen: Lassen Sie sich nicht von vertrauten Absendernamen täuschen.
* Bank kontaktieren: Im Zweifelsfall wenden Sie sich direkt an Ihre Bank über bekannte Kanäle.

Sollten Sie bereits Daten eingegeben haben, handeln Sie sofort. Sperren Sie den Online-Zugang über Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

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