Smartphone-Sicherheit, KI-Phishing

Smartphone-Sicherheit: KI-Phishing und neue Malware bedrohen Nutzer

28.02.2026 - 16:40:46 | boerse-global.de

Eine neue Angriffswelle mit KI-generierten Nachrichten und Schadsoftware bedroht Smartphones. Hersteller reagieren mit wichtigen Sicherheitsupdates für iOS und Android.

Eine neue Welle raffinierter Cyberangriffe trifft aktuell iPhone- und Android-Nutzer. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt eindringlich vor KI-generierten Phishing-Nachrichten und neuer Schadsoftware. Gleichzeitig veröffentlichen Hersteller wie Apple, Google und Samsung wichtige Sicherheitsupdates.

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KI-Phishing täuscht selbst Skeptiker

Die größte Gefahr geht derzeit von täuschend echten Betrugsversuchen aus. Kriminelle nutzen künstliche Intelligenz, um Nachrichten zu erstellen, die kaum noch von echten Benachrichtigungen zu unterscheiden sind. Diese Angriffe zielen per SMS („Smishing“) oder QR-Code („Quishing“) auf sensible Bankdaten ab. Das BSI meldete Ende Februar eine gezielte Kampagne gegen Kunden deutscher Banken.

Die Professionalität der KI-Texte umgeht traditionelle Sicherheitsfilter und schaltet sogar menschliche Skepsis aus. Die Nachrichten sind sprachlich perfekt und persönlich zugeschnitten.

Neue Android-Malware „Oblivion“ greift automatisch an

Parallel dazu sorgt eine neue Android-Schadsoftware für Alarm. Der Trojaner „Oblivion“ wird in Hacking-Foren als Dienst angeboten und zielt auf viele Android-Versionen ab. Seine Besonderheit: Er verschafft sich automatisch weitreichende Systemberechtigungen, ohne dass der Nutzer etwas tun muss. Dazu missbraucht er den Android Accessibility Service.

Eine weitere Bedrohung ist die Spionagesoftware „ZeroDayRAT“. Sie wird über Telegram beworben und gibt Angreifern die vollständige Kontrolle über infizierte Geräte.

Hersteller schließen kritische Lücken

Als Reaktion auf die Bedrohungslage haben die Tech-Konzerne im Februar wichtige Updates ausgespielt. Apple veröffentlichte iOS 26.3 mit entscheidenden Sicherheitspatches. Schon laufen Tests für iOS 26.4, das eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Chats mit Android-Geräten bringen soll.

Google schloss Anfang des Monats eine hochriskante Lücke im VPU-Treiber mit seinem monatlichen Sicherheitspatch. Samsung zog nach und verteilte für seine Galaxy S25-Serie ein Update, das insgesamt 37 Sicherheitslücken stopft – 25 in Android selbst und zwölf in Samsungs eigener Software.

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Der Wettlauf zwischen Angriff und Verteidigung

Die Entwicklungen zeigen einen klaren Trend: Cyberkriminelle perfektionieren ihre Methoden mit KI und verlagern Angriffe in den physischen Raum, etwa mit manipulierten QR-Codes an Parkscheinautomaten. Das erfordert mehr Wachsamkeit denn je.

Die wichtigste Verteidigungslinie bleiben regelmäßige Updates. Apple gilt mit Update-Zeiträumen von bis zu sieben Jahren als vorbildlich. Bei Android hängt der Schutz stark vom Hersteller ab. Google mit seinen Pixel-Phones und Samsung bei Flaggschiffen liefern hier am zuverlässigsten.

So schützen Sie sich jetzt

Experten empfehlen eine Mischung aus technischen Maßnahmen und gesundem Misstrauen. Die „menschliche Firewall“ wird immer wichtiger.

Das sind die wichtigsten Schritte:
* Updates sofort installieren: Schließen Sie bekannte Sicherheitslücken umgehend.
* Nur offizielle App-Stores nutzen: Laden Sie Apps ausschließlich aus dem Apple App Store oder Google Play Store.
* Berechtigungen prüfen: Entziehen Sie Apps regelmäßig unnötige Zugriffsrechte.
* Vorsicht in öffentlichem WLAN: Übertragen Sie dort keine sensiblen Daten. Das BSI rät, WLAN und Bluetooth bei Nichtnutzung ganz auszuschalten.
* Starke Passwörter & 2FA: Nutzen Sie starke, eindeutige Passwörter und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Seien Sie besonders skeptisch bei unerwarteten Nachrichten, die zur Dateneingabe oder zum Scannen eines QR-Codes auffordern.

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