Smart, Grids

Smart Grids und Open Source prägen das Büro der Zukunft

20.01.2026 - 11:21:12

Deutschlands Büromärkte setzen 2026 auf adaptive Infrastrukturen: Smarte Stromnetze und digitale Souveränität werden zum Wettbewerbsfaktor, während der klassische Büroleerstand anhält.

Die Debatte um smarte Büros hat eine neue Stufe erreicht. Es geht nicht mehr nur um Besucherzähler, sondern um die grundlegende Gebäudeinfrastruktur. Die Strategieberatung Roland Berger identifizierte in einer aktuellen Analyse digitale Kabel und Smart Grids als entscheidende Treiber für die nächste Modernisierungswelle.

Hintergrund ist die Energiewende, die völlig neue Anforderungen an die Stromnetze stellt. Moderne, adaptive Büros benötigen Echtzeit-Steuerungssysteme, um den Energieverbrauch dynamisch zu managen. Diese Systeme balancieren Ladestationen für E-Autos, Rechenzentren im Keller und die Klimatisierung der Arbeitsbereiche. Für Facility Manager bedeutet das: Bürogebäude werden vom passiven Verbraucher zum aktiven Teilnehmer am Energiemarkt. Diese Integration ist auch für die transparente Berichterstattung zu ESG-Kennzahlen unverzichtbar.

Anzeige

Viele Organisationen stehen beim Umstieg von Windows auf Open Source vor technischen Hürden – und unterschätzen die Lizenzkosten, die sich schnell summieren. Das kostenlose Linux‑Startpaket liefert eine vollständige Ubuntu‑Vollversion plus einen ausführlichen E‑Mail‑Ratgeber, der Schritt für Schritt zeigt, wie Sie Linux parallel zu Windows installieren – ohne Datenverlust. Ideal für IT‑Verantwortliche und Facility‑Manager, die ältere Hardware wieder flott machen oder Lizenzkosten dauerhaft senken wollen. Jetzt kostenloses Linux‑Startpaket mit Anleitung sichern

„Flight to Quality“ trotz hoher Leerstände

Während die Infrastruktur voranschreitet, kämpft der gewerbliche Immobilienmarkt weiter mit Anpassungsschwierigkeiten. Daten vom Ende 2025 zeigen in den sieben größten deutschen Büromärkten eine Leerstandsquote von rund 8,3%. Diese Zahl verbirgt jedoch extreme Gegensätze.

Frankfurt verzeichnete im dritten Quartal 2025 eine starke Nachfragesteigerung von 74%. Getrieben wurde sie vom Bedarf an hochwertigen, zentralen Lagen, die smarte Infrastrukturen unterstützen. München und Berlin hingegen verzeichneten Rückgänge bei klassischen Mietverträgen. Der Markt bewegt sich laut Prognosen seitwärts. Unternehmen investieren daher nicht in mehr Quadratmeter, sondern in die Qualität des bestehenden Raums. Die Aufrüstung mit digitaler Infrastruktur für hochtechnisierte, kollaborative Arbeit steht im Vordergrund.

Schleswig-Holstein zeigt: Open Source spart Millionen

Jenseits der physischen Mauern vollzieht sich ein strategischer Wandel in der Software-Landschaft. Getrieben von Datensouveränität und Kostendruck setzen immer mehr Organisationen auf Open Source. Ein Vorreiter ist das Land Schleswig-Holstein.

Die Landesverwaltung migrierte erfolgreich auf LibreOffice und Linux. Bis Ende 2025 wurden so jährlich über 15 Millionen Euro an Lizenzkosten eingespart. Rund 80% der Arbeitsplätze sind bereits umgestellt. Diese Maßnahme ist mehr als nur Kostensenkung; sie ist eine strategische Neuausrichtung für digitale Unabhängigkeit von nicht-europäischen Tech-Giganten. Dieser Erfolg aus dem öffentlichen Sektor beeinflusst nun auch die Diskussionen in der Privatwirtschaft zu Beginn des Jahres 2026.

Ausblick: Die Konvergenz von Netz und Arbeitsplatz

Experten erwarten für das erste Quartal 2026 eine Verschmelzung der physischen und digitalen Trends. Drei Schlüsselentwicklungen sind zu beobachten:

  • Netzinteraktive Gebäude: Bei Sanierungen wird die „digitale Kabel“-Readiness priorisiert, um höhere Sensorendichte und Energiemanagement zu ermöglichen.
  • Wachstum sekundärer Märkte: Da Top-Lagen in Großstädten knapp und teuer werden, rücken sekundäre Märkte und spezialisierte Asset-Klassen wie Rechenzentren in den Fokus.
  • Standardisierung von Hybrid-Modellen: 2026 wird zum Jahr der standardisierten Hybrid-Infrastruktur. Das physische Büro dient vor allem als Hightech-Kollaborationshub, nicht als täglicher Verwaltungsstandort.

Das Büro von 2026 ist durch seine Anpassungsfähigkeit definiert. Für Personal- und Facility-Manager liegt die Herausforderung darin, diese komplexen Systeme zu einer nahtlosen Employee Experience zu vereinen.

Anzeige

PS: Schleswig‑Holstein hat kürzlich durch den Umstieg auf LibreOffice und Linux mehr als 15 Millionen Euro pro Jahr eingespart. Wollen Sie ebenfalls Lizenzkosten reduzieren, Datensouveränität stärken und alte PCs nachhaltig nutzen? Das risikofreie Linux‑Startpaket enthält die Ubuntu‑Vollversion und einen klaren Installations‑Guide für den Parallelbetrieb neben Windows – perfekt für Pilotprojekte oder die schrittweise Migration in Verwaltung und Unternehmen. Gratis Linux‑Startpaket jetzt anfordern

@ boerse-global.de