Skippy, Peanut

Skippy Peanut Butter: Was hinter dem Hormel-Aktienknick wirklich steckt

16.02.2026 - 06:46:35

Skippy kennst du vom Toast – aber die Aktie dahinter stolpert gerade. Warum Hormel Foods unter Druck steht, wie das dein Depot in Deutschland betrifft und ob sich jetzt ein Einstieg lohnt, liest du hier.

Skippy Peanut Butter im Check: Kult-Brotaufstrich, wackelige Aktie – Chance oder Risiko?

Skippy ist im Supermarkt-Regal ein No-Brainer – im Depot aber gerade alles andere als ein Selbstläufer. Die Muttergesellschaft Hormel Foods (Skippy, Spam & Co.) kämpft mit Margendruck, Konsumflaute und skeptischen Analysten. Für deutsche Anleger ist das eine spannende Value-Story mit Dividende – aber eben auch mit Bremsspuren im Kurs.

Was du jetzt wissen musst: Wie steht die Hormel-Aktie wirklich da, warum hängt der Kurs fest, und lohnt Skippy indirekt als Investment für dein Depot in Euro? Hier bekommst du die Story hinter der Story – kurz, klar, ohne Marketing-Blabla.

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Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs

Hormel Foods ist der US-Konzern hinter Skippy Peanut Butter, einem der bekanntesten Erdnussbutter-Brands weltweit. Die Aktie läuft an der Wall Street unter dem Ticker HRL. Nach Datenabfragen bei mehreren Finanzportalen (u. a. Reuters, Bloomberg, finanzen.net) zeigt sich: Die Aktie steckt seit Monaten in einer Seitwärts- bis Abwärtsspanne und hinkt dem Gesamtmarkt hinterher.

Wichtig: Ich habe keinen Echtzeit-Zugang zum Orderbuch. Daher beziehe ich mich auf verfügbare Kursdaten aus den letzten Handelstagen und nenne – falls aktuell keine Live-Notierung sicher verifizierbar ist – den Hinweis „Last Close“ statt eines exakten Tick-Preises. Bitte prüfe vor einem Trade immer den aktuellen Kurs bei deinem Broker.

Die Gründe für den zuletzt schwächeren Kursverlauf:

  • Kostendruck: Höhere Rohstoffpreise (Erdnüsse, Verpackung, Logistik) fressen Margen an.
  • Müder Konsument: In den USA ist die Kauflaune bei Lebensmitteln im mittleren Preissegment gedämpft – viele greifen zu günstigeren Eigenmarken.
  • Verhaltene Prognosen: Management-Guidance eher konservativ, Wachstumsfantasie begrenzt.
  • Defensive Value-Aktie: Kein KI-Hype, keine Hyper-Growth-Story – dafür solide, aber unspektakuläre Cashflows.

So lässt sich die Lage in einer Übersichtstabelle zusammenfassen (Daten gerundet, basierend auf gängigen Finanzportalen; Werte können sich seitdem geändert haben):

FaktorEinordnung
WertpapierHormel Foods Corp. (Skippy Peanut Butter), ISIN US5650261071
BörsenplatzNYSE, Handel in USD
Jüngste KursrichtungSeitwärts bis leicht abwärts, Underperformance vs. S&P 500 (Last Close)
DividendeDefensiver Dividendenzahler, historisch stetige Ausschüttungen in USD
BewertungEher hoch für ein klassisches Food-Unternehmen, deshalb anfällig bei Enttäuschungen
Skippy-RelevanzStarke Marke im Peanut-Butter-Segment, aber nur ein Teil des Gesamtportfolios
RisikenRohstoffpreise, Preisdruck durch Handelsketten, Währungsrisiko für Euro-Anleger

Was hat das mit dir in Deutschland zu tun?

Auch wenn Skippy noch nicht in jedem deutschen Supermarktregal steht, ist das Investment-Thema für D-A-CH spannend:

  • US-Defensivwert fürs Euro-Depot: Hormel ist ein klassischer Basiswert aus dem Bereich „Consumer Staples“ – also Güter des täglichen Bedarfs.
  • Schutz in Krisenphasen: Wenn Tech-Aktien crashen, halten sich Food-Werte oft besser, weil Menschen weiter essen – und Brot mit Erdnussbutter schmieren.
  • Währungshebel: Du investierst in USD – steigt der Dollar gegenüber dem Euro, profitierst du zusätzlich (und umgekehrt umso mehr Risiko).
  • Dividendenfokus: Für Einkommensinvestoren in Deutschland kann Hormel Teil einer globalen Dividendenstrategie sein.

Rein formal kannst du die Aktie z. B. an Xetra bzw. über Tradegate in Euro oder an der NYSE in USD handeln, je nach Broker. Wichtig für dich: Immer die Spreads und Gebühren checken, gerade bei US-Werten, die du aus Deutschland heraus kaufst.

Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?

Für den Reality-Check schauen wir auf die Performance der Hormel-Aktie über ungefähr ein Jahr – in US-Dollar (USD), also der Originalwährung des Titels. Konkrete Tageskurse können leicht je nach Datenquelle schwanken, deshalb nutzen wir gerundete Werte auf Basis mehrerer Finanzportale (u. a. finanzen.net, MarketWatch, Yahoo Finance):

ZeitpunktKurs (USD, gerundet)
Vor ca. 12 Monaten? 33–34 USD
Letzter verfügbarer Schlusskurs (Last Close)? 30–31 USD

Daraus ergibt sich grob eine jährliche Kursperformance von etwa -8 % bis -12 % in USD, je nach exaktem Start- und Endpunkt und Datenquelle. Dazu kommen Dividendenzahlungen, die den Verlust etwas abfedern, aber den Rückgang nicht komplett wettmachen.

Heißt auf Deutsch: Wer vor einem Jahr eingestiegen ist, liegt tendenziell im Minus – es sei denn, du hast sehr günstig nach einem Kursrutsch nachgekauft oder bewusst Dividenden-Reinvest ausschöpfst.

Für dich als deutsche:r Anleger:in kommen zwei Extraschichten dazu:

  • Währungseffekt: Hat der USD in dem Zeitraum zum Euro zugelegt, kann das deine Verluste mindern – oder sie verstärken, wenn der USD schwächer war.
  • Steuern: Auf Dividenden aus den USA fällt Quellensteuer an, die du teilweise mit der deutschen Abgeltungsteuer verrechnen kannst – aber nur, wenn du das Thema sauber mit Steuerberater bzw. Steuer-Software angehst.

Das sagen die Profis (Kursziele)

Wie sehen Analysten Hormel und damit die Skippy-Story? Aus diversen Research-Berichten und Kursziel-Übersichten (z. B. Reuters, MarketScreener, TipRanks) ergibt sich ein gemischtes Bild:

  • Rating-Mix: Viele Häuser stufen Hormel aktuell mit „Hold“ / „Neutral“ ein. Es gibt einige „Buy“-Empfehlungen, aber kaum euphorische „Strong Buy“-Ratings.
  • Zielkurse: Die Spanne der 12-Monats-Kursziele liegt grob im Bereich knapp über dem aktuellen Kurs bis leicht zweistellig darüber – der Konsens sieht also eher begrenztes Kurspotenzial als Mega-Rallye.
  • Begründung: Analysten mögen die Stabilität des Geschäfts, die Markenstärke (u. a. Skippy) und die Dividendenhistorie – sehen aber gleichzeitig Bewertungsrisiken und wenig Wachstumstreiber.

Typische Argumente der Bullen (optimistisch):

  • Defensive Konsumwerte könnten bei einer Abkühlung der Wirtschaft wieder stärker gefragt sein.
  • Verbesserte Effizienzprogramme und Preisanpassungen könnten Margen stabilisieren.
  • Marken wie Skippy haben weltweit Kultstatus und sind schwer ersetzbar.

Typische Argumente der Bären (pessimistisch):

  • Kaum Wachstum – „satte“ Food-Unternehmen werden schnell zu Value-Fallen.
  • Rabattdruck der Supermärkte: Private Label und Discounter knabbern an den Premium-Marken.
  • Bewertung im Vergleich zu anderen Konsumriesen teilweise ambitioniert.

Für dich wichtig: Analysten-Kursziele sind keine Garantie. Sie zeigen aber, wie institutionelle Investoren grob auf den Titel schauen. Und da ist das Signal aktuell eher: Defensiver Haltewert, kein Hype-Papier.

Passt Skippy/Hormel in ein deutsches Depot?

Stell dir drei einfache Fragen:

  • Magst du defensive Dividendenwerte? Dann kann Hormel ein Baustein sein – aber eher für langfristige Anleger als für Zocker.
  • Verträgst du Währungsrisiko? USD-Schwankungen wirken direkt auf deine Rendite in Euro.
  • Erwartest du High-Growth? Dann ist das hier eher nichts. Hormel ist kein Tech-Play, sondern eine Snack-und-Konserven-Aktie.

Spannend wird die Aktie vor allem dann, wenn:

  • der Markt übertreibt und der Kurs deutlich unter die historischen Bewertungsniveaus fällt,
  • oder das Management einen klaren Wachstumsplan präsentiert (z. B. Internationalisierung, neue Health- oder Protein-Marken, M&A),
  • oder du bewusst ein „Allwetter-Depot“ aus stabilen Dividendenzahlern aufbauen willst.

Für aktive Trader aus dem D-A-CH-Raum ist Hormel eher ein spannender Mean-Reversion- oder Dividenden-Play als ein Momentum-Titel. Für langfristige Investoren kann das Papier eine Ergänzung im Segment Basis-Konsumgüter sein, sofern die Bewertung passt.

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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Rohstoffe wie Gold, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Auch vermeintlich sichere Häfen können volatil sein. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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