SkinBioTherapeutics Aktie: Bilanz-Skandal!
22.02.2026 - 11:03:01 | boerse-global.deSkinBioTherapeutics steckt in einer tiefen Vertrauenskrise. Nach dem erzwungenen Rückzug des langjährigen CEOs Stuart Ashman hat das Unternehmen nun eine forensische Untersuchung eingeleitet, um mutmaßliche Bilanzmanipulationen aufzuklären. Für die Aktionäre ist die Lage ernst: Ein massiver Kurssturz und drastische Korrekturen der Geschäftszahlen belasten das Papier.
Verdacht auf gezielte Täuschung
Im Zentrum der Ermittlungen steht der Vorwurf, dass der ehemalige Firmenchef dem Vorstand, den Wirtschaftsprüfern und Beratern wesentliche Informationen vorenthalten oder falsch dargestellt hat. Konkret geht es um abgegrenzte Lizenzeinnahmen in Höhe von 770.000 Britischen Pfund für das im Juni 2025 endende Geschäftsjahr.
Die unabhängigen Experten von FRP Advisory sollen nun klären, wie diese Summe in die Bücher gelangen konnte. Der aktuelle Vorstand geht bereits davon aus, dass dieser Betrag vollständig aus den geprüften Zahlen gestrichen werden muss. Kann die Einleitung einer unabhängigen Prüfung das verloren gegangene Vertrauen der Anleger wiederherstellen?
Massive Korrekturen der Finanzdaten
Die Folgen für die Bilanz sind gravierend. Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2025 wird rückwirkend von 4,64 Millionen auf 3,87 Millionen Pfund nach unten korrigiert. Noch deutlicher fällt die Anpassung beim operativen Ergebnis (EBITDA) aus: Hier weitet sich der Verlust von ursprünglich gemeldeten 410.000 Pfund auf nun 1,17 Millionen Pfund aus.
Zusätzlich verschärft eine aktuelle Gewinnwarnung die Situation. Das Unternehmen gab bekannt, dass die Ergebnisse für das laufende Jahr 2026 signifikant unter den bisherigen Markterwartungen liegen werden. Der Markt reagierte bereits zu Beginn der Woche mit Panik; die Aktie brach innerhalb eines Handelstages um rund 45 Prozent ein.
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Liquidität und personelle Neuaufstellung
Trotz des operativen Schocks verweist die Führung auf eine stabile Liquiditätslage. Zum 13. Februar verfügte das Unternehmen über Barmittel in Höhe von 2,92 Millionen Pfund. Um die Handlungsfähigkeit zu sichern, übernimmt der bisherige Vorsitzende Martin Hunt vorerst die operative Leitung, während Alyson Levett die forensische Untersuchung überwacht.
Ziel der Untersuchung ist es, Klarheit über das tatsächliche Ausmaß der Unregelmäßigkeiten zu gewinnen. Davon hängt ab, wann die ausstehenden Halbjahresberichte veröffentlicht werden können. Der Fokus der Marktteilnehmer liegt nun auf den ersten Ergebnissen der forensischen Prüfung, die über die weitere Existenzfähigkeit des aktuellen Geschäftsmodells entscheiden könnten.
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