Simple Minds 2026: Kommt jetzt die große Deutschland-Offensive?
15.02.2026 - 03:52:19 | ad-hoc-news.deDu spürst es überall in deiner Bubble: Über Simple Minds wird wieder so laut gesprochen wie seit Jahren nicht mehr. Zwischen Tour-Gerüchten, möglichen Jubiläums-Plänen und neuen Setlist-Leaks versuchen Fans in ganz Europa gerade herauszufinden, ob 2026 das Jahr wird, in dem die Schotten noch einmal richtig aufdrehen – natürlich auch in Deutschland. Genau deshalb lohnt sich jetzt der Blick auf alle Hinweise, Daten und Fan-Theorien, die im Netz kursieren.
Aktuelle Simple-Minds-Tourdaten & Hinweise vom offiziellen Team checken
Während die eine Hälfte der Community schon ihre alten Tour-Shirts aus dem Schrank holt, scrollt die andere stundenlang durch Setlists und Clips der letzten Shows, um zu erraten, was als Nächstes kommt. Sicher ist: Wenn Simple Minds in Europa aufschlagen, werden die Deutschland-Dates heiß umkämpft sein. Also: Was spricht aktuell für neue Termine, was dagegen – und welche Songs musst du dir jetzt schon wieder draufschaffen?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Um zu verstehen, was 2026 bei Simple Minds passieren könnte, lohnt der Blick auf die letzten Jahre. Die Band hat in den frühen 2020ern gezeigt, dass sie immer noch locker Arenen vollmacht: von UK über Italien bis Deutschland waren viele Shows ausverkauft, die Resonanz in den Reviews reichte von "überraschend zeitlos" bis "besser als so manche Newcomer-Show". Gerade bei deutschen Dates wie Berlin, Hamburg, Köln oder München war der Run auf Tickets enorm, obwohl die Preise längst auf Arena-Niveau angekommen sind.
In Interviews klang Frontmann Jim Kerr zuletzt auffallend motiviert. In mehreren Gesprächen mit britischen und europäischen Medien betonte er, dass die Band kein reines Nostalgie-Projekt sein will. Es gehe ihnen darum, "Songs mit Geschichte" mit neuem Material zu verbinden und zu zeigen, dass Simple Minds nicht nur aus zwei, drei Hits bestehen. Zwischen den Zeilen hörte man immer wieder raus: Solange die Nachfrage da ist und es der Band gesundheitlich gut geht, bleiben Touren ein zentraler Teil des Plans.
Für deutsche Fans ist wichtig, wie das europäische Routing typischerweise aussieht. Simple Minds spielen selten nur eine Handvoll ausgewählter Großstädte. Historisch wurden Touren so aufgebaut, dass eine Mischung aus Metropolen (Berlin, Hamburg, München) und stark laufenden Regionen (NRW mit Köln/Düsseldorf, Südwesten mit Stuttgart/Frankfurt) bedient wird. Wenn also auf der offiziellen Seite erste EU-Termine auftauchen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass zeitnah auch Deutschland-Slots ergänzt werden – oft mit ein paar Tagen Verzögerung, sobald Hallen und lokale Partner fix sind.
Ein zweiter Punkt: Anniversaries. Die Band hat in der Vergangenheit immer wieder runde Jubiläen ihrer wichtigsten Alben genutzt, um spezielle Tour-Konzepte zu fahren – teilweise mit gleich zwei Set-Teilen, in denen ein Album komplett gespielt wurde, gefolgt von einem Best-of-Block. 2026 wirft hier einige spannende Jubiläumsmarken in den Raum: Klassiker aus den 80ern rücken in Richtung 40-Jahre-Feiern. Das Netz spekuliert bereits, ob ein bestimmtes Kult-Album als Schwerpunkt dienen könnte. Offiziell bestätigt ist nichts, aber das Timing passt perfekt, um ein solches Konzept in Pressetexten und Promo-Interviews zu spielen.
Auch hinter den Kulissen deutet einiges auf Bewegung hin. Booking-Agenturen listen die Band in ihren Rostern weiterhin prominent und sprechen in ihren eigenen PR-Kanälen von "kontinuierlicher Nachfrage" in Zentraleuropa. Dazu kommen Social-KPIs: Follower-Zahlen auf Instagram und TikTok wachsen zwar nicht explosionsartig, aber stabil – oft angestoßen durch virale Clips von "Don't You (Forget About Me)" in Serien, Filmen und Throwback-Playlists. Diese Soft-Signs sind für Promoter relevant, wenn es darum geht, Arenen zu blocken.
Für dich als Fan heißt das: Es lohnt sich, Newsletter der Band und der großen deutschen Ticketanbieter im Auge zu behalten. In den letzten Jahren kamen Vorab-Infos zu Pre-Sales oft zuerst per Mail oder App-Notification – wer da schnell klickt, angelt sich gute Plätze, bevor die Welle wirklich losgeht. Und solange die offiziellen Kanäle noch keine genauen Daten für Deutschland veröffentlichen, ist der Blick auf das übergeordnete Routing der sicherste Indikator, wie heiß die Tour-Chancen wirklich sind.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer Simple Minds heute nur über die großen 80er-Hymnen kennt, unterschätzt massiv, wie breit ihre Live-Show inzwischen aufgestellt ist. Die Setlists der letzten Touren zeigen ziemlich klar, wo die Reise hingeht: Die Band bringt konsequent einen Mix aus Stadion-Hooks, Fan-Favoriten und ausgewählten neueren Tracks, die live deutlich härter und direkter wirken als auf Platte.
Fast gesetzt sind dabei Klassiker wie "Don't You (Forget About Me)", "Alive and Kicking", "Belfast Child", "Sanctify Yourself", "Promised You A Miracle" und "New Gold Dream (81–82–83–84)". In vielen neueren Shows tauchten außerdem regelmäßig "Waterfront", "Someone Somewhere in Summertime" und "See The Lights" auf. Diese Songs bilden das emotionale Rückgrat des Abends – die Parts, in denen jede Arena ausrastet, Smartphones hochgehen und selbst Leute mitsingen, die sich geschworen hatten, "nur mal kurz reinzuhören".
Spannend wird es bei den neueren Nummern. In den Setlists der 2020er-Jahre fanden sich zum Beispiel Tracks wie "Vision Thing", "First You Jump" oder "Direction Of The Heart" (je nach Phase und Release-Kontext). Live werden diese Songs oft verlängert, mit längeren Instrumental-Parts, Call-and-Response-Stellen und einem deutlich moderneren, druckvolleren Sound. Die Band setzt viel auf direkte Drums, scharfe Gitarren und Synth-Lines, die stark nach vorne gemischt werden – weit weg von nostalgischer Retro-Schminke.
Ein typischer Show-Ablauf der letzten Jahre sah in etwa so aus: Einstieg mit einem kraftvollen Opener (häufig "Act Of Love" oder ein anderer Midtempo-Song, der den ganzen Saal einschwört), dann ein Block für langjährige Fans mit weniger radio-präsenten Tracks, gefolgt von einem ersten Peak mit einem der Hits wie "Promised You A Miracle". In der Mitte des Sets gab es oft einen ruhigeren Abschnitt mit Songs wie "Belfast Child" oder balladeskeren Momenten, bevor das Tempo zum Ende hin nochmals deutlich angezogen wurde.
Gerade "Don't You (Forget About Me)" ist live ein eigenes Kapitel. Die Band streckt den Song gern über mehrere Minuten, baut Pausen ein, lässt das Publikum den Refrain alleine singen und setzt erst spät wieder ein. Für viele ist dieser Moment der Punkt, an dem klar wird, warum Simple Minds 2026 immer noch Arenen füllen können: Die Verbindung zwischen Bühne und Publikum ist da, ohne dass es nach durchchoreografierter Nostalgie-Show aussieht.
Atmosphärisch darfst du dir eine Show vorstellen, in der Generationen aufeinanderprallen – im positiven Sinn. Vorne stehen die Hardcore-Fans, die das Bandlogo seit den 80ern auf Shirts tragen, daneben Kids und junge Erwachsene, die über TikTok, Spotify-Playlists oder die Eltern zur Band gekommen sind. Auf Rängen und in Sitzen siehst du Paare, Freundesgruppen und auch einige, die das Ganze als einmalige Bucket-List-Experience feiern. Das Spannende: Die Band spielt nicht auf Nummer sicher, sondern wirkt häufig hungrig. Jim Kerr bewegt sich viel, sucht Augenkontakt, kommentiert Städte und Venues und wirkt selbst in längeren Tourphasen überraschend präsent.
Für Deutschland-Shows ist noch ein Detail interessant: In einigen Städten wurden in den letzten Jahren leicht angepasste Setlists gespielt – zum Beispiel zusätzliche Balladen oder Songs mit besonderer Historie für das jeweilige Land. Das heißt: Auch wenn du dir die Setlist der vorherigen Europa-Shows auf Seiten wie Setlist.fm reinziehst, bleibt ein Rest Überraschung. Safe ist nur: Die Mischung aus Kult-Hits und tieferen Cuts sorgt dafür, dass sowohl Casual-Fans als auch Nerds auf ihre Kosten kommen.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in deutschen Facebook-Gruppen zur 80er- und Rockszene brodeln gerade mehrere Theorien rund um Simple Minds. Eine der heißesten Fragen: Kommt eine spezielle Jubiläumstour mit kompletten Album-Performances? In mehreren Threads wird spekuliert, dass die Band ein legendäres 80er-Album in voller Länge spielen könnte – ähnlich wie es andere Acts ihrer Generation in den letzten Jahren erfolgreich gemacht haben. Die Argumente: Die Jahreszahlen passen, die Band hat in Interviews mehrfach betont, wie wichtig dieses Kapitel ihrer Karriere ist, und Setlists der vergangenen Touren haben schon deutliche Schwerpunkte auf dieses Material gelegt.
Ein weiteres Reddit-Thema: Wie entwickeln sich Ticketpreise für Deutschland? In den letzten Runden lagen Sitzplatz-Tickets oft im mittleren bis oberen zweistelligen Bereich, während nah am Bühnenrand und in Top-Kategorien locker dreistellige Summen fällig wurden. Einige Fans befürchten, dass 2026 noch einmal draufgeschlagen wird – Stichwort gestiegene Produktionskosten, Inflation, höhere Hallenmieten. Andere verweisen darauf, dass Simple Minds im Vergleich zu ähnlich großen Legacy-Acts bisher relativ moderat geblieben sind und die Band in Interviews immer wieder durchblicken ließ, dass ihnen eine zugängliche Preisstruktur wichtig ist.
Auf TikTok taucht parallel eine andere Diskussion auf: Wird die Setlist zu nostalgisch? Jüngere Creatorinnen und Creator, die über Throwback-Filter, Film-Soundtracks oder Vintage-Ästhetik zu Simple Minds gefunden haben, feiern die Klassiker, wünschen sich aber gleichzeitig mehr aktuelle Songs, um die Live-Show als Statement in der Gegenwart zu fühlen. Unter Clips von "Vision Thing" oder neueren Tracks liest man Kommentare wie "Warum redet niemand über diese Phase der Band?" oder "Würde das live sofort sehen!". Das legt nahe, dass eine clevere Mischung aus alt und neu 2026 noch wichtiger wird als bisher.
Dann gibt es natürlich die Hardcore-Gerüchte, die vermutlich nie ganz verschwinden: Gibt es eine große Kollaboration oder einen Gastauftritt? In Fankreisen wird immer wieder fantasiert, ob Simple Minds sich für ein Jubiläumsprojekt mit jüngeren Artists zusammentun könnten – etwa für Neuinterpretationen von Klassikern oder gemeinsame Festivalauftritte. Bisher gibt es dafür keine harten Hinweise, aber einzelne Social-Media-Interaktionen mit jüngeren Acts reichen im Netz oft schon, um Screenshots und wilde Spekulationen zu produzieren.
Spannend ist auch, wie die Community die Bühnenproduktion diskutiert. Einige Fans wünschen sich eine noch modernere Licht- und Screen-Inszenierung mit klaren visuellen Konzepten zu den einzelnen Album-Phasen. Andere sagen: Bloß nicht überfrachten, der Fokus soll auf Band und Songs liegen, nicht auf Pyro und LED-Overkill. Aus Promoter-Sicht ist das relevant, weil es die Art der Venues beeinflusst: Ein klassisches Rock-Setup funktioniert in Mehrzweckhallen und Arenen unterschiedlich gut – je größer die Bühne, desto mehr Möglichkeiten, aber auch desto höhere Kosten.
In deutschen Foren liest man außerdem oft die Frage, ob die Band eher auf große Arenen setzt oder bewusst kleinere, atmosphärischere Venues ansteuert. Einige erinnern sich schwärmerisch an Club- oder Theater-Shows, bei denen der Abstand zur Bühne minimal war. Andere wollen lieber die große Stadion-Energie. Realistisch ist ein Mix: In Metropolen werden es wahrscheinlich die großen Hallen, in ausgewählten Städten könnten spezielle, etwas intimere Abende landen – je nachdem, wie das Gesamtpaket an Terminen und Reisetagen aussieht.
Unterm Strich eint die Gerüchteküche ein Punkt: Die Erwartung, dass Simple Minds 2026 nicht einfach nur "wieder mal" touren, sondern mit einem klaren Konzept an den Start gehen. Ob das nun ein Album-Fokus, ein übergeordnetes Jubiläumsmotto oder eine besondere Best-of-Kuratur ist – die Fans hoffen auf mehr als nur "die üblichen Songs in der üblichen Reihenfolge". Und je länger die offizielle Ankündigung auf sich warten lässt, desto detaillierter werden die Fan-Entwürfe für die "perfekte" Tour.
Alle Daten auf einen Blick
Solange die endgültigen Deutschland-Termine noch nicht offiziell ausgerollt sind, lohnt sich ein Überblick über typische Tour-Infos und Orientierungspunkte. Die folgende Tabelle bündelt exemplarisch strukturelle Daten, wie sie sich an bisherigen Europa-Touren von Simple Minds orientieren – sie ersetzt nicht die offiziellen Angaben, gibt dir aber ein Gefühl für Timing, Orte und Größenordnungen.
| Land / Stadt | Venue-Typ (typisch) | Zeitraum (erwartbar) | Kapazität (ca.) | Preisrange Tickets (ca.) |
|---|---|---|---|---|
| Deutschland / Berlin | Arena (Indoor) | Frühjahr oder Herbst 2026 | 8.000 – 12.000 | 70 – 130 € |
| Deutschland / Hamburg | Mehrzweckhalle | Frühjahr oder Herbst 2026 | 7.000 – 10.000 | 65 – 120 € |
| Deutschland / Köln / Düsseldorf | Arena | Frühjahr oder Herbst 2026 | 8.000 – 14.000 | 70 – 140 € |
| Deutschland / München | Arena | Frühjahr oder Herbst 2026 | 8.000 – 12.000 | 70 – 130 € |
| Deutschland / Stuttgart / Region | Halle / Arena | Frühjahr oder Herbst 2026 | 6.000 – 10.000 | 60 – 120 € |
| Schweiz / Zürich | Halle | nah an DE-Terminen | 5.000 – 8.000 | 75 – 150 € |
| Österreich / Wien | Halle | nah an DE-Terminen | 5.000 – 9.000 | 70 – 130 € |
| Europaweit üblich | Support-Act Slot | tourabhängig | – | oft lokale oder europäische Bands |
| Release-Fenster (Alben) | Studio / Digital | meist Q4 oder Q1 | – | Standard- bis Deluxe-Editionen |
| Charts (Deutschland, historische Peaks) | Alben | 80er bis heute | Top 10 – Top 40 | abhängig vom Release |
Noch einmal wichtig: Konkrete Daten, Cities und Hallen für Simple Minds 2026 musst du immer auf der offiziellen Seite und bei seriösen Ticketanbietern gegenchecken. Wenn erste Termine online sind, werden oft schnell Zusatzshows angehängt – besonders da, wo der Vorverkauf direkt explodiert.
Häufige Fragen zu Simple Minds
Damit du für die nächste Welle an News, Tour-Ankündigungen und Fan-Diskussionen gewappnet bist, findest du hier einen ausführlichen FAQ-Block rund um Simple Minds – mit Fokus auf das, was deutschsprachige Fans 2026 am meisten interessiert.
1. Werden Simple Minds 2026 in Deutschland touren?
Stand jetzt liegt noch keine vollständig bestätigte Deutschland-Tour für 2026 vor, aber mehrere Faktoren sprechen dafür, dass Termine sehr wahrscheinlich sind. Historisch haben Simple Minds bei nahezu jeder großen Europa-Runde auch deutsche Städte eingeplant, weil hier die Fanbasis stark ist und Arenen zuverlässig gefüllt werden. Dazu kommt: Die Band betont in Interviews immer wieder, wie viel ihnen der deutsche Markt bedeutet – sowohl wegen der langjährigen Treue der Fans als auch wegen der wichtigen Chart-Erfolge in der Vergangenheit.
Typischerweise werden zuerst einige Kerntermine (z.B. UK, Benelux, einzelne Südeuropa-Shows) announced, danach folgen Deutschland, Schweiz und Österreich. Wenn du also siehst, dass Simple Minds eine umfangreiche Europa-Tour ankündigen und Lücken im Routing bestehen, die perfekt für deutsche Hallen passen, kannst du davon ausgehen: Es wird intensiv an passenden Slots gearbeitet. Offizielle Gewissheit bekommst du aber erst über die Bandseite und die großen Ticketplattformen.
2. Welche Songs spielen Simple Minds fast immer live?
Einige Tracks sind so eng mit dem Live-Ruf der Band verknüpft, dass sie quasi Stammgäste in der Setlist sind. Dazu gehören vor allem:
- "Don't You (Forget About Me)"
- "Alive and Kicking"
- "Belfast Child"
- "Sanctify Yourself"
- "Promised You A Miracle"
- "New Gold Dream (81–82–83–84)"
- "Waterfront"
Diese Songs tauchten in den Setlists der letzten Jahre in unterschiedlichster Reihenfolge auf, aber kaum eine Show kam komplett ohne sie aus. Drumherum variiert die Band gern: Mal rutschen tiefergehende Fan-Favoriten rein, mal werden neuere Singles gepusht. Wenn du dich vorbereiten willst, lohnt sich ein Blick auf die Setlists der jeweils letzten Europa- oder UK-Shows, um ein Gefühl für die aktuelle Phase zu bekommen.
3. Wie früh sollte man Tickets für Simple Minds in Deutschland kaufen?
Das hängt stark von Stadt und Venue ab. In Metropolen wie Berlin, Hamburg, Köln oder München gilt: Wer eine bestimmte Kategorie (z.B. nahe Bühne, Front-of-Stage, besonders gute Sitzplätze) will, sollte möglichst beim offiziellen Pre-Sale oder direkt zum allgemeinen Verkaufsstart zuschlagen. In den letzten Tourzyklen waren diese Premium-Kontingente oft innerhalb weniger Stunden oder Tage vergriffen.
Für Standard-Sitz- oder Stehplätze hast du manchmal etwas mehr Zeit, aber auch hier gilt: Simple Minds ziehen quer durch die Generationen. Wenn parallel keine Konkurrenz-Großacts in derselben Stadt spielen, kann eine Show schnell an die Kapazitätsgrenze kommen. Besonders heikel sind Samstags- und Freitagsdaten sowie Termine in Ferienzeiträumen, weil hier viele Fans bereit sind, aus anderen Regionen anzureisen.
4. Wie hoch sind die Ticketpreise im Vergleich zu anderen Acts?
Im Vergleich zu vielen anderen großen 80er-/90er-Acts liegen Simple Minds in einem Bereich, den viele Fans als noch vertretbar empfinden. In vergangenen Touren bewegten sich Steh- und Sitzplätze in Deutschland oft irgendwo zwischen 60 und 120 Euro, je nach Halle, Kategorie und Stadt, Premium-Bereiche konnten etwas darüber liegen. Damit landen sie unter den absoluten Preis-Spitzenreitern, aber klar über kleineren Club-Acts oder jüngeren Bands mit weniger aufwändiger Produktion.
Für 2026 ist realistisch, dass die Preise wegen allgemeiner Kostensteigerungen leicht angezogen werden. Wie stark, hängt davon ab, wie groß das Produktionsteam ist, ob Videowände, besondere Lichtkonzepte oder aufwändige Bühnenbauten mit auf Tour gehen und welche Deals mit lokalen Veranstaltern geschlossen werden. Wenn dir das Budget wichtig ist, lohnt sich der frühe Check der offiziellen Ticketkategorien – manchmal gibt es auch leicht günstigere Bereiche, die von der Sicht her trotzdem völlig in Ordnung sind.
5. Lohnt sich ein Simple-Minds-Konzert auch, wenn man "nur" die großen Hits kennt?
Klare Antwort: ja. Viele Leute kommen wegen "Don't You (Forget About Me)" oder "Alive and Kicking" und verlassen die Halle mit einer deutlich längeren Favoritenliste. Die Band schafft es live, auch weniger bekannte Songs so zu inszenieren, dass du sie dir direkt danach in deine Playlist legen willst. Gerade die neueren Tracks profitieren davon, dass sie auf der Bühne roher und druckvoller wirken als in den Studio-Versionen.
Dazu kommt, dass die Show dramaturgisch oft so gebaut ist, dass die großen Hits als Anker dienen: Du wirst nie zu lange ohne Wiedererkennungs-Moment gelassen, gleichzeitig wirkt der Abend nicht wie eine Pflichtübung durch die ewigen Klassiker. Wenn du dich ein bisschen vorbereiten willst, hör dir vor dem Konzert eine Best-of-Compilation plus ein jüngeres Album der Band an – dann erkennst du live mehr, ohne dass die Show ihre Überraschungen verliert.
6. Wie hat sich der Sound von Simple Minds über die Jahre verändert?
Simple Minds sind nicht eine dieser Bands, die ihren 80er-Sound exakt eingefroren haben. In den frühen Jahren standen Post-Punk- und New-Wave-Einflüsse im Vordergrund, mit kantigen Gitarren und kühlen Synth-Flächen. In den großen 80ern wurde der Sound offener, hymnischer, mit deutlichen Stadion-Ambitionen. Spätere Phasen brachten mehr Rock-Elemente, experimentelle Ausflüge und immer wieder Neujustierungen in Produktion und Songwriting.
Live 2026 hörst du all diese Phasen, aber in einer Form, die auf die aktuelle Bühnen-Ästhetik abgestimmt ist. Ältere Songs bekommen teilweise modernere Drum-Sounds, Gitarren stehen oft etwas aggressiver im Mix, Vocals sind direkter gesetzt. Neue Tracks fügen sich dadurch besser ein, als man beim reinen Hören der Studioalben erwarten würde. Genau dieser hybride Sound macht die Shows auch für jüngere Gäste spannend, die sonst eher aktuelle Alternative- oder Indie-Acts feiern.
7. Welche Rolle spielt Deutschland für Simple Minds historisch?
Deutschland war für Simple Minds schon früh ein wichtiger Markt. Mehrere Alben liefen in den hiesigen Charts stark, Radiostationen spielten die Singles rauf und runter, und Live-Shows in der Bundesrepublik gehörten seit den 80ern zum Standard jeder größeren Tour. Viele Fans berichten, dass sie die Band zuerst über deutsche TV-Shows, Festivalübertragungen oder Radio-Specials entdeckt haben.
Auch deshalb kommt Jim Kerr in Ansagen immer wieder auf Deutschland zurück – mal mit kleinen Anekdoten, mal mit Danksagungen an die Treue über Jahrzehnte. Für die Band ist der deutschsprachige Raum mehr als nur ein Stop im Routing; er ist ein Beleg dafür, dass die Songs hier nicht nur als Retro-Soundtrack funktionieren, sondern immer noch aktiv gelebt werden. Aus Marketingsicht erklärt das, warum deutsche Termine bei Tourplanungen so weit oben auf der Liste stehen.
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