Simple, Minds

Simple Minds 2026: Comeback-Feeling & Tour-Hype

14.02.2026 - 09:59:34

Simple Minds sorgen 2026 wieder für Gänsehaut-Momente. Was Fans in Deutschland zur Tour, Setlist & Gerüchten wissen müssen.

Wenn in deinem Feed gerade überall Simple Minds auftauchen, bist du nicht allein. Die Schotten erleben gerade ihren nächsten Hype-Zyklus – zwischen Nostalgie, neuer Musik und immer heißeren Tour-Gerüchten für Europa und speziell Deutschland. Viele Fans refreshen inzwischen im Stundentakt die offizielle Tour-Seite, um bloß kein Datum zu verpassen.

Hier checkst du alle Simple-Minds-Tourdaten & Tickets direkt beim offiziellen Veranstalter

Ob du mit "Don’t You (Forget About Me)" aufgewachsen bist, deine Eltern dir "Alive and Kicking" ins Leben geshoutet haben oder du die Band erst über TikTok-Sounds entdeckst – 2026 könnte das Jahr werden, in dem du Simple Minds endlich (oder wieder) live siehst. Und genau darum geht es: Was ist gerade los, wie sehen die Shows aus, was denkt die Fan-Community – und lohnt sich der Stress um Tickets überhaupt?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Rund um Simple Minds überschlagen sich seit Monaten die Meldungen: neue Live-Termine, Festival-Bookings, Anniversary-Talks und dauernd die Frage, ob noch ein komplett neues Studioalbum ansteht. Offiziell läuft fast alles über die Tour-Sektion der Bandseite, wo nach und nach Europa-Dates aktualisiert werden. Genau dort tauchen in Wellen immer wieder Städte in Großbritannien, Frankreich, Skandinavien und regelmäßig auch Deutschland auf.

Für deutsche Fans ist besonders spannend, dass die Band seit Jahren konsequent den hiesigen Markt pflegt. In Gesprächen betonen Jim Kerr und Charlie Burchill regelmäßig, wie stark das Publikum hier reagiert. In Interviews wird Deutschland oft in einem Atemzug mit Italien und Frankreich genannt, wenn es um lauteste Chöre und die treuesten Tour-Besucher geht. Das erklärt, warum jede neue Europa-Runde fast automatisch mehrere Stops zwischen Hamburg und München einschließt.

In den letzten Tour-Zyklen haben Simple Minds ein klares Muster gefahren: erst ein größerer Block Indoor-Arenen im Frühjahr oder Herbst, später Festival-Gigs im Sommer. 2026 reiht sich aller Voraussicht nach genau dort ein. Du kannst also mit einer Mischung aus eigenständigen Headline-Shows in Arenen und prägnanten Festival-Slots rechnen. In UK und Italien waren zuletzt schon einige Dates deutlich früher ausverkauft als noch vor ein paar Jahren – ein Indiz, dass auch in Deutschland der Druck auf den Vorverkauf steigen wird.

Ein weiterer Faktor: Die Band positioniert sich schon länger bewusst als lebende Heritage-Instanz, aber ohne reine Oldie-Schiene. Das bedeutet: einerseits groß angelegte Tourneen mit Schwerpunkt auf den Klassikern der 80er-Jahre, andererseits immer wieder neue Songs im Gepäck. In Gesprächen mit britischen Medien wurde zuletzt angedeutet, dass im Studio weiter gearbeitet wird, auch wenn keine genauen Release-Termine öffentlich sind. Für Fans heißt das: Realistische Chance auf frische Songs in der Setlist, selbst wenn kein komplettes neues Album bis Tourstart draußen ist.

Warum ist das für Deutschland so wichtig? Weil die hiesige Fanbase extrem detailverliebt ist. In Foren und Social-Media-Kommentaren sieht man, wie deutsche Fans Song-bezogene Wünsche posten, B-Seiten diskutieren und komplette Bootleg-Setlists auseinandernehmen. Jede kleine Änderung im Live-Programm wird registriert. Wenn Simple Minds 2026 also wieder hier stoppen, werden gerade diese Nerd-Fans sofort vergleichen: Wie unterscheidet sich das von den letzten Arenatouren, welche Albumphasen werden betont, wie viele Songs vom neueren Material schaffen es in den Abend?

Auch wirtschaftlich ist Deutschland ein Kernland für die Band: stabile Ticketpreise, verlässliche Hallen-Infrastruktur und ein Publikum, das bereit ist, auch für Sitzplatz-Arenen gutes Geld zu zahlen, solange der Sound stimmt. Es ist kein Zufall, dass selbst Städte wie Leipzig, Mannheim oder Dortmund öfter im Routing auftauchen – dort sitzen genau die Fans, die bei jeder Runde wiederkommen.

Unterm Strich: Die Zeichen stehen klar auf weiterer Europa-Präsenz. Selbst wenn zum Zeitpunkt, an dem du das liest, noch nicht alle Deutschland-Daten gelistet sind, gilt: Augen auf der Tour-Seite lassen, lokale Ticketanbieter im Blick behalten – und im Zweifelsfall schnell handeln, sobald dein Wunschort aufpoppt.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Der Kern jeder Simple-Minds-Diskussion ist am Ende immer die gleiche Frage: Was spielen sie diesmal live? Wer sich die Setlists der letzten Tourjahre anschaut, kann ziemlich gut abschätzen, was 2026 abgeht. Die Shows funktionieren wie ein Spannungsbogen aus Mega-Hits, Fan-Favorites und ein paar Überraschungen, mit denen selbst langjährige Konzertgänger nicht immer rechnen.

Fakt ist: "Don’t You (Forget About Me)" ist nicht verhandelbar. Der Song ist der kollektive Gänsehaut-Moment, meistens im letzten Drittel der Show. Das Publikum übernimmt die „La-la-la“-Chöre inzwischen oft minutenlang, und Jim Kerr lässt den Saal fast komplett alleine singen. In Recaps berichten Fans regelmäßig davon, wie diese Passage eher einem Massenchor als einem normalen Rockkonzert ähnelt.

Genauso gesetzt sind "Alive and Kicking", "Promised You a Miracle", "Sanctify Yourself", "Someone Somewhere in Summertime", "Glittering Prize" und natürlich "Waterfront". Gerade "Waterfront" funktioniert live als massiver Opener oder als früher Höhepunkt: das dumpfe Bass-Riff, die wuchtigen Drums, dazu Kerrs Ansage – das schiebt die Halle in Sekunden nach vorne. Viele aktuelle Toursetlists zeigen, dass die Band gerne mit genau dieser Nummer eine Art Block markiert, in dem das Publikum endgültig von „aufwärmen“ zu „Abriss“ umschaltet.

Spannender wird es bei den tieferen Cuts: In den letzten Jahren tauchten immer wieder Perlen wie "New Gold Dream (81–82–83–84)", "Love Song", "The American" oder "See the Lights" auf. In Fankreisen kursiert die Hoffnung, dass 2026 wieder stärker auf die frühen, atmosphärisch-düsteren Platten Bezug genommen wird – also Material aus der „Sons and Fascination / Sister Feelings Call“-Phase oder auch "Empires and Dance". Je nach Abend bauen Simple Minds 1–3 solcher Songs ein, die Hardcore-Fans feiern, während Casual-Hörer sie oft erst nach dem Konzert googeln.

Dazu kommt das neuere Material: Songs aus den Alben der 2010er und 2020er wie "Broken Glass Park", "Magic", "Blindfolded" oder "Sense of Discovery". Live klingen diese Nummern deutlich roher und rockiger als auf Platte, was besonders Gen-Z-Fans anspricht, die weniger mit 80er-Pop, dafür mehr mit Alternative-Energie sozialisiert sind. In Reviews wird immer wieder betont, wie modern die Band mit kompletter Live-Besetzung klingt – keine altbackene Retro-Show, sondern eine erwachsene Rockproduktion mit klarer Kante.

Showtechnisch setzen Simple Minds auf eine Mischung aus klaren Visuals und Fokus auf die Band. Erwarte keine überladenen LED-Feuerwerke, sondern gezielt eingesetztes Licht, das die großen Refrains trägt. Gerade bei "New Gold Dream" oder "Belfast Child" arbeiten sie gerne mit Farbwechseln und dezenten Projektionen, die den Song emotional aufladen, ohne von der Musik abzulenken.

Die Stimmung in der Halle geht typischerweise in Wellen: Anfangs respektvoll-abwartend, spätestens nach den ersten zwei Klassikern komplett gelöst. In Deutschland ist auffällig, dass besonders in den Innenräumen (Stehplätze) Generationen wild durchmischt sind: Eltern mit Teenager-Kids, Millennial-Fans, die die Band über 80er-Playlists kennen, dazu die Veteran:innen, die schon in den 80ern dabei waren. Diese Mischung erzeugt eine spezielle Energie, weil die Hits gleich mehrere Lebensphasen gleichzeitig triggern.

Noch ein Pluspunkt: Simple Minds sind keine Band, die sich nach 80 Minuten verabschiedet. In den letzten Touren lagen die Shows oft zwischen 110 und 130 Minuten, inklusive Zugabenblock. Die Dramaturgie: ein intensiver Mittelteil mit einigen tieferen Cuts, dann im letzten Drittel ein „Greatest-Hits“-Feuerwerk, in dem kaum jemand noch stillsteht.

Support-Acts variierten je nach Land – von New-Wave-Kollegen bis hin zu jüngeren Künstler:innen. Für Deutschland kannst du mit soliden, aber nicht überdominanten Vorbands rechnen. Der Fokus liegt klar auf der Hauptshow, die den Abend trägt.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Kaum eine Band mit dieser Geschichte kommt an Fan-Theorien vorbei – und bei Simple Minds ist die Gerüchteküche 2026 richtig aktiv. In Kommentarspalten, Reddit-Threads und TikTok-Recaps tauchen immer wieder ähnliche Fragen auf: Kommt ein neues Album? Spielen sie endlich diese eine B-Seite? Und warum werden manche Songs seit Jahren ignoriert?

Ein Dauerbrenner: die Hoffnung auf eine noch stärkere "New Gold Dream"-Fokussierung. Viele Fans sehen diese Ära als kreativen Höhepunkt und wünschen sich komplette Blöcke aus Songs wie "Big Sleep", "King Is White and in the Crowd" oder "Hunter and the Hunted". In Fan-Diskussionen liest man immer wieder Wunsch-Setlists, die fast schon nerdige Detailtiefe haben – inklusive Reihenfolge, Übergängen und Lichtideen. Dass Simple Minds gelegentlich selten gespielte Titel auspacken, füttert diese Spekulationen natürlich noch mehr.

Ein anderer Strang dreht sich um neue Musik. Immer wieder kursieren Clips, in denen Fans mutmaßen, einen unbekannten Song im Soundcheck oder im Hintergrund eines Interviews gehört zu haben. Solange nichts Offizielles angekündigt ist, bleibt vieles Spekulation – aber die Band hat in den vergangenen Jahren klar gemacht, dass sie kreativ nicht aufhören will. Heißt: Es wirkt deutlich wahrscheinlicher, dass in den nächsten Jahren weitere neue Songs erscheinen, als dass Simple Minds sich still in den Backkatalog zurückziehen.

Und dann ist da das Thema Ticketpreise. Gerade auf TikTok und in deutschsprachigen Foren wird hitzig diskutiert, wie viel ein Abend mit Simple Minds 2026 kosten darf. Während Hardcore-Fans argumentieren, dass eine Band mit dieser Historie und Produktionsgröße nun mal in der Arena-Preisliga spielt, kritisieren andere, dass günstige Stehplatztickets immer seltener werden und Sitzplätze schnell in gehobene Preisregionen rutschen. In manchen Ländern eskalierte der Resale-Markt massiv, was deutsche Fans nervös macht – niemand hat Lust, auf den letzten Drücker das Doppelte hinzulegen.

Positiv fällt auf, dass besonders deutschsprachige Fans sich gegenseitig mit Tipps versorgen: Hinweise auf faire VVK-Zeiten, lokale Anbieter ohne überzogene Gebühren, oder wie man bei offiziellen Presales bessere Chancen auf gute Plätze hat. Diese Community-Mentalität sorgt dafür, dass der Frust über hohe Preise zumindest teilweise abgefedert wird – auch wenn klar ist, dass Konzerte auf diesem Level 2026 einfach nicht mehr billig sind.

Ein weiterer Dauer-Talk: mögliche Special Guests oder Co-Headliner bei Festivals. Die Kombi Simple Minds + andere 80er/90er-Größen ist immer wieder Thema, weil viele sich ein kompaktes Nostalgie-Paket wünschen. Gleichzeitig gibt es Stimmen, die lieber sehen wollen, dass die Band mit jüngeren Acts auftritt, um eine Brücke zu neuen Generationen zu schlagen. Gerade im Indie- und Synth-Bereich gibt es etliche Künstler:innen, die öffentlich zugeben, von Simple Minds beeinflusst zu sein – Stoff genug für spannende Co-Billings.

Natürlich darf auch die klassische „Letzte Tour?“-Frage nicht fehlen. Immer wenn Bands mit langer Karriere ankündigen, „es etwas ruhiger angehen“ zu wollen, interpretieren viele Fans das gleich als Abschied. Im Fall von Simple Minds wirkt das aktuell verfrüht: Die Energie der jüngsten Liveshows, die solide Stimme von Jim Kerr und die offensichtliche Spielfreude sprechen eher für ein „Wir machen weiter, solange es Sinn ergibt“ als für eine dramatische Abschieds-Storyline. Trotzdem planen viele langjährige Fans ihre Tourstopps inzwischen vorsichtiger – nach dem Motto: lieber einmal mehr hingehen, bevor es irgendwann wirklich vorbei ist.

Alle Daten auf einen Blick

Die konkreten Termine und Fakten ändern sich naturgemäß ständig, weil neue Shows nachrücken oder verlegt werden können. Grundsätzlich lohnt sich ein regelmäßiger Check der offiziellen Seite. Zur Orientierung findest du hier eine beispielhafte Datensammlung, wie ein Simple-Minds-Jahr mit Fokus auf Deutschland und Europa aussehen kann:

DatumStadtLandVenueFormat
Frühjahr 2026 (voraussichtlich)BerlinDeutschlandArena / MehrzweckhalleHeadline-Show
Frühjahr 2026 (voraussichtlich)HamburgDeutschlandArena / HalleHeadline-Show
Frühjahr/Sommer 2026 (voraussichtlich)MünchenDeutschlandOlympiahalle / große ArenaHeadline-Show
Frühjahr/Sommer 2026 (voraussichtlich)Köln / DüsseldorfDeutschlandLanxess Arena / ISS Dome o.ä.Headline-Show
Sommer 2026 (voraussichtlich)Mehrere StädteDeutschlandOpen-Air-Gelände, FestivalsFestival-Slots
LaufendUK, Italien, Frankreich, SkandinavienEuropaDiverse Arenen & FestivalsEuropa-Tour
tbaMögliche neue Releases / Singles

Wichtig: Die Tabelle zeigt eine strukturierte Übersicht, ersetzt aber keinen Blick auf die offizielle Tourseite. Termine können verschoben, ergänzt oder ausverkauft sein, bevor sie überhaupt breiter in den Medien auftauchen.

Häufige Fragen zu Simple Minds

Um dir den Überblick zu erleichtern, haben wir dir die häufigsten Fragen aus der Community rund um Simple Minds gesammelt und ausführlich beantwortet.

1. Wie komme ich am sichersten an Tickets für Simple Minds in Deutschland?

Der wichtigste Schritt ist immer: check zuerst die offiziellen Kanäle. Die Tourdaten und Ticketlinks werden in der Regel auf der Bandseite gebündelt. Von dort aus wirst du zu offiziellen Vorverkaufsplattformen weitergeleitet. Vermeide es, sofort auf dubiose Resale-Seiten auszuweichen, nur weil auf Social Media Panik gemacht wird. Oft werden zusätzliche Kontingente freigeschaltet oder es gibt lokale Anbieter, die erst später in den Verkauf gehen.

Lege dir – wenn möglich – vorab Accounts bei großen Ticketportalen an, damit du beim Start des Vorverkaufs keine Zeit mit Registrierung verschwendest. Wenn du flexibel bist, schau dir auch alternative Städte an: Manchmal ist Berlin innerhalb von Stunden fast leergekauft, während Hamburg oder Leipzig noch gute Plätze haben. Und: Wenn du nur Stehplätze willst, lohnt sich Geduld – gerade dort werden öfter Restkontingente kurz vor dem Konzert wieder freigegeben.

2. Wie lange dauert ein Simple-Minds-Konzert und was ist der beste Platz?

Die meisten aktuellen Shows liegen bei knapp zwei Stunden reine Spielzeit, je nach Abend etwas mehr oder weniger. Dazu kommen Vorband und Umbaupausen. Plane also locker drei bis dreieinhalb Stunden für den kompletten Abend ein. Wo du stehen oder sitzen solltest, hängt stark von deinem Typ ab: Willst du maximalen Sound und Überblick, sind Plätze im hinteren Mittelrang oft ideal. Stehst du auf unmittelbare Energie, sind Front-of-Stage-Bereiche (wenn angeboten) oder frühes Anstehen im Innenraum dein Ding.

Viele Fans berichten, dass Simple Minds sehr „hallenfreundlich“ gemischt sind – auch weiter hinten und oben klingt es meist klar, wenn die Venue akustisch nicht komplett schwierig ist. Wenn du kleiner bist und ungern in Menschenmassen untergehst, sind seitliche Ränge manchmal besser als mittiger Innenraum. In Open-Air-Situationen lohnt sich ein Platz leicht versetzt zur Bühne, um Sound und Sicht zu kombinieren.

3. Spielen Simple Minds wirklich alle großen Hits?

Die kurze Antwort: fast alle – aber nie komplett gleich. "Don’t You (Forget About Me)", "Alive and Kicking" und "Waterfront" sind praktisch gesetzt. Auch "Promised You a Miracle" und "Someone Somewhere in Summertime" tauchen in den letzten Jahren so regelmäßig auf, dass du sie mit hoher Wahrscheinlichkeit hören wirst. Bei anderen Fan-Favorites hängt es stärker von der konkreten Tourphase ab.

Die Band versucht, die Setlist pro Zyklus sinnvoll zu kuratieren, anstatt einfach stumpf 25 Singles hintereinander zu spielen. Das bedeutet: einzelne Hits können zugunsten eines tieferen Albumtracks rausfallen. Wenn du eine ganz bestimmte Nummer unbedingt live erleben willst, lohnt sich vorab ein Blick auf aktuelle Setlists aus anderen Städten. Damit bekommst du ein realistisches Bild, was dich erwartet – und kannst im Zweifel lieber zwei Shows mitnehmen.

4. Lohnt sich Simple Minds auch, wenn ich keine Hardcore-80er-Person bin?

Definitiv. Viele jüngere Fans kommen nicht wegen der Chartgeschichte, sondern weil sie live positiv überrascht wurden. Der Sound der Band 2026 ist nicht einfach nostalgischer Synthpop, sondern eine dichte Rockproduktion mit starken Gitarren, druckvollem Schlagzeug und prägnanten Keys. Die Arrangements der Klassiker wurden im Laufe der Jahre immer wieder angepasst, sodass sie heute deutlich moderner und kraftvoller wirken als auf den Originalaufnahmen.

Außerdem mischt die Setlist auch neuere Songs unter, die stilistisch näher an aktuellem Alternative und Indie liegen. Wenn du generell auf große Refrains, klare Hooks und emotionale Momente stehst, wirst du dich schnell reinfinden – selbst wenn du vorher nur zwei, drei Hits bewusst kanntest.

5. Wie steht es 2026 um die Stimme von Jim Kerr?

Natürlich lässt sich die Zeit nicht komplett aushebeln, aber unter dem Strich ist Jim Kerrs Stimme erstaunlich stabil. Live-Aufnahmen der letzten Jahre zeigen, dass er sich sehr bewusst einteilt und die Tonarten hier und da subtil angepasst wurden, damit Songs authentisch klingen, ohne zu forciert zu wirken. Viele Fans heben hervor, dass seine Phrasierung heute reifer und kontrollierter wirkt als in den frühen 80ern, ohne die Energie verloren zu haben.

Wichtig ist auch das Zusammenspiel mit der Band: Die Backing-Vocals, Keyboard-Flächen und Gitarren-Linien stützen die Vocals gezielt, sodass die großen Refrains im Kollektiv getragen werden. Dadurch entstehen die berühmten Mitsing-Momente, ohne dass die Leadstimme alleine alles schultern muss. Wenn du dir unsicher bist, zieh dir aktuelle Liveclips aus den letzten ein, zwei Jahren rein – dann weißt du ziemlich genau, was dich 2026 erwartet.

6. Wie unterscheiden sich Arena- und Festivalshows von Simple Minds?

In Arenen haben Simple Minds die volle Kontrolle: Licht, Setlänge, Dramaturgie, Soundcheck-Dauer – alles auf die eigene Show zugeschnitten. Du bekommst in der Regel das längere Set mit mehr Raum für ruhige Momente, längere Intros und gelegentliche Song-Überraschungen. Wenn du tiefer in den Kosmos der Band einsteigen willst, sind diese Abende die erste Wahl.

Auf Festivals ist der Slot meistens kürzer und stärker auf Wirkung getrimmt. Die Band packt einen Hit nach dem anderen aus, weil viele Leute im Publikum sie vielleicht nur aus dem Radio kennen. Dadurch fühlt sich das Set oft wie ein sehr kompaktes Best-of an. Die Energie ist hoch, aber es bleibt weniger Zeit für Experimente. Soundtechnisch hängt viel vom Festival ab: Manche Bühnen sind perfekt eingerichtet, andere kämpfen mit Wind, kurzer Umbauzeit und engem Zeitplan. Wenn du Simple Minds zum ersten Mal sehen willst, kann ein Festival allerdings ein guter Einstieg sein – und danach kannst du immer noch auf eine Arenatour upgraden.

7. Welche Rolle spielt Deutschland generell für Simple Minds?

Deutschland ist für Simple Minds seit Jahrzehnten ein Schlüsselmarkt – sowohl was Touren als auch was die Wahrnehmung ihrer Musik angeht. Viele Alben haben hier solide Chartplatzierungen erreicht, und immer wieder tauchen ihre Songs in deutschen Radiospecials, 80er-Partys und Streaming-Playlists auf. In Interviews erzählen die Bandmitglieder gerne von frühen Clubshows in Deutschland, bei denen Songs getestet wurden, bevor sie international durchstarteten.

Live profitieren sie davon, dass das Publikum hier detailverliebter ist als in vielen anderen Ländern. Es wird nicht nur zu den Hits gefeiert, sondern auch bei älteren Albumtracks aufmerksam zugehört. Das sorgt dafür, dass Simple Minds Deutschland immer wieder relativ umfangreich in ihre Routen einbauen – mit mehr als nur einem oder zwei symbolischen Gigs. Kurz gesagt: Wenn irgendwo in Europa die Chance hoch ist, die Band regelmäßig in guten Hallen zu sehen, dann hier.


Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen. Jetzt kostenlos anmelden

@ ad-hoc-news.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.