Silber, Preis

Silber Preis: Auf Glücksreise!

07.01.2026 - 08:27:32

Chinas Exportverbot verschärft die Knappheit am Silbermarkt. Die Bank of America prognostiziert ein Preispotenzial bis 309 US-Dollar, während die Industrie bereits auf Alternativen umstellt.

Ein neuer Handelskonflikt in Fernost bedroht die globalen Lieferketten und könnte Silber endgültig in neue Dimensionen katapultieren. Während China den Export wichtiger Güter stoppt, reagieren Analysten mit extremen Kurszielen auf die sich zuspitzende Knappheit. Ist die aktuelle Rallye nur der Anfang einer historischen Neubewertung?

  • Handelskrieg: Chinas Exportverbot schürt Angst vor Versorgungsengpässen.
  • Analysten-Prognose: Bank of America sieht Potenzial bis 309 US-Dollar.
  • Industrie-Reaktion: Solar-Hersteller müssen Fertigung wegen hoher Kosten umstellen.

China verschärft die Angebotssorgen

Zusätzlich zur bestehenden Südamerika-Krise belastet eine Eskalation zwischen China und Japan den Rohstoffsektor. Peking verhängte am 06. Januar ein sofortiges Exportverbot für Dual-Use-Güter nach Japan – eine direkte Folge der politischen Spannungen um Taiwan. Für den Silbermarkt ist dies ein kritisches Signal.

Da Silber essenziell für die Industrie ist, wirkt sich jede Störung im asiatischen Raum, dem Zentrum der Elektronik- und Solarproduktion, unmittelbar auf die Preisbildung aus. Marktteilnehmer befürchten nun eine konkrete Verknappung von Technologiemetallen, was die ohnehin angespannte Angebotssituation weiter verschärft.

Bank of America mit massiver Prognose

Die großen US-Banken passen ihre Modelle der neuen Realität an. Besonders offensiv positioniert sich die Bank of America: Basierend auf dem historischen Gold-Silber-Verhältnis prognostizieren die Analysten ein Preispotenzial zwischen 135 und 309 US-Dollar pro Unze.

Diese Einschätzung stützt sich auf fundamentale Daten:
* Bewertungslücke: Das Gold-Silber-Verhältnis liegt bei etwa 59:1. Historische Tiefststände von 14:1 oder 32:1 suggerieren erheblichen Nachholbedarf für Silber.
* Produktionsdefizit: Die Minenproduktion kann mit der explodierenden Nachfrage kaum Schritt halten.
* Investment: Physisches Silber und ETFs verzeichnen weiterhin starke Zuflüsse.

Solar-Giganten unter Zugzwang

Dass die Knappheit real ist, zeigt die Reaktion der Industrie. Der chinesische Solarmodul-Hersteller Longi kündigte an, ab dem zweiten Quartal 2026 verstärkt auf kupfermetallisierte Zellen zu setzen. Dieser strategische Schwenk ist eine direkte Flucht vor den rekordhohen Silberkosten.

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Experten schätzen, dass der Photovoltaik-Sektor bis 2030 zwischen 29 % und 41 % des globalen Silberangebots absorbieren könnte. Wenn Marktführer ihre Produktionstechnologie anpassen müssen, bestätigt dies die physische Enge am Markt und untermauert einen festen Boden für das Preisniveau.

Rekordjagd im Chart

Die fundamentalen Treiber spiegeln sich eindrucksvoll in der Kursentwicklung wider. Silber schloss gestern bei 81,22 US-Dollar und notiert damit in direkter Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch von 81,66 US-Dollar, das erst Ende Dezember markiert wurde.

Mit einem Anstieg von über 38 % allein in den letzten 30 Tagen zeigt das Momentum klar nach oben. Der minimale Abstand von nur 0,54 % zum Rekordhoch deutet darauf hin, dass die Bullen das Zepter fest in der Hand halten. Sollte der Ausbruch über das Allzeithoch gelingen und sich die geopolitische Lage nicht entspannen, rückt die psychologische Marke von 100 US-Dollar als nächstes Etappenziel in den Fokus.

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