Silber: Absturz unter 70 Dollar!
20.03.2026 - 01:16:41 | boerse-global.deSeit dem Rekordhoch von gut 121 US-Dollar Ende Januar hat sich das Umfeld am Edelmetallmarkt massiv gedreht. Mit dem Rutsch unter die psychologisch wichtige Marke von 70 US-Dollar verzeichnet Silber nun einen Wertverlust von über 45 Prozent. Auslöser für die jüngste Stopp-Loss-Welle am Donnerstag ist eine Kombination aus geldpolitischer Härte, geopolitischen Spannungen und einer schwindenden Industrienachfrage.
Zinswende lässt auf sich warten
Hauptverantwortlich für den anhaltenden Abgabedruck ist die US-Notenbank. Entgegen früheren Markterwartungen von zwei Zinssenkungen im Jahr 2026 signalisiert die Fed aktuell nur noch einen einzigen Schritt nach unten. Diese geldpolitische Strenge treibt die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen auf 4,289 Prozent.
Da Marktteilnehmer eine erste Zinssenkung mittlerweile erst für die erste Jahreshälfte 2027 einpreisen, verliert das zinslose Edelmetall im Vergleich zu festverzinslichen Anlagen deutlich an Attraktivität. Ein parallel erstarkender US-Dollar verteuert Silber zudem für internationale Käufer und dämpft die Nachfrage zusätzlich.
Ölpreisschock trifft schwächelnde Industrie
Erschwerend kommt die geopolitische Lage im Nahen Osten hinzu. Angriffe auf Energieinfrastrukturen in Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten ließen den Preis für Brent-Öl zeitweise auf über 119 US-Dollar pro Barrel springen, bevor er sich knapp über 108 US-Dollar einpendelte. Dieser Energieschock schürt neue Inflationsängste und beraubt die Zentralbanken ihres Spielraums für eine lockerere Geldpolitik. Obwohl Silber oft als sicherer Hafen gilt, dominieren derzeit diese makroökonomischen Bremsklötze.
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Gleichzeitig bröckelt die fundamentale Unterstützung aus der Industrie. Wichtige Abnehmersektoren wie die Photovoltaik- und Gesundheitsbranche zeigen eine nachlassende Dynamik. Während Produzenten wie First Majestic Silver ihr Angebot zuletzt mit 3,9 Millionen Unzen pro Quartal konstant hielten, trifft diese Menge nun auf eine physische Nachfrage, die kurzfristig hinter den Erwartungen zurückbleibt.
Charttechnisch hat sich die Lage durch den Fall unter die 70-Dollar-Marke und die darauffolgenden automatischen Verkäufe spürbar eingetrübt. Marktbeobachter fokussieren sich nun auf die 100-Tage-Linie als nächste relevante Unterstützungszone. Solange die hohen Energiepreise das Inflationsrisiko befeuern und die Fed ihren restriktiven Kurs beibehält, müssen sich Anleger auf eine anhaltend hohe Volatilität bei dem Edelmetall einstellen.
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