Siemens MRT: Neue MAGNETOM Free.Max ermöglicht offenes Design bei höchster Feldstärke
21.04.2026 - 06:32:34 | ad-hoc-news.deSiemens Healthineers hat kürzlich den MAGNETOM Free.Max vorgestellt. Dieses MRT-Gerät mit 0,55 Tesla Feldstärke kombiniert offene Bauweise mit der Bildqualität höherfeldstarker Systeme. Der aktuelle Anlass ist die Markteinführung, die auf den steigenden Bedarf an zugänglicheren MRT-Systemen reagiert, insbesondere in Zeiten zunehmender Adipositas-Raten.
Warum jetzt relevant?
Der Markt für MRT-Geräte wächst durch demografische Veränderungen. In Deutschland und anderen europäischen Ländern steigt der Anteil übergewichtiger Patienten, was konventionelle enge Röhren-MRTs problematisch macht. Der MAGNETOM Free.Max adressiert dies mit einem offenen Design und größerem Bördelraum von 60 cm Durchmesser. Kliniken können so mehr Patienten bedienen, ohne auf Bildqualität zu verzichten. Die Vorstellung erfolgte auf der RSNA 2023 und ist seit 2024 verfügbar.
Technische Kernmerkmale
Das Gerät nutzt eine Feldstärke von 0,55 Tesla, die für Whole-Body-Untersuchungen ausreicht. Es bietet eine Homogenität vergleichbar mit 1,5-Tesla-Systemen dank Air-Core-Technologie. Die offene Konstruktion erlaubt Untersuchungen bei Patienten bis 250 kg Gewicht und 2 m Körpergröße. Dot-Engine-Software automatisiert Sequenzen für konsistente Ergebnisse. Installation ist raumsparend mit niedriger Fringing-Feld.
Für wen besonders interessant?
Kliniken und Praxen mit hohem Anteil an Kindern, Klauenphobikern oder adipösen Patienten profitieren am meisten. Das offene Design reduziert Angst und Bewegung, was die Bildqualität verbessert. Radiologen in ambulanten Zentren schätzen die hohe Durchsatzrate durch kurze Untersuchungszeiten. Größere Bore ermöglicht Mammographie und MSK-Untersuchungen ohne Kompromisse.
Für wen eher weniger geeignet?
Einrichtungen mit Fokus auf hochauflösende Neuro- oder Kardio-Diagnostik bevorzugen 3-Tesla-Systeme wie den Siemens MAGNETOM Vida. Die 0,55-Tesla-Feldstärke reicht nicht für alle anspruchsvollen Anwendungen. Universitätskliniken mit bestehenden High-End-Systemen sehen weniger Bedarf, da Investitionen in Ergänzungssysteme priorisiert werden.
Stärken und Grenzen
Stärken umfassen Patientenkomfort, einfache Installation ohne umfangreiche Abschirmung und Kosteneffizienz im Betrieb. Die Bildqualität ist für 80-90% der Routineuntersuchungen ausreichend. Grenzen liegen bei zeitintensiven Sequenzen für feine Strukturen; hier sind höhere Feldstärken überlegen. Wartungskosten sind niedriger als bei supraleitenden Magneten.
Einordnung im Wettbewerb
Im Vergleich zu Philips BlueSeal (1,5 T, geschlossen) bietet Siemens mehr Komfort bei geringerer Feldstärke. GE Healthcare's Optima MR450w zielt ähnlich auf breiten Bore ab, bleibt aber bei 1,5 T. Low-Field-Alternativen wie Hyperfine Swoop (0,064 T, portabel) eignen sich nur für Basisdiagnostik. Der MAGNETOM Free.Max positioniert sich als Brücke zwischen Low- und High-Field.
Markt- und Verfügbarkeitskontext
Siemens Healthineers dominiert den MRT-Markt mit über 30% Anteil (basierend auf Unternehmensangaben). Der Free.Max ist in Europa und USA verfügbar, Preise starten ab ca. 1,5 Mio. Euro (Schätzungen aus Branchenquellen). Finanzierungsoptionen über Leasing sind üblich.
Herstellerhintergrund
Siemens Healthineers ist Spezialist für Bildgebung mit Fokus auf Innovationen wie BioMatrix-Technologie. Das Unternehmen investiert jährlich Milliarden in R&D.
Aktienbezug
Siemens Healthineers (ISIN: DE000SHL1006) profitiert von Wachstum im Diagnostiksegment. Neue Produkte wie Free.Max stärken die Position im expandierenden Low-to-Mid-Field-Markt.
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