Siemens, Mega-Montagehalle

Siemens mietet Mega-Montagehalle im Duisburger Hafen

11.03.2026 - 07:52:02 | boerse-global.de

Siemens Mobility baut seine Fertigungskapazitäten für Züge wie den ICE im Ruhrgebiet massiv aus. Die neue Halle mit Schienenanschluss soll Ende 2026 fertig sein und die Produktion ab 2027 unterstützen.

Siemens mietet Mega-Montagehalle im Duisburger Hafen - Foto: über boerse-global.de
Siemens mietet Mega-Montagehalle im Duisburger Hafen - Foto: über boerse-global.de

Siemens Mobility baut seine Zugproduktion im Ruhrgebiet massiv aus. Der Technologiekonzern hat eine neue, fast 20.000 Quadratmeter große Montagehalle im Duisburger Hafen langfristig angemietet. Der offizielle Spatenstich für das über 25 Millionen Euro teure Projekt fand am 10. März statt.

Die Halle auf dem logport-I-Areal in Rheinhausen ersetzt historische Gebäude aus den 1930er-Jahren. Sie soll bereits Ende 2026 fertiggestellt sein. Ab Anfang 2027 will Siemens Mobility hier die Fertigungskapazitäten für moderne Züge, darunter den ICE, erweitern. Die Nähe zum Hauptwerk in Krefeld war ein entscheidender Standortfaktor.

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Direkter Schienenanschluss als Game-Changer

Ein zentraler Vorteil des neuen Standorts ist die perfekte logistische Anbindung. Die Halle erhält einen direkten Anschluss an das Gleisnetz der Duisburger Hafen AG (duisport). Schwere Komponenten und fertige Zugmodule können so nahtlos per Bahn transportiert werden.

Experten sehen darin eine enorme Effizienzsteigerung. Die Anlage dient als strategische Unterstützung für die wichtigen Siemens-Werke in Krefeld und Neuss. Damit festigt die Region ihre Rolle als Drehkreuz für zukunftsweisende Bahntechnologie.

Vom Logistik- zum Industrie-Partner

Für den Duisburger Hafen ist das Projekt ein strategiccher Paukenschlag. „Wir positionieren uns gezielt als Partner für wertschöpfende Industrie“, betonte duisport-Chef Markus Bangen beim Spatenstich. Es geht nicht mehr nur um reine Logistik, sondern um hochwertige Produktion.

Oberbürgermeister Sören Link wertet das langfristige Engagement von Siemens als Beleg für die Attraktivität Duisburgs. Die Entscheidung für eine Produktionsstätte schaffe hochwertige Arbeitsplätze und stärke die industrielle Basis der gesamten Rhein-Ruhr-Region.

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Nachhaltigkeit steht auf dem Dach

Der Neubau setzt auch ökologisch Maßstäbe. Auf dem Dach der Halle ist eine großflächige Photovoltaik-Anlage geplant. Sie soll einen Teil des Energiebedarfs direkt aus erneuerbaren Quellen decken.

Der Abriss der alten „Längshallen“ und der Bau der modernen Anlage sind ein Musterbeispiel für die Revitalisierung von Industriebrachen. Für Duisburg ist es ein weiterer Schritt im erfolgreichen Strukturwandel von der Schwerindustrie zur Hightech-Region.

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