Siemens Aktie: Rückkaufprogramm läuft
23.02.2026 - 22:30:01 | boerse-global.deSiemens kauft weiter eigene Aktien zurück – konsequent und in großem Stil. Allein in der vergangenen Woche erwarb der Münchner Technologiekonzern rund 355.000 eigene Papiere über Xetra. Seit Start des Programms im Februar 2024 summiert sich das Volumen auf knapp 22 Millionen Aktien. Die Rückkäufe erfolgen in einer Phase operativer Stärke: Nach überzeugenden Quartalszahlen hat Siemens seine Jahresprognose angehoben.
355.000 Aktien in fünf Handelstagen
Laut Pflichtmitteilung vom 23. Februar 2026 erwarb Siemens zwischen dem 16. und 22. Februar insgesamt 354.983 Aktien. Die gewichteten Durchschnittspreise schwankten dabei zwischen rund 234 und 245 Euro – ein Hinweis auf die volatile Marktphase. Der größte Einzeltag war der 19. Februar mit über 78.000 zurückgekauften Papieren.
Das im November 2023 angekündigte Rückkaufprogramm umfasst ein Volumen von bis zu 6 Milliarden Euro über maximal fünf Jahre. Bei einem Gesamtkapital von 800 Millionen Aktien hat Siemens damit bereits einen spürbaren Anteil vom Markt genommen. Zum Vergleich: In den ersten beiden Februarwochen 2026 lagen die gezahlten Preise im Schnitt noch bei 250 Euro – die jüngsten Rückkäufe erfolgten somit teilweise günstiger.
Starkes Quartal als Rückenwind
Die Rückkäufe fallen zeitlich mit erfreulichen Geschäftszahlen zusammen. Mitte Februar legte Siemens Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor, die über den Erwartungen lagen. Der Auftragseingang kletterte auf vergleichbarer Basis um 10 Prozent auf 21,4 Milliarden Euro, der Umsatz legte um 8 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis im Industriegeschäft stieg um 15 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro bei einer Marge von 15,6 Prozent.
Besonders bemerkenswert: Das Ergebnis je Aktie (EPS pre PPA) erreichte 2,80 Euro – deutlich über den bereinigten 2,22 Euro des Vorjahresquartals. Siemens hob daraufhin die EPS-Prognose für das Gesamtjahr von 10,40 bis 11,00 Euro auf 10,70 bis 11,10 Euro an. Der Auftragsbestand markierte mit 120 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert.
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Rechenzentren treiben Wachstum
CEO Roland Busch identifizierte das Rechenzentrumsgeschäft als zentralen Wachstumstreiber. Der Umsatz in diesem Segment sei im Quartal um mehr als ein Drittel gestiegen, getrieben durch die stark gestiegene Nachfrage nach KI-getriebener Infrastruktur. Siemens arbeite intensiv daran, industrielle KI-Lösungen gemeinsam mit Partnern zu skalieren und tief in Produkte sowie Betriebsabläufe zu integrieren.
Parallel arbeitet der Konzern an der geplanten Entkonsolidierung seiner 67-prozentigen Beteiligung an Siemens Healthineers. 30 Prozent der Healthineers-Aktien sollen per Abspaltung direkt an die Siemens-Aktionäre übertragen werden. Weitere Details dazu sind laut Unternehmensangaben Anfang des zweiten Quartals 2026 zu erwarten. Die Hauptversammlung Mitte Februar stimmte zudem über eine Dividende von 5,35 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 ab. Am 13. Mai folgen die nächsten Quartalszahlen.
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