Shenshu: TCM-Punkt Blase 23 lindert chronische Rückenschmerzen
08.02.2026 - 16:52:12Der Akupressur-Punkt Shenshu gilt in der Traditionellen Chinesischen Medizin als Schlüssel zur Stärkung des unteren Rückens. Neue Studien zur Akupunktur untermauern seine Wirksamkeit – und machen ihn zur vielversprechenden Selbsthilfe-Option für Millionen Betroffene.
Rückenschmerzen sind eine globale Volkskrankheit. Während die Schulmedizin auf Medikamente und Physiotherapie setzt, suchen immer mehr Patienten nach nebenwirkungsarmen Alternativen. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bietet einen solchen Ansatz. Im Zentrum ihrer Behandlung für den unteren Rücken steht der Punkt Blase 23, Shenshu. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Akupunktur stützen seine Bedeutung und machen Akupressur zur praktikablen Selbsthilfe-Methode.
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Was ist der Shenshu-Punkt?
Shenshu liegt auf dem Blasenmeridian, der beidseitig der Wirbelsäule verläuft. Sein Name bedeutet übersetzt „Transportpunkt der Niere“. Lokalisiert wird er etwa zwei Fingerbreit seitlich des zweiten Lendenwirbels. In der TCM-Lehre ist er eng mit dem Nieren-Funktionskreis verbunden. Seine Stimulation soll die Nierenenergie (Qi) tonisieren, den unteren Rücken stärken und das Urogenitalsystem regulieren.
Warum ist das relevant? Die TCM betrachtet den unteren Rücken als „Haus der Nieren“. Diese gelten als Wurzel der Lebensessenz und sind für die Stärke von Knochen und Lendenwirbelsäule verantwortlich. Ein Mangel an Nierenenergie – oft durch Stress oder Alterung bedingt – äußert sich typischerweise in chronischen, dumpfen Schmerzen. Shenshu soll hier ansetzen und die zugrundeliegende energetische Schwäche beheben.
Wissenschaft bestätigt den Ansatz
Große Studien, die sich ausschließlich auf die Akupressur von Blase 23 konzentrieren, sind zwar rar. Doch die Evidenz für verwandte Methoden wächst. Eine Ende 2025 veröffentlichte, randomisierte klinische Studie zeigte: Akupunktur linderte chronische Rückenschmerzen bei älteren Erwachsenen signifikant besser als die Standardversorgung. Die Effekte hielten teilweise über ein Jahr an.
Dies legt nahe, dass die gezielte Stimulation von Schlüsselpunkten wie Shenshu ein wirksamer Mechanismus ist. Frühere Forschungen bestätigten bereits, dass Akupressur als Selbstbehandlung bei chronischen Schmerzzuständen wie Arthritis helfen kann. Die Wissenschaft beginnt also, die jahrtausendealte Praxis zu untermauern.
So wenden Sie Shenshu selbst an
Die Akupressur von Blase 23 ist einfach in den Alltag zu integrieren. So finden und stimulieren Sie den Punkt:
1. Legen Sie die Hände auf die Taille, die Daumen zeigen nach hinten zur Wirbelsäule.
2. Die Daumenspitzen liegen nun etwa zwei Fingerbreit seitlich des zweiten Lendenwirbels – das ist Shenshu.
3. Üben Sie mit den Daumen oder Fingerknöcheln einen festen, aber angenehmen Druck aus.
4. Halten Sie den Druck für ein bis drei Minuten und atmen Sie dabei tief und ruhig.
Alternativ können Sie sich auf den Rücken legen und zwei Tennisbälle unter die Punkte platzieren. Die Anwendung kann täglich wiederholt werden, um die Lendenwirbelsäule zu entspannen. Wichtig: Bei akuten Verletzungen oder starken Schmerzen sollte stets ein Arzt konsultiert werden.
Integrative Medizin gewinnt an Bedeutung
Das wachsende Interesse an Akupressur spiegelt einen Trend wider: die integrative Schmerztherapie. Angesichts der Risiken langfristiger Schmerzmittel-Einnahme suchen Patienten und Ärzte nach sicheren Komplementärverfahren. Die TCM bietet einen ganzheitlichen Ansatz, der nicht nur Symptome, sondern auch energetische Ursachen adressiert.
Die Stimulation von Shenshu befähigt Patienten, aktiv an ihrer Gesundheit mitzuwirken. Dieser Ansatz, der Schulmedizin und traditionelle Weisheit kombiniert, wird in der modernen Schmerzbehandlung immer relevanter. Könnte Akupressur damit künftig zum Standard in der Physiotherapie und Rückenschulung gehören? Die Entwicklung deutet darauf hin.
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