Shell Aktie: Milliardeninvestition in Brasilien
25.02.2026 - 03:57:02 | boerse-global.deShell verhandelt über eine Kapitalspritze für sein brasilianisches Joint Venture Raízen SA – und könnte dafür bis zu 3,5 Milliarden Reais aufbringen. Parallel dazu rechnen Analysten mit einem deutlich reduzierten Aktienrückkaufprogramm. Der Grund: Der Ölpreis macht den Konzernen zu schaffen.
Raízen braucht frisches Kapital
Gemeinsam mit seinem Partner Cosan SA diskutiert Shell eine Kapitalerhöhung für das Kraftstoffvertriebsunternehmen Raízen. Das Volumen soll zwischen 3 und 5 Milliarden Reais liegen, Shells Anteil daran würde sich auf 1,5 bis 3,5 Milliarden Reais belaufen. Zusätzlich steigt die brasilianische Investmentbank BTG Pactual mit rund 5,5 Milliarden Reais (etwa 1,05 Milliarden US-Dollar) bei dem Unternehmen ein. Den finalen Plan wollen die Beteiligten noch diese Woche den Gläubigern vorlegen.
Die Investition zeigt: Shell hält am strategisch wichtigen brasilianischen Markt fest, muss dafür aber tiefer in die Tasche greifen als ursprünglich geplant.
Aktienrückkäufe unter Druck
Während Shell in Brasilien investiert, dürfte das Unternehmen bei den Aktienrückkäufen kürzertreten. Analysten von Barclays, UBS und Bank of America erwarten, dass europäische Ölkonzerne ihre Rückkaufprogramme um 10 bis 25 Prozent kürzen werden. Verantwortlich dafür ist der schwache Ölpreis: Brent-Rohöl notiert aktuell bei 71,49 US-Dollar pro Barrel – unter anderem belastet durch die laufenden Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran.
Für Shell bedeutet das konkret: Statt der bisherigen 3,5 Milliarden US-Dollar pro Quartal rechnen Experten nur noch mit 3,0 Milliarden US-Dollar. Das dürfte manchen Aktionär enttäuschen, der auf üppige Rückflüsse gehofft hatte.
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Kurs auf 52-Wochen-Hoch
An der Londoner Börse schloss die Shell-Aktie am Montag bei 2.979 Pence, ein Plus von 0,47 Prozent. Damit nähert sich der Titel seinem 52-Wochen-Hoch von 2.991,50 Pence. Die Marktkapitalisierung beträgt rund 166,73 Milliarden Pfund.
Trotz der positiven Kursentwicklung bleiben Fragezeichen: Kann Shell die Balance zwischen notwendigen Investitionen und Aktionärsrenditen halten, wenn der Ölpreis weiter schwächelt?
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