Shell Aktie: Kursziele steigen
03.04.2026 - 07:00:30 | boerse-global.deDie anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten treiben den Ölpreis in die Höhe und spielen großen Energiekonzernen in die Karten. Für Shell resultiert dieses Umfeld in deutlich optimistischeren Einschätzungen seitens der Wall Street. Während Analysten ihre Kursziele nach oben schrauben, baut der Konzern sein globales Gasgeschäft im Hintergrund massiv um.
Rückenwind durch hohe Ölpreise
Treiber dieser positiven Stimmung ist der Brent-Ölpreis, der kürzlich die Marke von 109 US-Dollar pro Barrel überschritten hat. Das Analysehaus Jefferies reagierte darauf mit einer deutlichen Anhebung des Kursziels für Shell von 3.500 auf 4.400 Pence und bestätigte die Kaufempfehlung. Analyst Mark Wilson begründet diesen Schritt mit der Erwartung einer starken Cashflow-Entwicklung im gesamten Ölsektor für das erste Quartal 2026. Auch der breite Marktkonsens zog nach und erhöhte das durchschnittliche Ziel um gut sechs Prozent auf 34,65 Pfund. Die Experten verweisen dabei auf anhaltende Risiken in den Lieferketten des Nahen Ostens, die das Preisniveau stützen dürften.
Diese fundamentale Stärke spiegelt sich auch auf dem Kurszettel wider. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 46,39 US-Dollar notiert das Papier nur hauchdünne 0,47 Prozent unter seinem erst Ende März markierten 52-Wochen-Hoch, was einem satten Plus von über 13 Prozent auf Monatssicht entspricht.
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Umbau im globalen Gasgeschäft
Abseits der reinen Preisentwicklung treibt das Management die langfristige Sicherung von Ressourcen voran. Aktuellen Berichten zufolge befindet sich das Unternehmen in fortgeschrittenen Verhandlungen mit der venezolanischen Regierung über vier große Offshore-Gasfelder. Ziel ist es, die dortigen Reserven von geschätzt 20 Billionen Kubikfuß zur Verarbeitung in das benachbarte Trinidad und Tobago zu leiten. Allerdings stehen einer finalen Investitionsentscheidung noch logistische und regulatorische Hürden im Weg, unter anderem wegen der Beteiligung russischer Unternehmen an einigen Feldern.
Gleichzeitig bereinigt der Konzern sein bestehendes Portfolio. Während Shell einen Verkauf seines 16,67-Prozent-Anteils am australischen North West Shelf LNG-Projekt prüft, zwingen operative Engpässe andernorts zu Anpassungen. Nach dem Ausfall von Anlagen in Katar musste für bestimmte Asien-Lieferungen höhere Gewalt (Force Majeure) angemeldet werden.
Um diese kurzfristigen Lieferausfälle abzufedern und die zukünftige Versorgung zu sichern, hat Shell bereits eine neue Absichtserklärung mit METLEN für LNG-Lieferungen bis zum Jahr 2031 unterzeichnet. Die Kombination aus hohen Rohstoffpreisen und der strategischen Neuausrichtung der Lieferketten bildet das Fundament für die aktuell zuversichtlichen Analystenschätzungen.
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