ServiceNow Aktie: Insider-Signale
24.02.2026 - 20:27:11 | boerse-global.deServiceNow setzt in einer unruhigen Phase für Softwarewerte ein sichtbares Zeichen aus der Chefetage. CEO William McDermott will Aktien im Wert von 3 Millionen US-Dollar kaufen. Das kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Anleger diskutieren, wie stark KI klassische SaaS-Modelle unter Druck setzen könnte.
Der geplante Kauf soll am 27. Februar erfolgen. Zusätzlich haben mehrere Top-Manager, darunter Präsident und CFO, ihre bestehenden Aktienhandelspläne gekündigt. Solche vorab festgelegten Pläne regeln normalerweise, wann Führungskräfte Aktien handeln dürfen.
Gegenbewegung nach KI-Sorgen
Die Ankündigung trifft auf einen Markt, der zuletzt nervös reagierte. Nach einem Abverkauf am Montag erholte sich die Aktie heute wieder. Auslöser der Schwäche war laut Bericht eine Research-Notiz von Citrini Research, die vor Risiken durch künstliche Intelligenz für etablierte SaaS-Geschäftsmodelle warnte.
Im Kern steht die Sorge, dass fortgeschrittene KI-Tools es Entwicklern erleichtern könnten, zentrale SaaS-Funktionen selbst nachzubauen. Das würde den Preisdruck erhöhen und die Verhandlungsmacht großer Plattformen schwächen.
Was hinter den SaaS-Befürchtungen steckt
Der Bericht nennt als Beispiel einen Großkunden, der bei einem größeren SaaS-Vertrag einen deutlichen Rabatt ausgehandelt haben soll. Als Druckmittel diente demnach die Möglichkeit, eigene KI-Tools intern aufzubauen. Die Kurserholung heute deutet darauf hin, dass ein Teil des Marktes den Ausverkauf vom Vortag als überzogen bewertet.
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KI wird ins Produkt gezogen
Unabhängig von der Debatte baut ServiceNow KI weiter in die eigene Plattform ein. Das Unternehmen verfolgt eine KI-zentrierte Strategie und will generative KI in die Workflow-Angebote integrieren.
Passend dazu stellte ServiceNow auf der ViVE-2026-Konferenz ein neues Produkt namens „Healthcare Operations“ vor. Es soll administrative Aufgaben im Klinikalltag automatisieren, indem ein operatives System of Record direkt in elektronische Patientenakten eingebettet wird – mit dem Ziel, manuelle Abstimmung und getrennte Einzellösungen zu reduzieren. Parallel richtet das Unternehmen einen AI Summit in Charlotte aus.
Am 27. Februar rückt damit nicht nur der angekündigte CEO-Kauf in den Fokus, sondern auch die Frage, ob weitere Signale aus dem Management die jüngsten KI-Sorgen im Softwaresektor weiter einfangen können.
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