SEC, Krypto-Betrugsring

SEC zerschlägt Krypto-Betrugsring über WhatsApp

28.12.2025 - 08:22:12

Die US-Börsenaufsicht wirft einem Netzwerk vor, Anleger mit Deepfakes und gefälschten Krypto-Plattformen um Millionen betrogen zu haben. Die Gelder wurden nach Südostasien transferiert.

Die US-Börsenaufsicht SEC hat einen Betrugsring angeklagt, der Anleger über WhatsApp-Gruppen um 14 Millionen Dollar brachte. Die Täter nutzten Deepfakes und gefälschte Investment-Clubs für ihr perfides Spiel.

Das perfekte Verbrechen in der Gruppen-Chat

Die Klage, die diese Woche in Colorado eingereicht wurde, enthüllt die Masche: Sieben Unternehmen, darunter die Krypto-Plattformen Morocoin Tech Corp., Berge Blockchain Technology Co. Ltd. und Cirkor Inc., sollen ein Netzwerk aus gefälschten Investment-Clubs betrieben haben. Über gezielte Werbung in sozialen Medien lockten sie Opfer in exklusive WhatsApp-Gruppen.

Dort inszenierten angebliche Finanzprofessoren und KI-Experten ein komplexes Schauspiel. Sie teilten Marktanalysen und Handelssignale – alles nur Fassade. Das eigentliche Ziel war stets dasselbe: Die Gruppe sollte Geld auf die betrügerischen Handelsplattformen überweisen.

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Die Illusion der Gewinne

Sobald Geld floss, begann der nächste Akt. Die Apps der Plattformen zeigten den Anlegern beeindruckende Gewinne an, erzielt durch angebliche Algorithmen. In Wahrheit fanden diese Geschäfte nie statt.

„Dieser Fall zeigt eine verheerende Form des Anlagebetrugs“, sagt Laura D’Allaird von der SEC. Die Gelder verschwanden direkt in den Taschen der Hintermänner. Wer seine Gewinne auszahlen lassen wollte, scheiterte an immer neuen Forderungen nach Steuern oder Gebühren.

14 Millionen Dollar auf globaler Reise

Den Ermittlungen zufolge erbeuteten die Betrüger zwischen Januar 2024 und Januar 2025 mindestens 14 Millionen Dollar. Die Spur des Geldes führte durch ein Labyrinth aus Krypto-Wallets schließlich nach Südostasien – zu Konten in China, Malaysia und Hongkong.

Die SEC wirft den Unternehmen vor, nicht existierende Regierungslizenzen und erfundene Security Token Offerings (STOs) beworben zu haben. Alles war eine einzige große Täuschung.

„Pig Butchering 2.0“: Betrug wird professioneller

  • KI als Werkzeug: Deepfake-Videos und KI-generierte Analysen erhöhen die Glaubwürdigkeit massiv.
  • Skalierung durch Gruppen: Über WhatsApp- oder Telegram-Gruppen können Hunderte Opfer gleichzeitig angesprochen werden.
  • Missbrauch geschützter Plattformen: Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Messenger erschwert die Strafverfolgung.

Im Vergleich zu früheren Fällen zeigt sich eine deutliche Professionalisierung. Der Hype um KI im Finanzbereich wird hier gezielt ausgenutzt.

Was Anleger jetzt beachten sollten

Die SEC fordert nun Unterlassungen, Strafen und die Rückzahlung der Gelder. Da die Drahtzieher im Ausland vermutet werden, bleibt die Rückerstattung für die Opfer jedoch schwierig.

Für Verbraucher sind klare Warnsignale entscheidend:
* Vorsicht bei unaufgeforderten Einladungen in Investment-Gruppen auf WhatsApp oder Telegram.
* Garantierte Gewinne gibt es nicht. Versprechen von sicheren, hohen Renditen durch „KI-Signale“ sind fast immer betrügerisch.
* Auszahlungs-Hürden sind ein Alarmzeichen. Neue Gebührenforderungen für die Auszahlung von Gewinnen deuten auf Betrug hin.

Der Fall ist eine drastische Erinnerung: Im digitalen Zeitalter kann selbst der seriös wirkende Professor in der Chat-Gruppe ein Hochstapler sein.

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