Scout24 peilt 2026 starkes Umsatzwachstum an
27.02.2026 - 05:31:16 | boerse-global.deScout24 rechnet dieses Jahr mit einem Umsatzplus von bis zu 18 Prozent. Das gab der Betreiber der Immobilienplattform ImmoScout24 jetzt bekannt. Das starke Wachstum soll aus dem Kerngeschäft und den jüngsten Zukäufen in Spanien kommen.
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Solides Fundament aus dem Jahr 2025
Die optimistische Prognose fußt auf einem erfolgreichen Vorjahr. 2025 steigerte Scout24 den Konzernumsatz vorläufigen Zahlen zufolge um 14,7 Prozent auf knapp 650 Millionen Euro. Das organische Wachstum lag bei elf Prozent. Sowohl die Zahl der Geschäftskunden als auch der Privatkunden stieg deutlich an. Trotz hoher Investitionen verbesserte sich die operative EBITDA-Marge auf 62,5 Prozent.
Spanien-Übernahmen als Turbo
Ein wesentlicher Wachstumstreiber für 2026 sind die jüngsten Akquisitionen. Die Übernahme der spanischen Plattformen Fotocasa und Habitaclia soll sechs bis sieben Prozentpunkte zum erwarteten Umsatzwachstum beitragen. Dieser Schritt markiert die Expansion in einen der größten europäischen Immobilienmärkte. Die Integration wird die Marge kurzfristig drücken: Für 2026 erwartet das Management eine operative EBITDA-Marge von bis zu 61 Prozent. Organisch könnte sie jedoch bei bis zu 64 Prozent liegen.
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Vom Portal zum digitalen Ökosystem
Parallel zur geografischen Expansion treibt Scout24 die technologische Entwicklung voran. Die Strategie: ImmoScout24 soll vom Anzeigenportal zum umfassenden digitalen Ökosystem werden. Dafür investiert das Unternehmen in KI, Datenanalyse und die Vernetzung von Dienstleistungen. Das Ziel ist es, die gesamte Immobilientransaktion zu digitalisieren und die Entscheidungsfindung für Nutzer zu erleichtern.
Kapitalmarkt reagiert verhalten
Trotz der positiven Zahlen und Prognose geriet die Scout24-Aktie nach der Bekanntgabe unter Druck. Marktbeobachter sehen dafür mehrere Gründe: branchenweite Bedenken vor den Auswirkungen der KI auf Portale und Privatkundenumsätze, die möglicherweise hinter den höchsten Erwartungen zurückblieben. Mehrere Analysehäuser wie Bernstein Research bekräftigten dennoch ihre positive Einschätzung und sehen weiterhin Kurspotenzial.
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