Sartorius-Pipetten im Labor-Test: Was jetzt wirklich den Unterschied macht
23.02.2026 - 10:09:23 | ad-hoc-news.dePräzision, die Handgelenke schont: Wenn in deinem Labor täglich hunderte Proben bewegt werden, entscheidet die Wahl der Pipette über Messergebnisse, Tempo – und langfristig über deine Gesundheit. Aktuelle Modelle von Sartorius zählen in DACH-Laboren zu den meistgenutzten Systemen, weil sie sehr präzise Dosierung mit ergonomischem Design kombinieren.
Die spannende Frage: Lohnen sich die neueren Sartorius-Pipetten-Generationen gegenüber älteren Serien oder günstigeren Alternativen wirklich? Genau das klären wir hier – mit gebündelten Erfahrungen aus unabhängigen Tests, Praxisberichten und Händler-Feedback aus Deutschland. Was Nutzer jetzt wissen müssen...
Zu den aktuellen Sartorius-Pipetten und Laborlösungen
Analyse: Das steckt hinter dem Hype
Sartorius Stedim Biotech bzw. Sartorius bietet seit Jahren ein breites Portfolio an Pipetten an, die in Unis, Biotech-Startups, Pharma und Diagnostik in Deutschland etabliert sind. Besonders präsent sind dabei Serien wie Picus / Picus NxT (elektronisch) und Tacta / Mline (mechanisch), die regelmäßig in Labor-Tests als Referenzprodukte geführt werden.
Während die klassische mechanische Pipette in vielen Laboren Standard ist, geht der Trend – gerade in DACH – spürbar in Richtung elektronischer, ergonomisch optimierter Pipetten, um Pipettierfehler und Repetitivbelastungen zu reduzieren. Genau hier positioniert sich Sartorius besonders stark.
| Serie / Typ | Art | Volumenbereich (typisch) | Kanalzahl | Besonderheiten (laut Herstellern & Tests) |
|---|---|---|---|---|
| Picus / Picus NxT | Elektronische Pipette | 0,2 – 1200 µl (modellabhängig) | 1 / 8 / 12 | Sehr geringes Gewicht, programmierbare Abläufe, hohe Reproduzierbarkeit, reduziert Daumenkraft |
| Tacta | Mechanische Premium-Pipette | 0,1 – 10.000 µl (modellabhängig) | 1 / 8 / 12 | Stark ergonomischer Griff, niedrige Kolbenkräfte, gute Balance, Autoklavierbarkeit zentraler Teile |
| Mline | Mechanische Pipette | 0,1 – 5000 µl (modellabhängig) | 1 / 8 / 12 | Robuste Labor-"Workhorse"-Serie, solide Ergonomie, weit verbreitet in akademischer Forschung |
| Proline Plus | Mechanische Einsteiger-/Routine-Pipette | 0,1 – 10.000 µl (modellabhängig) | 1 / 8 / 12 | Kostenbewusste Lösung, Standardfunktionen, häufig in Ausbildungs- und Routinelaboren |
Wichtig: Konkrete Spezifikationen, Toleranzen und Preise variieren je nach Modell, Konfiguration (Single/Multi-Channel) und Volumenbereich. Für dein Labor ist entscheidend, welche Pipettieraufgaben dominieren: Einzelproben, Serienansätze, 96-Well-Platten oder hochvolumige Transfers.
Verfügbarkeit und Relevanz für den deutschen Markt
Sartorius-Pipetten sind in Deutschland breit verfügbar – sowohl direkt über Sartorius als auch über etablierte Laborfachhändler (z. B. VWR, Fisher Scientific, Carl Roth, MedSolut, darwin, Biozym etc.). In vielen öffentlichen Ausschreibungen und Rahmenverträgen für Unis und Kliniken tauchen die Serien Picus, Tacta, Mline und Proline Plus regelmäßig auf.
In deutschen Online-Shops werden die Pipetten in der Regel inklusive Kalibrierzertifikat angeboten, was für GLP-/GMP-Labore essenziell ist. Preise hängen stark von Kanalzahl, Volumenbereich und Händlerrabatten ab und schwanken je nach Aktionsangebot deutlich – deshalb solltest du diese stets aktuell beim Händler prüfen und nicht von Listenpreisen ausgehen.
Spannend für deutsche Labs: Viele Händler bieten Vor-Ort-Demos, Teststellungen und Pipetten-Checks an. In der Praxis bedeutet das: Du kannst deinen Bestand an alten Pipetten evaluieren lassen und im Rahmen von Tauschprogrammen auf neue Sartorius-Modelle upgraden, teilweise mit deutlichen Preisnachlässen.
Ergonomie & Gesundheit: Warum das Thema in DACH gerade eskaliert
In deutschen Laboren wächst der Druck, Arbeitsplatzergonomie gesetzlich und organisatorisch sauber abzubilden. Pipettieren wird hier als klassischer Risikofaktor für RSI-Syndrome (Repetitive Strain Injury) geführt. Mehrere Arbeitsschutzbeauftragte und Betriebsärzte empfehlen inzwischen explizit den Umstieg auf elektronische oder besonders leichtgängige Pipetten.
Genau diese Nische besetzen die Picus-Pipetten von Sartorius, die in unabhängigen Vergleichen immer wieder für ihre geringe Tastenbetätigungskraft, das niedrige Gewicht und die reduzierten Pipettierschritte gelobt werden. Mechanische Serien wie Tacta und Mline punkten mit optimierter Federmechanik und Griffdesign, um zumindest bei klassischem Pipettieren die Belastung herunterzufahren.
Praxisfeedback aus Laboren: Wo Sartorius-Pipetten glänzen – und wo nicht
Ein Blick in Fachforen, LinkedIn-Gruppen und Kommentare unter deutschsprachigen YouTube-Videos zeigt ein recht klares Bild: Nutzer aus Molekularbiologie, Zellkultur und Diagnostik bescheinigen Sartorius-Pipetten generell eine sehr hohe Präzision, auch bei anspruchsvollen Volumenbereichen unter 1 µl.
Häufig gelobt werden:
- Sehr konsistente Ergebnisse über lange Nutzungszeiträume, insbesondere nach regelmäßiger Kalibrierung.
- Angenehme Haptik – vor allem bei Tacta und Picus berichten Nutzer, dass sich der Unterschied zu älteren, härteren Pipetten nach wenigen Tagen deutlich bemerkbar macht.
- Einfache Wartung mit klarer Dokumentation, was für akkreditierte Labore in DACH wichtig ist.
Kritikpunkte, die in Kommentaren immer wieder auftauchen:
- Preisniveau: Sartorius positioniert sich klar im mittleren bis oberen Preissegment. Für teaching labs oder sehr kostengetriebene Einrichtungen greifen manche lieber zu günstigeren Alternativen.
- Kompatibilität von Spitzen: Auch wenn viele Universalspitzen passen, erreichen Nutzer in Tests meist die besten Ergebnisse mit Original-Sartorius-Spitzen, was Folgekosten erhöht.
- Elektronische Komplexität: Bei Picus & Co. berichten einige Nutzer, dass das volle Funktionsspektrum (Programme, Sequenzen) anfangs Einarbeitung braucht – wer nur „schnell was pipettieren“ will, greift manchmal weiterhin lieber zur rein mechanischen Lösung.
Für wen welche Sartorius-Pipette in Deutschland am meisten Sinn ergibt
Akademische Forschung & Unis: Hier sieht man häufig eine Mischung: robuste Mline- oder Proline-Plus-Pipetten für Standardaufgaben und gezielt einige Picus-Geräte für kritische Anwendungen oder Vielpipettierer. Tacta wird oft als „Premium-Upgrade“ für Gruppenleiter oder Key-User eingesetzt.
Pharma, Biotech, Diagnostik (GMP/GLP): In regulierten Umgebungen in Deutschland zahlen sich Nachverfolgbarkeit, Kalibrierbarkeit und standardisierte Programme aus. Elektronische Picus NxT-Modelle mit Dokumentationsfunktionen bieten hier reale Vorteile, weil sie Bedienfehler reduzieren und Workflows standardisieren können.
Start-ups & kleinere Privatlabs: Diese müssen streng auf Budget achten. In vielen Fällen wird eine Kombination aus einigen hochwertigen, ergonomischen Hauptpipetten (z. B. Tacta) plus günstigeren Reservepipetten gewählt. Die Investition in mindestens eine elektronische Mehrkanal-Pipette zahlt sich aber bei Plate-basierten Assays schnell in Produktivität aus.
Warum jetzt über ein Upgrade nachdenken?
Viele deutsche Labore arbeiten noch mit Pipetten-Generationen, die 10 Jahre oder älter sind. Die Erfahrung aus Ringversuchen und internen Qualitätsaudits zeigt: Drift, verschlissene Dichtungen und erhöhte Bedienkraft schlagen sich direkt in Variabilität und Fehlerquoten nieder.
Ein gezieltes Upgrade auf moderne Sartorius-Pipetten kann:
- CV-Werte senken (geringere Streuung, bessere Reproduzierbarkeit).
- Arbeitszeit sparen, etwa durch programmierbare Serienpipettierung.
- Krankheitsausfälle reduzieren, weil Pipettenhand und Schulter deutlich entlastet werden.
In deutschen Labs, in denen Auditdruck, Personalmangel und Experiment-Komplexität steigen, wird dieser Dreiklang aus Qualität, Tempo und Ergonomie zunehmend zu einem echten Wettbewerbsfaktor.
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Das sagen die Experten (Fazit)
In aktuellen Fachartikeln, Laborblog-Tests und Händler-Rankings landen Sartorius-Pipetten konsequent im oberen Feld, wenn es um Präzision, Ergonomie und Verarbeitung geht. Unter Biologen und Medizintechnikern in Deutschland genießt die Marke einen Ruf als zuverlässiger, wenn auch nicht günstigster Standard.
Pluspunkte, die immer wieder hervorgehoben werden:
- Sehr hohe Messgenauigkeit über den angegebenen Volumenbereich, geeignet für anspruchsvolle Anwendungen wie qPCR, NGS oder Diagnostik.
- Ergonomisch durchdachtes Design (geringe Bedienkräfte, gutes Griffgefühl), das sich gerade bei Vielpipettierern langfristig bemerkbar macht.
- Breite Modellpalette von Einsteiger- bis High-End-Elektronik, sodass unterschiedliche Labortypen in DACH passende Konfigurationen finden.
- Solider Service & Kalibrieroptionen durch Sartorius und ein dichtes Netz an zertifizierten Dienstleistern im deutschsprachigen Raum.
Zu beachten vor dem Kauf:
- Die Anschaffungskosten liegen meist über No-Name- oder Einsteiger-Marken; die Investition rechnet sich vor allem in professionellen, langfristig arbeitenden Laboren.
- Wer das volle Potenzial der elektronischen Serien (Picus) ausschöpfen will, sollte Schulungen oder interne Einweisungen einplanen.
- Die besten Resultate werden oft mit Original-Spitzen erzielt – diese Folgekosten solltest du in die Budgetplanung einrechnen.
Bottom Line für Deutschland: Wenn dein Labor hohen Wert auf verlässliche Daten, ergonomische Arbeitsplätze und langfristige Investitionssicherheit legt, sind Sartorius-Pipetten eine der stärksten Optionen am Markt. Für rein kostengetriebene Umgebungen mag es günstigere Alternativen geben – doch dort zahlst du den Preis schnell bei Reproduzierbarkeit, Komfort und Audit-Sicherheit.
Wer gerade ohnehin seine Pipettenflotte überprüft oder auf neue Methoden (z. B. automatisierungsnahe Workflows) umstellt, sollte eine Teststellung von Sartorius-Pipetten aktiv in Betracht ziehen – insbesondere die Kombination aus Picus (elektronisch) und einer mechanischen Tacta- oder Mline-Reihe deckt den kompletten Arbeitsalltag in den meisten DACH-Laboren sehr gut ab.
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