Santacruz Silver Aktie: Fokus Bolivar
03.02.2026 - 18:45:32Bei Santacruz Silver dreht sich derzeit vieles um ein Thema: Kommt die Produktion in Bolivien nachhaltig zurück auf Kurs? Neue Betriebsdaten von Ende Januar deuten auf eine Erholung hin. Entscheidend bleibt aber, wie schnell die Sanierung der Bolivar-Mine vorankommt – und was das für die gesamten „Silver-Equivalent“-Mengen bedeutet.
Der Hintergrund: Nach einer Überflutung im Mai 2025 war der Zugang zu höhergradigen Bereichen eingeschränkt. Seitdem schaut der Markt genau auf die Fortschritte bei Entwässerung und Reparaturen.
Wichtige Fakten auf einen Blick:
– Q4 2025: 3.739.019 Unzen Silberäquivalent Produktion gemeldet
– NASDAQ-Start: seit 21. Januar (Ticker SCZM)
– Vollständige Erholung der Bolivar-Mine: laut Planung bis Q4 2026
Bolivar-Mine bleibt der Taktgeber
Der wichtigste operative Kurstreiber ist die Rückkehr zur vollen Kapazität bei Bolivar. Im vierten Quartal legte die Silberäquivalent-Produktion im Vergleich zum Vorquartal um 34% zu. Das Unternehmen führt das vor allem auf besseren Zugang zu den Adern Pomabamba und Nané zurück.
Genau hier setzt der Markt an: Bestätigen kommende Updates, dass Entwässerung und Instandsetzung im Plan bleiben und die volle Erholung tatsächlich bis Q4 2026 erreichbar ist? Die Antwort darauf dürfte den Ton für die nächsten Quartale vorgeben.
Wachstumsschritt über Soracaya?
Neben der Stabilisierung der laufenden Produktion rückt das Soracaya-Projekt in Bolivien in den Blick. Laut jüngsten Aussagen des Managements schreitet das Genehmigungsverfahren voran. Mögliche Freigaben werden dabei bis zum Sommer 2026 in Aussicht gestellt. Offizielle Genehmigungs-Meldungen wären damit ein klar messbares Update für das mittelfristige Wachstumsprofil.
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Kosten, Margen – und die Rolle von San Lucas
Mit der Produktionsnormalisierung wird auch die Kostenseite wichtiger. Anleger dürften besonders auf Cash Costs und AISC (All-In Sustaining Costs) achten, also auf die laufenden Förderkosten und die umfassenderen nachhaltigen Gesamtkosten.
Ein zusätzlicher Faktor bleibt das San-Lucas-Erzbeschaffungsgeschäft. Es hatte während der Bolivar-Störung geholfen, die geringere Produktion teilweise abzufedern – und beeinflusst damit weiterhin die konsolidierte Margenentwicklung.
Im operativen Kalender stehen als nächste harte Wegmarken vor allem weitere Fortschrittsmeldungen zur Bolivar-Sanierung sowie mögliche Genehmigungs-Updates zu Soracaya bis zum Sommer; parallel dürfte der Markt beobachten, wie sich Volumen und Liquidität nach dem NASDAQ-Listing seit 21. Januar einpendeln – zusätzlich zur Notierung an der TSX Venture.
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