Samsung verstärkt Galaxy-Sicherheit gegen Smartphone-Diebstahl
22.01.2026 - 05:16:12Samsung erweitert den Diebstahlschutz seiner Galaxy-Smartphones mit einer neuen biometrischen Sicherheitsebene. Die Funktion “Identity Check” verlangt für kritische Aktionen wie Passwort-Zugriff oder Werkseinstellungen eine erneute Bestätigung per Fingerabdruck oder Gesichtsscan. Sie reagiert damit auf eine häufige Schwachstelle: Sobald Diebe die PIN ausspähen, haben sie oft freie Bahn.
Intelligenter Schutz nur bei Bedarf
Der Clou: Die zusätzliche Abfrage erfolgt nicht pauschal, sondern kontextbezogen. Nutzer können vertrauenswürdige Orte wie Zuhause oder Büro als “sichere Orte” definieren. Dort bleibt die Bedienung uneingeschränkt. Verlässt das Gerät diese Zone, wird der Schutz aktiv.
Folgende Aktionen erfordern dann zwingend Biometrie:
* Änderungen an kritischen Sicherheitseinstellungen
* Zugriff auf den Passwortmanager oder den “Sicheren Ordner”
* Deaktivierung der “Find My Device”-Funktion
* Zurücksetzen auf Werkseinstellungen
Mit dem Update auf One UI 8.5 wurde der Schutz ausgeweitet – etwa auf Samsung-Konto-Übertragungen via Smart Switch.
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Eine Stunde Vorsprung für den Besitzer
“Identity Check” ist Teil des umfassenden “Diebstahlschutzes” in One UI. Ein zentrales Element dabei ist der “Security Delay”. Versucht ein Unbefugter, die Biometrie-Daten zu ändern oder den Schutz zu deaktivieren, startet eine obligatorische Stunde Wartezeit.
Diese Verzögerung gibt dem rechtmäßigen Besitzer wertvolle Zeit, sein Gerät über die Samsung-Website zu orten und fernzusperren. Ergänzt wird das Paket durch eine KI, die abrupte Bewegungen wie Wegreißen erkennt und den Bildschirm sofort sperrt.
Der Trend zur mehrschichtigen Sicherheit
Samsung folgt einem branchenweiten Trend. Apple setzt mit “Stolen Device Protection” auf ein ähnliches Konzept aus Standort und Biometrie. Auch Google entwickelt vergleichbare Mechanismen für Android.
Samsungs Vorteil ist die tiefe Integration in die hauseigene Knox-Sicherheitsplattform. Sie isoliert biometrische Daten hardwarenah vom Betriebssystem und macht Manipulationen deutlich schwieriger. Für Nutzer wird klar: Eine PIN allein reicht heute nicht mehr aus. Die Zukunft gehört mehrschichtigen, intelligenten Schutzsystemen.


